Soll es auf Einwegbecher Pfand geben?

Nach der wohl nicht unberechtigten Aufregung um die Plastikbeutel ist jetzt das „Coffee to go“ im Pappbecher (Foto: Klaus-Dietmar Gabbert) im Brennpunkt der Kritik. „Coffee-to-go“ – bevor einige Leser, verständlicherweise, einen dicken Hals bekommen: Gemeint ist damit „Kaffee zum Mitnehmen“. Auch in Nürnberg ist dies, gerade in den Vormittagsstunden, häufig zu sehen. Auf dem Weg zur Arbeit marschieren viele Menschen mit dem Wegwerf-Kaffeebecher durch die Altstadt. Dieser landet dann später im Müll des Arbeitgebers oder in einem der städtischen Abfallbehälter.
Schlechtestenfalls finden sich diese, Jürgen Resch zufolge, „kunststoffbeschichteten Zombies“ in Parks, Flüssen und Seen wieder. Der Bundesgeschäftsführer Deutsche Umwelthilfe äußerte jüngst dazu: „Coffee-to-go-Becher sind ein wahrer Fluch für die Umwelt.“

Die aktuellen Zahlen lassen diesen Satz nicht übertrieben erscheinen. Stündlich landen 320 000 Pappbecher in Deutschland im Müll. Das sind also 7,68 Millionen am Tag. Am Ende eines Jahres kommt man auf die Zahl von 2,8 Milliarden. Resch rechnete aus, dass für die Produktion dieser Anzahl an Wegwerfbechern jährlich eine Energiemenge nötig sei, mit der man eine Kleinstadt versorgen könnte.
Einweg-Plastiktüten muss der Kunde mittlerweile in den meisten Geschäften extra bezahlen. Einige Abgeordnete und Umweltschützer haben nun bereits eine Abgabe von 20 Cent für den Wegwerf-Kaffeebecher gefordert. Davon sind natürlich die Verkäufer nicht begeistert – und viele Kunden auch nicht.
Bei der Bundesregierung hält sich der Zuspruch dafür ebenfalls in engen Grenzen. So will Bundesumweltministerin Barbara Hendricks keine Abgabe für Einwegbecher einführen. Dies könnte nach ihrer Meinung als Steuererhöhung gewertet werden. Wohingegen andere meinen, dies könnte als deutliches Signal gewertet werden, die Umwelt nicht noch mehr mit Kunststoff zu versauen.

Dieter Wegner

Soll es auf Einwegbecher Pfand geben?

Gefällt Ihnen das neue Seecafé?

Lange hat es gedauert, bis die Stadt einen Wirt für den Sandstrand am Wöhrder See gefunden hat. Es waren viele Voraussetzungen zu erfüllen, die Pacht ist hoch. Zudem musste jeder Interessent einen Gebäude-Entwurf einreichen, der allen gefällt. Dies gelang einem Architekten aus Neumarkt mit einer kompakten Konstruktion aus Holz, Glas und Stahl. Ihm schwebte, erklärte Karl-Heinz Werner, ein Schiff vor – passend zum Standort am See (Illustration: Karl-Heinz Werner). Die Seiten sollten den Betrachter an eine helle Jacht erinnern. Das Liegenschaftsamt zeigte sich begeistert, das Gebäude strahle Wertigkeit und Schönheit aus. Immerhin läuft der Mietvertrag bis zu 25 Jahre lang. In dieser Zeit sollten die Nürnberger den Anblick des großen „Seecafés“ mögen, alles andere wäre schade um den prominenten Standort.

Doch das Gebäude kommt nicht bei allen so gut an wie bei der Stadt. Manch einer fühlte sich beim Anblick der Illustration an eine überdimensionierte Toilette aus billigen Plastikbauteilen erinnert. Andere finden es wenig gelungen, einige sogar schlicht und einfach hässlich.

