Mobile Bäume: Besser als keine Bäume?

Nürnberg ist nicht grün. Dieses Thema haben wir auch in der NZ immer wieder aufgegriffen. Vor allem in der Südstadt fehlen Straßenbäume. Unter Deutschlands Großstädten belegt die Frankenmetropole einen der hintersten Plätze, wenn es um die Ausstattung mit „Straßenbegleitgrün“ geht, wie es im Amtsdeutsch so schön heißt. Es gibt Schätzungen, wonach etwa 18.000 Bäume in der Stadt fehlen. Dabei wären sie gerade angesichts der Erderwärmung so wichtig: Längst weiß man, dass Laubbäume viel zu einer Verbesserung des Mikroklimas beitragen können.

Aber in Nürnberg ist auch nicht ausreichend Platz für viel mehr grüne Inseln. Weder in der historischen Altstadt noch in industriell geprägten Stadtvierteln gibt es genügend Standorte, an denen Bäume gepflanzt werden können. Denn die Wurzeln müssen sich sowohl in die Breite als auch in die Tiefe entwickeln können – je nach Baumart. Und dann machen den Stadtgärtnern auch noch Versorgungsleitungen oder U-Bahnschächte im Untergrund zu schaffen. Die stellen nicht selten ein Hindernis dar, wenn es darum geht, einen Platz mit Pflanzen zu gestalten. Der jüngst umgestaltete Bahnhofsvorplatz ist so ein Beispiel. Gerade mal zwei, drei Bäume sollen diesen für die Stadt strategisch wichtigen Ort schmücken. Mehr lassen die unterirdische Gemengelage und die Verkehrswege nicht zu.

Abhilfe sollen sogenannte mobile Bäume schaffen, also Gewächse in Pflanztrögen, von denen es immer mehr in der Innenstadt gibt. Sör kümmert sich – teils mit Unterstützung von Vereinen – um die Aufstellung der verschiedenen überdimensionalen Blumentöpfe ebenso wie um die Pflege der darin sprießenden Pflanzen und den möglichen „Umzug“ des beweglichen Grüns. Rund 4000 Euro kostet ein mobiler Baum in der Anschaffung, dazu kommen noch die Unterhaltskosten. Ob am Aufseß- oder Hallplatz, beim Polizeipräsidium (auf dem Foto von Michael Matejka: Bürgermeister und Sör-Chef Christian Vogel und Mobilbaum-Spender Stefan Schindler, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank), vor den Kammerspielen, bei der Christuskirche, in der Nonnengasse oder am Nägeleinsplatz wachsen und gedeihen mittlerweile Wanderbäume.

Kritiker meinen, die könnten kein Ersatz für „echte Bäume“ sein, höchstens eine Notlösung. Schon bei der Planung von Plätzen und Straßen müsse das immer wertvollere Grün mehr berücksichtigt werden. Das mag bei Neubaugebieten funktionieren – aber was tun, wenn nachträglich genügend geeigneter Platz für Bäume nicht vorhanden ist?

Ute Wolf

 

Mobile Bäume: Besser als keine Bäume?

Reformationstag als fester Feiertag?

Vor einem Jahr haben wir Sie in unserer Wochen-Leserfrage schon einmal gefragt, ob sich Deutschland zwei zusätzliche Feiertage leisten sollte. Das hatte damals der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm vorgeschlagen, schon seinerzeit in Verehrung Martin Luthers (Foto: Stefan Hippel). Neben dem Reformationstag konnte sich der Chef der deutschen Protestanten auch den Buß- und Bettag als Dauer-Feiertag vorstellen.

