Soll der Bahnhofsbunker ein Museum werden?

Kaum hatte der Förderverein Nürnberger Felsengänge die Termine für Führungen durch den Atombunker im Hauptbahnhof veröffentlicht, da waren sie schon wieder ausgebucht. Auch zusätzlich anberaumte Rundgänge am vergangenen Wochenende waren stets gut gefüllt. Die Nürnbergerinnen und Nürnberger interessieren sich für ihre Geschichte – und das nicht nur zum Jubiläum des Mauerfalls. Der Förderverein würde gerne regelmäßig Führungen, zum Beispiel an jedem Wochenende, in den Atombunker anbieten. Bisher müssen alle Führungen aufwändig von der Stadt genehmigt werden. Deshalb gibt es nur Sonderführungen zu bestimmten Anlässen.

Von verschiedenen Seiten wurde bereits mehrfach die Einrichtung eines Museums im Bahnhofsbunker angeregt. Ein derart wichtiges Stück Zeitgeschichte müsse einem größeren Publikum regelmäßig zur Verfügung stehen, so die Argumentation der Museumsbefürworter. Hohe Kosten für Brandschutz, Verkehrssicherung und Betrieb ließen die Pläne aber wieder in der Schublade verschwinden.

Soll der Bahnhofsbunker ein Museum werden?