Allerdings müssen Kritiker bedenken, dass die Stadt viele Vorgaben gemacht hat, die die Gestaltungsfreiheit einschränkten. So hätte Architekt Werner gerne ein doppelstöckiges Gebäude entworfen, dies war aber nicht möglich. Außerdem mussten die Toiletten für alle Besucher des Strandes unkompliziert zugänglich sein, so dass diese Eingänge auch nicht versteckt integriert werden konnten.

Architektur im öffentlichen Raum hat es immer schwer, muss sie doch vielen Interessen gerecht werden. Missfällt sie aber den meisten Betrachtern, die dort womöglich tagtäglich vorbeigehen, ist sie ein Ärgernis, das schon in der Planungsphase hätte verhindert – oder verändert – werden müssen.

Ngoc Nguyen

 

 

 

Gefällt Ihnen das neue Seecafé?

Fehlt Gastronomie am Wöhrder See-Strand?

Die Füße in den Sand stecken, eine kalte Brise spüren, dem Rauschen des Wassers lauschen. Für das richtige Urlaubsfeeling an einem heißen Sonnentag fehlt nur noch: ein eiskalter Cocktail in der Hand. Während das meiste davon für die Nürnberger mit dem Sandstrand bei der Wasserwelt Wöhrder See bereits in Erfüllung gegangen ist, bleibt dem Strandbesucher sein Wunsch nach Erfrischung noch verwehrt. Nicht nur, weil er sich den Sprung ins kühle Nass verkneifen muss, sondern auch weil er kein frisches kühles Nass die Kehle runterspülen darf. Gespült wird auch bei den wenig einladenden Dixi-Klos nicht, die zur Zeit als Toiletten-Ersatz herhalten müssen.

Schließlich bietet das Naherholungsgebiet bisher kaum Gastronomie, an der sich die Besucher laben könnten. Stimmen werden laut, die ein gemütliches Plätzchen zum Verweilen mitsamt Imbiss vermissen. Das Café Seehaus in der Veilhofstraße beispielsweise sei ihnen zu weit weg und auch der vorhandene Kiosk bietet nur kleine Kost. Die Stadt veröffentlichte jüngst eine Stellenanzeige, in der sie einen Mieter oder Investor für das „privat zu finanzierende Gastronomie-Projekt am Sandstrand“ sucht, das „einen eingeschossigen Baukörper mit einer Grünfläche von etwa 200 Quadratmetern“ vorsieht. Bis ein Mieter tatsächlich gefunden und das Lokal gebaut ist, soll es immerhin bis Ende 2016 dauern. Selbst Bürgermeister Christian Vogel findet: „Das ist tatsächlich eine lange Zeit.“ Ein Trost ist da vielleicht, dass sich der künftige Gastronom und die Gäste nicht mehr vor Wildgänsen fürchten müssen, die die Terrasse verdrecken.

Meike Ledermann

Gastronomie für den Strand am Wöhrder See?

Soll der Stadtstrand den ganzen Sommer bleiben?

PK StadtstrandSeit Freitag herrscht Strandfeeling auf der Insel Schütt. Ende Juli ist es damit aber vorbei. Für das Bardentreffen muss der Strand (wie auch in den vergangenen Jahren) weichen. Tonnenweise Sand aus der Oberpfalz, mehrere Dutzend Palmen aus der Toskana – der Aufwand, der jedes Jahr für den Stadtstrand betrieben wird, ist immens. Die Nürnberger aber freuen sich darüber – das bestätigt nun sogar eine Studie, die von den Stadtstrand-Machern in Auftrag gegeben wurde. Die Befragung war unabhängig, dennoch stellt sie dem Strand ein gutes Zeugnis aus. Mehr sogar: sie empfiehlt, dass der Strand am besten länger auf der Insel Schütt bleiben soll. Schüler, die mit den Füßen im Sand ihre Sommerferien genießen wollen, Familien, die sich keinen Urlaub leisten können oder wollen – sie alle würden von einer längeren Dauer des Angebots profitieren.
Das geht aber nicht – sagt zumindest die Stadt. Die will nämlich unbedingt eine der großen Bühnen des Bardentreffens genau an dem Platz aufbauen, der derzeit von Sand bedeckt ist. In das sandige Spektakel integrieren, so die Stadtverantwortlichen, lasse sich die Veranstaltung nicht.
Immer wieder hat Beachboy Lorenz Kalb das Gespräch mit der Stadt gesucht. Heuer hat er aufgegeben. Er hat sich damit abgefunden, dass Ende Juli Schluss ist mit dem Strand in der Innenstadt. Wie aber sehen Sie das? Ist es das Bardentreffen wirklich wert, dass der Sand Platz machen muss? Oder soll sich die Stadt bewegen und für ihre große Bühne einen Ausweichplatz suchen?