In diesem Jahr durften wir es ausprobieren: Zum 500. Jubiläum von Luthers Thesen war der Reformationstag ausnahmsweise bundesweit arbeitsfrei. Ein friedlicher Herbsttag wurde das in Deutschland. Die Straßen schön ruhig, dafür waren tatsächlich die Kirchen so voll wie selten sonst – und auch weltliche Einrichtungen wie die Nürnberger Verbrauchermesse Consumenta, Schwimmbäder, Kinos oder Museen erfreuten sich regen Zulaufs. Wer soll gegen solch ein Plus von Freizeit etwas einzuwenden haben, wenn es manche Leute sogar vielleicht zur Beschäftigung mit geistlich-historischen Inhalten anregt?

Andererseits: Ein einziger Feiertag mehr reißt in Unternehmen Löcher in die Kasse. Er mindert die Wertschöpfung fast jeden Arbeitgebers, sei es durch Mehraufwand und zusätzliche Personalkosten, sei es durch die Umsatzpause. Und ist es 2017 wirklich angesagt, einen weiteren christlichen Feiertag zu etablieren, wo sich doch die Gesellschaft schon immer weiter von kirchlichen Fragen entfernt hat?

Vor einem Jahr ging unsere NZ-Abstimmung übrigens nicht so klar aus, wie man meinen könnte. 59,9 Prozent wollten gern zwei Feiertage mehr, 40,1 Prozent sagten Nein.

Isabel Lauer

Künftig immer frei am Reformationstag?

Macht Ihnen die Zeitumstellung zu schaffen?

Wer hat an der Uhr gedreht? Jedes halbe Jahr aufs Neue fragen sich das viele Menschen, nachdem die Uhr umgestellt wurde – wie in der vergangenen Nacht jetzt wieder. Alle sechs Monate müssen sich Körper und Zeitgefühl neu einstellen. Das geht vor allem an älteren Menschen nicht mehr ganz so spurlos vorbei. Insbesondere Frauen macht die Veränderung zu schaffen. Das ergab jüngst eine Forsa-Umfrage. Sie fühlen sich schlapp, können sich schlecht konzentrieren oder einschlafen. Kritiker sprechen außerdem von einer geringen Akzeptanz der Zeitveränderung in der Bevölkerung.

Viele fragen sich deshalb – wie auch NZ-Leser Alfons Fendt, der uns zu dieser Leserfrage der Woche inspirierte –: Ist die Umstellung von Sommer- auf Winterzeit und umgekehrt wirklich noch zeitgemäß? Oder ist es nur ein unnötiger Stressfaktor?

Andererseits war es in der Nacht zum Sonntag natürlich schön, eine Stunde länger schlafen zu können. Weil die Uhren von drei auf zwei Uhr zurückgestellt wurden, gilt nun wieder die normale Mitteleuropäische Zeit (MEZ) – die Winterzeit. 1980 wurde die Zeitumstellung eingeführt. Durch das Vorstellen der Uhr im Frühjahr auf die Sommerzeit sollte Energie gespart werden. Die Überlegung war: Wenn sich der Tag um eine Stunde nach vorne verschiebt, wird weniger Beleuchtung und damit weniger Strom verbraucht. Doch ein energiesparender Effekt konnte bislang kaum nachgewiesen werden.
Meike Kreil

Macht Ihnen die Zeitumstellung zu schaffen?

Sind Tierversuche noch zeitgemäß?

Die Wogen schlagen hoch, seit an die Öffentlichkeit drang, dass die Paracelsus Universität (PMU) auf dem Nürnberger Klinikumsgelände Tierversuche durchführen will. Mäuse und Ratten sollen Tests unterzogen werden, um in der Forschung zu künstlichen Knorpeln voranzukommen. Martin Wilhelm, Chefarzt der Onkologie am Klinikum und ehemaliger PMU-Forschungsdekan, hat kürzlich erklärt, dass Tierversuche nach wie vor nötig seien, will man nicht Menschen unnötig in Gefahr bringen oder gar Menschenversuche durchführen. Mensch und Maus seien unterschiedlich, aber dennoch gewinne man wichtige Erkenntnisse, wenn man Substanzen in einem komplexen Organismus wie dem dieser Nagetiere teste.
Auf der anderen Seite argumentieren  Tierversuchsgegner (Foto: Roland Fengler) – etwa die Organisation „Ärzte gegen Tierversuche“ oder die Tierschutzpartei –, dass man dank moderner Computersimulationen nicht nur keine Tiere mehr quälen müsse, sondern sogar wesentlich präzisere Ergebnisse bekomme. Grüne und ÖDP haben daher im Verwaltungsrat des Klinikums auch gegen die Pläne gestimmt.

