Katholisches Christkind?

Das Nürnberger ChristkindDas Nürnberger Christkind stellt man sich nett, blond, kinderfreundlich und weiblich vor (halt so wie auf dem Bild links aus der Christkindlesmarkt-Webseite). Jetzt soll es außerdem noch katholisch sein, meint der SPD-Stadtrat und BDKJ-Funktionär Michael Ziegler.

Was er dabei offenbar übersehen hat, ist einerseits, dass mittlerweile auch viele Nichtchristen in der Stadt leben und andererseits, dass es vor knapp 500 Jahren mal einer Reformation gegeben hat. Immerhin hat Ziegler mit seinem Vorschlag eine Diskussion angestoßen, die die einen zu der Forderung bringt, im Weihnachtsrummel nicht dessen Ursprung, die Geburt des Jesuskinds, zu vergessen, und die anderen Vorschläge machen lässt, wie den Job doch vielleicht Eva Herman anzutragen.

Muss das Nürnberger Christkind überhaupt Christin sein? Könnte man sich in Nürnberg nicht auch mit einem Buddhisten mit Glatze und Migrationshintergrund anfreunden?