Julia Vogl

Soll der Stadtstrand den ganzen Sommer bleiben?

Trübt das Rauchverbot die Bierzelt-Stimmung?

Lokales-festzeltwirtKAINZDas Frühlingsvolksfest am Dutzendteich musste in den ersten Tagen mit dem wenig frühlingshaften Wetter zurechtkommen. Die Festwirte müssen sich erstmals mit dem Mindestlohn herumärgern und weiterhin mit dem Rauchverbot in Bierzelten leben. Die Raucher müssen draußen ihrer Leidenschaft nachgehen und sich – zumindest bei den noch eher winterlichen Temperaturen – einen abfrieren. Wo bleibt bei so viel „muss“ und „darf nicht“ die gute Stimmung?
Bei den Nichtrauchern vielleicht? Die sind doch wohl zufrieden, dass die Nachwehen früherer Besuche in rauchigen Bierzelt-Spelunken endlich Vergangenheit sind, oder? Kopfweh am Tag danach kann jetzt höchstens noch die Folge von zu viel Bier- oder anderem Alkoholgenuss sein. Das lästige Passivrauchen und unfreiwillige „Mitstinken“ liegt hinter ihnen.
Doch an manchen Biertischen will die Laune trotzdem nicht so überschäumen wie das Bier. Da gibt es zum Teil ein Männleinlaufen wie sonst nur auf der Frauenkirche am Hauptmarkt – und nicht nur einmal am Tag respektive Abend. Das Kommen und Gehen der Raucher will gar kein Ende nehmen. Sie verschwinden meist gleich grüppchenweise, weil gemeinschaftliches Ziehen am Glimmstängel den Spaßfaktor um ein Mehrfaches erhöht.
Die Nichtraucher müssen dann warten, bis sie die heißen Diskussionen – etwa um den unglückseligen „Club“ – mit den anderen weiterführen können. Wenn es dumm läuft, haben die Qualmköpfe das Thema vor der Tür schon längst gewechselt, und nun muss man bei Rückkehr der Tischnachbarn erst mal sondieren, wovon eigentlich inzwischen die Rede ist. Auch Witze, die nach einer Maß (oder mehreren) die Runde machen, werden erst so richtig lustig, wenn man sie unter Nikotingenuss (zu Ende) erzählt. Die Nichtraucher verpassen dann womöglich die Pointe.
Das Rauchverbot kann sich also durchaus zum Stimmungskiller entwickeln. Zum Beispiel auch wenn man nur mit wenigen Bekannten unterwegs ist und allein drinnen zurückbleibt, während sich die anderen draußen amüsieren. Oder wenn sich zufällig nur Raucher zum Volksfestbesuch treffen, die ihren Platz besetzt finden, sobald sie die Zigaretten ausgemacht haben und ins Zelt zurückkommen.

In unserer Frage der Woche möchten wir deshalb von Ihnen wissen:

 

Trübt das Rauchverbot die Bierzelt-Stimmung?

                                                                                                                                              Ute Wolf

Fünf Bars bekommen jetzt Probleme

schmelz„Illegale Diskotheken“ – darüber haben sich „legale“ Discobetreiber in einem Brief an die NZ und an die Stadt aufgeregt. Städtische Mitarbeiter haben die beanstandeten Lokale nun untersucht. Jetzt gibt es ein Ergebnis der nächtlichen Patrouillen. Wer in eine Bar geht, der will sich vergnügen. Dabei dürfen Bars aber keine Vergnügungsstätten sein – zumindest nicht ohne entsprechende Genehmigung. Vergnügen sich mehr als 200 Personen in einer Bar, dann braucht diese sogar noch eine Extraerlaubnis als Versammlungsstätte. Für all diese Genehmigungen muss man sich an Regeln halten – und dafür, etwa im Hinblick auf Brandschutz und Fluchtwege, auch Geld in die Hand nehmen.