Marco Puschner

Tierversuche: Sind sie noch zeitgemäß?

 

Ist die 28-Stunden-Woche ein sinnvolles Modell?

Das Leben besteht nicht nur aus Arbeit: Die IG Metall erweist mit ihrem Vorstoß einem gewerkschaftlichen Kernanliegen seine Reverenz – der Reduzierung der Arbeitszeit. Arbeitnehmer sollen künftig einen Anspruch darauf haben, ihre Arbeitszeit ohne Angabe von Gründen für zwei Jahre auf bis zu 28 Wochenstunden zu reduzieren. Danach soll es einen Rechtsanspruch auf Rückkehr in Vollzeit geben.

Die Arbeitgeber schlagen Alarm. Dabei haben sie selbst immer flexiblere Arbeitszeiten angemahnt. Wenn die Unternehmen jedoch von „Flexibilität“ sprechen, versteckt sich dahinter meist ein Angriff auf das Arbeitszeitgesetz, wonach Menschen nicht mehr als acht oder zehn Stunden arbeiten dürfen. Nun will die Gewerkschaft eine Form der Flexibilität, die es den Arbeitnehmern zeitweise ermöglicht, kürzer zu treten, um Kinderbetreuung oder Pflege von Angehörigen zu leisten. Die Wirtschaft sieht die Gewerkschaft im „Wolkenkuckucksheim“ angekommen – das gehört aber auch zum tarifpolitischem Muskelspiel. Ambitioniert ist das Vorhaben der IG Metall angesichts des bereits vorhandenen Fachkräftemangels indes durchaus.

Ist die 28-Stunden-Woche ein sinnvolles Modell?

„Bengalos“ im Stadion erlauben?

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will auf die Fans zugehen, und der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius (SPD) hat vorgeschlagen, unter strengen Auflagen das Verbot von Pyrotechnik aufzuheben. Damit hat er aber sofort Widerspruch bei seinen Innenminister-Kollegen Joachim Herrmann (CSU, Bayern) oder Markus Ulbig (CDU, Sachsen) heraufbeschworen.

Für die Ultra-Szene gehört das Abbrennen bengalischer Feuer – wohlgemerkt nicht das Zünden von Knallkörpern – zur Fankultur (Foto: Sportfoto Zink). So steht es auch im Aufruf „Pyrotechnik legalisieren – Emotionen respektieren“ aus dem Jahr 2011, den unter anderem die Nürnberger „Ultras 1994“ unterzeichnet haben. Dort wird ein verantwortungsbewusster Umgang mit dem Material angemahnt und zugleich gefordert, dass Bedingungen für ein legales Abbrennen geschaffen werden müssten. 2011 hatte es zunächst auch eine Annäherung zwischen DFB und Deutscher Fußball-Liga einerseits und den Fanvertretern andererseits gegeben. Es schien so, als könnten sich die Verbände darauf einlassen, zumindest in genau definierten Stadionbereichen Bengalische Feuer in einer Art Modellprojekt zuzulassen. So wie es jetzt auch Minister Pistorius wieder vorschlägt. Doch letztlich erklärten die Verbände dann doch ihre kategorische Ablehnung.