Das, so behaupten einige Diskobetreiber, würden jedoch nicht alle Clubbetreiber tun. In einem anonymen Brief an die Lokalpresse und das Ordnungsamt schwärzten sie deshalb im vergangenen Sommer einige Lokale an. Ihr Vorwurf: obwohl sie nur eine Genehmigung als Schankwirtschaft haben, würden sie in der Praxis Diskotheken betreiben. Dies sei nicht nur unfair gegenüber den Betreibern legaler Diskotheken. Auch für die Gäste bestehe Gefahr, weil in offiziell als Bar geführten Clubs viel laxere Sicherheitsvorkehrungen herrschen.

Die Stadt hat daraufhin Kontrollen angekündigt. Nächtens haben sich Mitarbeiter auf Patrouille begeben und den Clubbesitzern genau auf die Finger geschaut, ob in ihren Betrieben hauptsächlich getrunken oder getanzt wird. Zwar war in der Szene durchaus bekannt, welche Betriebe wohl von den Kontrollen betroffen sind, schreiben durfte die Lokalpresse das jedoch nicht. Weil nun aber ein offizieller Bericht der Ordnungsamtes vorliegt, holen wir dies nach: weiter lesen

Trinken Sie noch Glühwein?

Für die einen ist es das Aufreger-Thema der aktuellen Vorweihnachtszeit, für die anderen eine völlig überbewertete Angelegenheit: Der Preis für den Glühwein auf dem Christkindlesmarkt ist um 50 Cent gestiegen.

Die Händler begründen diesen beachtlichen Sprung nach oben mit der schlechten Weinernte in Südeuropa und verweisen auf andere Städte mit hohen Preisen – in München oder Dresden liegen sie auch schon bei 3,50 Euro und mehr. Um einiges günstiger lässt es sich etwa in Erfurt vor der Kulisse des Mariendoms etwas innere Wärme erlangen: Auf dem Weihnachtsmarkt dort ist der Glühwein schon ab 1,80 Euro zu haben.

Offensichtlich haben die adventlichen Heißgetränkpreise schon die Relevanz der Oktoberfestmaß-Kosten erreicht – zumindest hat es den Anschein, wenn man die leidenschaftlich geführte Debatte im Internet verfolgt. Nun bestehen eine Reihe von Möglichkeiten, mit der Preiserhöhung umzugehen: den Christkindlesmarkt entweder ganz zu meiden, ihn zu besuchen, ohne Glühwein zu ordern – was manchen Menschen ganz und gar freudlos erscheinen muss. Oder es zu halten wie die Oktoberfestbesucher: Die ärgern sich zwar auch jedes Jahr wieder über die steigenden Bierpreise. Aber auf das feuchtfröhliche Vergnügen verzichten sie am Ende doch nicht. Unsere Leserfrage lautet deshalb in dieser Woche: „Preiserhöhung: Trinken Sie noch Glühwein?“ Geben Sie Ihr Votum bitte auf NZ.de ab.

Vergangene Woche wollten wir von Ihnen wissen: „Begrüßen Sie das Streikrecht für Kirchenbeschäftigte?“ Mit Ja antworteten 60 Prozent, mit Nein 40 Prozent.

Soll die Sperrstunde verlängert werden?

Mittelfrankens Polizeipräsident Gerhard Hauptmannl hat sich in der vergangenen Woche im Stadtrat für eine Verlängerung der Sperrstunde eingesetzt. Solche politischen Einlassungen von hohen Beamten in der Öffentlichkeit sind selten geworden. Hauptmannl wies dabei auf die steigende Kriminalitätsrate hin: Immer mehr Delikte würden unter Einfluss von Alkohol begangen. Wer das bestreite, wolle bewusst Fakten nicht zur Kenntnis nehmen. Die wachsende Zahl von Delikten, bei denen Alkohol eine Rolle spiele, wie Raub, Sachbeschädigung und Schlägereien belaste zunehmend die Polizeiarbeit. weiter lesen

Sind Sie für die 0,3-Promille-Grenze?

Wie viele Autofahrer in der Silvesternacht mit mehr als den erlaubten 0,5 Promille unterwegs waren, weiß niemand. In Nürnberg jedenfalls war ein 16-Jähriger mit Papas Wagen unterwegs und hat dabei einige andere Autos beschädigt. Zum Glück gab es keine Verletzten.

Aber die derzeit geltenden Regeln sind ja auch allzu verführerisch; ein, zwei Gläser Sekt sind locker drin, und wer regelmäßig trinkt, glaubt, dass er sich noch ein bisschen mehr leisten kann. Tatsächlich verleitet die Promillegrenze zum Austesten, zum Herantrinken an das, was gerade noch erlaubt ist.
Die Bundes-Drogenbeauftragte Sabine Bätzing möchte die Alkohol-Grenze im Straßenverkehr auf 0,3 Promille senken. Wer drüber kommt, ist den Schein los. „Wenn man über maßvollen Alkoholkonsum redet, gehört das einfach dazu. Das Ziel sollte Nüchternheit im Straßenverkehr sein“, so die SPD-Frau. Derzeit droht ab 0,5 Promille Alkohol im Blut ein Bußgeld, bei einem Unfall haften Autofahrer aber schon jetzt ab 0,3 Promille.

Die FDP spricht bei Bätzings Vorstoß von einem „Dolchstoß gegen die Arbeitsplätze in der Gastronomie“. Kritiker bezweifeln, dass eine Senkung der Promillegrenze einen verantwortungslosen Partygänger vom Griff zum Autoschlüssel abhalten kann. Stattdessen sollten die Kontrollen auf den Straßen verstärkt werden. Angeblich wird derzeit nur jede 600. Fahrt unter Alkoholeinfluss aufgedeckt.
Wir wollen deshalb von Ihnen wissen: Sind Sie für die 0,3-Promille-Grenze? Geben Sie Ihr Votum (ab Miontag) bitte hier ab.

Die Frage der vergangenen Woche lautete: Haben Sie Angst vor dem Jahr 2009? Mit Ja antworteten 8,4 Prozent, mit Nein 91,6 Prozent. sag

Stirbt die Kneipenkultur?

Nachts_i.JPGDas Kneipenpublikum ändert sich und will nicht mehr nur stundenlang an einem Pils nippen. Die äußeren Umstände ändern sich ebenfalls. So müssen durch das Rauchverbot viele Gäste – zumindest zeitweise – draußen bleiben. Auch die finanzielle Lage der Wirte ändert sich und mancher muss um seine Existenz fürchten. Nur die städtischen Dienststellen ändern sich nicht. Sie beziehen sich immer noch auf die gleichen Verordnungen wie früher, fordern deren strikte Einhaltung und drohen mit längeren Sperrzeiten.

So sehen das zumindest viele Nürnberger Kneipiers und Barbesitzer, die sich gegenwärtig gegen Auflagen der Ordnunsgbehörden zur Wehr setzen und Unterschriftenkampagnen gestartet haben. Die Anwohner, unter denen auch (ebenfalls hin und wieder um ihre Existenz kämpfende) Rechtswanwälte sind, sind allerdings meist anderer Meinung und pochen auf ihre Nachtruhe.

In unsere Leserfrage wollen wir  diesmal wissen: Nimmt die Stadt Nürnberg zu viel Rücksicht auf Kneipenanwohner? Abstimmen können Sie ab Montag an dieser Stelle. Sie dürfen uns aber auch gerne in diesem Blog einen Kommentar abgeben.

In der vergangenen Woche wollten wir wissen:  „Club-Chaos: Hat die Vereinsführung versagt?“ Mit Ja stimmten 78,3 Prozent, mit Nein 21,7 Prozent.