Die Gegner von Pyrotechnik verweisen auf schlimmste Verbrennungen, die man sich beim Gebrauch der Leuchtstäbe einhandeln könne. Dem halten die Ultras entgegen, dass es gerade das Verbot sei, was die Gefahren forciere – denn so würden Fans, die auf das Feuer nicht verzichten wollen, die Bengalos teilweise vermummt und eingeengt zwischen vielen Fans zünden und sie dann sofort auf den Boden oder in scheinbar freie Bereiche werfen. Das Gefahrenpotenzial sei gegenüber einem kontrollierten Abbrennen wesentlich höher. Mit einem Pilotversuch könnten die Fußballverbände zudem verdeutlichen, dass sie die Fans ernst nehmen und es ihnen nicht nur um die permanente Maximierung des Gewinns geht.

Marco Puschner

Sind Pyrotechnik-Zonen in Fußballstadien sinnvoll?

Soll Cannabis legalisiert werden?

Wer Gras raucht, fühlt sich entspannt, glücklich und ist ein wenig bis stark benebelt – je nach Dosis und Verfassung. Genau dieses Gefühl hat viele Fans. Sie konsumieren Joints wie andere ihr Feierabendbier – nicht umsonst ist Cannabis in Deutschland die am häufigsten konsumierte illegale Droge. Für den aktuellen Suchtbericht gaben 7,3 Prozent der befragten Jugendlichen und 6,1 Prozent der Erwachsenen an, in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal einen Joint geraucht oder anderweitig Cannabis konsumiert zu haben – und die Konsumenten sind meist keine planlosen Tagträumer. So verbreitet die Droge damit ist, so problematisch wird es jedoch für den Konsumenten, wenn er sich damit erwischen lässt. Gerade in Bayern werden Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz (auch bei Gras) meist streng verfolgt. Wäre Cannabis legal, würde dies Polizei und Justiz jedoch entlasten. Ebenso würde es dazu führen, dass junge Menschen, die sich erwischen lassen, eben nicht gleich aktenkundig werden. Kritiker glauben jedoch, dass die Legalisierung von Cannabis vor allem für Jugendliche ein falsches Signal sei. Gerade für Teenager ist Gras schließlich nicht ungefährlich, stört es doch die Entwicklung des Gehirns. Die Tatsache, dass Gras illegal ist, sei abschreckend.

Julia Vogl

Soll Cannabis legalisiert werden?

Max-Morlock-Stadion: Kommt das Geld zusammen?

Am Freitag freute sich die Consorsbank in einer Pressemitteilung darüber, dass die Zehn-Prozent-Marke geknackt sei. Von den 800.000 Euro, die die Fans für die Umbenennung der Club-Spielstätte in Max-Morlock-Stadion springen lassen müssen, sind demnach bereits 80.000 Euro zusammengekommen. Jetzt am Sonntagnachmittag lag die Summe schon bei fast 95.000 Euro.

„Noch ist es ein langer Weg zur Zielerreichung“, schreiben die Verantwortlichen der Crowdfunding-Kampagne „Maxgemeinsam“ (Foto: Sportfoto Zink) jedoch selbst in ihrer Mitteilung. Rund 700.000 Euro fehlen noch, damit der Traum der Fans des 1.FC Nürnberg Wirklichkeit werden kann und das Stadion nach Club-Rekordspieler Morlock, dem Weltmeister von 1954, benannt werden kann. Skeptiker meinen, dass die Bank die Trauben zu hoch gehängt hat und die Initiative scheitert. Andere vertrauen darauf, dass die Fans fleißig genug spenden werden und es am Ende klappen wird. Manche sind auch der Meinung, dass das Geldinstitut einen „Joker“ in der Hinterhand hat und am Ende in irgendeiner Form dafür sorgen wird, dass die Marke 800.000 erreicht wird.

Marco Puschner

Max-Morlock-Stadion: Kommt das Geld zusammen?

  • Nein (86%, 19 Stimmen)
  • Ja (14%, 3 Stimmen)

Wähler insgesamt: 22

Soll der Doppelpass abgeschafft werden?

Man fühlt sich angesichts der der­zeitigen Debatten zurückversetzt in die späten 1990er, als Roland Koch in Hessen mit einer Kampa­gne gegen den Doppelpass, den Rot-Grün einführen wollte, den Ministerpräsidentensessel erober­te. Später schien es, als hätte eine ohnehin in vielen Bereichen modernisierte Union ihren Frie­den gemacht mit der doppelten Staatsbürgerschaft. Schon seit dem Jahr 2000 werden Kinder von Eltern ohne deutschen Pass unter bestimmten Bedingungen automatisch Deutsche, und die Große Koalition schaffte 2014 auch die Optionspflicht ab – frü­her mussten sich besagte Kinder mit 23 für eine Staatsbürger­schaft entscheiden, nun dürfen sie beide behalten.
Angesichts der Entwicklungen in der Türkei hat es dieses schein­bar schon beerdigte Thema doch wieder auf die Tagesordnung geschafft. Die Gegner des Doppel­passes, die schon immer Loyali­tätskonflikte befürchteten, ver­weisen auf die Begeisterung vie­ler Deutsch-Türken für Präsident Erdogan. Es sei befremdlich, wenn Bürger, die in Deutschland das Wahlrecht haben, eigentlich mit einem Mann sympathisieren, der von parlamentarischer Demo­kratie nicht viel zu halten scheint.
Auf der anderen Seite sollte der aktuelle Anlass nicht jene Überle­gungen vergessen lassen, weshalb der Doppelpass einst eingeführt wurde. Es ging darum, Menschen die Integration zu erleichtern, indem man sie nicht zwingt, sich zwischen zwei Ländern zu ent­scheiden. Außerdem nutzt nur eine vergleichsweise kleine Zahl von Deutsch-Türken dieses Instru­ment. Es ist zu befürchten, dass die Union auf der Suche nach einem konservativeren Profil ein künstliches Problem schafft.

Soll der Doppelpass abgeschafft werden?

Impfpflicht für Kita-Kinder?

Alle reden im Moment über die Grippe – in ihrem Windschatten sind aber noch andere Krankheitserreger mit Gefahrenpotenzial unterwegs. Keuchhusten zum Beispiel. 2016 starben in Deutschland drei Babys an diesen Bakterien, meldete jüngst das Robert-Koch-Institut. 22 119 Keuchhusten-Fälle registrierte das Institut im vergangenen Jahr insgesamt, ein Höchststand seit Beginn der Meldepflicht 2013. Es komme derzeit wieder zu Erkrankungswellen – auch wegen Impflücken in der Bevölkerung, so das Institut.
Keuchhusten, Windpocken, Masern, Mumps, Röteln, Pneumokokken – sie zählen zu den ansteckenden Infektionskrankheiten, gegen die die Ständige Impfkommission Schutzimpfungen für Kinder empfiehlt. Der Nürnberger CSU-Stadtratsfraktion gehen die bloßen Empfehlungen nicht weit genug: Sie will speziell die Masernimpfung zur Voraussetzung für die Aufnahme in eine Kindertagesstätte der Stadt Nürnberg machen. Denn die wenigen Impfgegner oder -faulenzer würden viele andere Menschen gefährden, die zum Beispiel wegen Immunschwäche nicht geimpft werden dürfen.
Tatsächlich führen gerade die Masern in Einzelfällen zu tragischen Komplikationen: Sie können eine tödliche Hirnhautentzündung auslösen. Fälle davon gab es auch schon in Nürnberg. Die Nürnberger Jugend- und Gesundheitsämter lehnen eine Impfpflicht trotzdem ab. Eltern müssten durch Sachargumente überzeugt werden. Auch wäre die Vorschrift zur Impfung bei Einrichtungen der öffentlichen Hand gesetzlich derzeit gar nicht oder nur sehr aufwändig durchsetzbar.

Isabel Lauer

Impfpflicht für Kita-Kinder?