Gefällt Ihnen das neue Hauptmarkt-Konzept?

Was die Attraktivität des Hauptmarkts betrifft, gehen die Meinungen auseinander. So auch im Stadtrat – das zeigten die Wortmeldungen in der jüngsten Sitzung: Ein SPD-Politiker findet, er sei der schönste der Platz der Stadt, ein CSU-Vertreter meint, es gebe schönere in der Stadt, die Kollegin von den Grünen beschwichtigt: „Er ist einer der schönsten Plätze.“ Fragt man tausend Leute, bekommt man tausend verschiedene Antworten.

Einigkeit herrscht in Politik und Verwaltung zumindest darin, dass der Hauptmarkt – noch – schöner werden soll. Bevor er komplett neu gestaltet wird, was noch ein paar Jahre dauern kann, werden jetzt immerhin die Stände ordentlicher und übersichtlicher angeordnet: Rücken an Rücken sollen sie künftig zu stehen kommen. In einem bestimmten Bereich sollen Händler ihre Waren anbieten dürfen, die nicht täglich kommen, außerdem wird in der Mitte des Marktes ein Platz zum Verweilen geschaffen. Um das Angebot attraktiver zu machen, werden neue Anbieter zugelassen – darunter auch Foodtrucks. Wie die Stände und Gefährte auszusehen haben, will die Stadt in Gestaltungsrichtlinien festlegen.

Kritiker des Konzepts befürchten unter anderem, dass die Möglichkeit zum Verweilen Trinkgelage auf dem Hauptmarkt fördern könnte. Andere wiederum möchten keine Verkaufsmobile dort haben, die es auf den Stadtteilmärkten längst gibt.

Gabi Eisenack

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Soll die Stadt auf Tabakwerbung verzichten?

In Amerika werden die Tabakkonzerne gezwungen, eine millionenschwere Werbekampagne gegen das Rauchen zu finanzieren. „Rauchen tötet im Schnitt 1200 Amerikaner — täglich“, lautet die Botschaft in den Anzeigen. Rauchen erzeugt Krebs, ist für Asthma verantwortlich und lenkt überdurchschnittlich oft vom Lenken eines Autos ab, was zu Unfällen führt. Das ist alles wissenschaftlich unbestritten.
Dagegen versucht die Werbung für Tabakwaren in Deutschland ein ganz anders Bild zu vermitteln: Wer raucht, der ist Teil eines lässigen Lebensstils und verkörpert einen individuellen Charakter. Gleichzeitig wird alles Mögliche in Schulen unternommen, um junge Leute vom Rauchen abzuhalten. Die Nürnberger Grünen sehen diesen Widerspruch und kritisieren deshalb, dass Deutschland das einzige EU-Land ist, in dem Außenwerbung für Tabak noch erlaubt ist.
Die Grüne-Stadtratsfraktion forderte deshalb die Stadtreklame auf, nicht mehr für Tabakkonsum zu werben. „Als Kommune hat Nürnberg die Möglichkeit, zumindest auf städtischen Flächen diesem Missstand ein Ende zu bereiten“, formuliert Achim Mletzko, Fraktionschef der Grünen. „Die Stadt ist nicht verpflichtet, ihre Außenwerbeflächen für Tabakwerbung zur Verfügung zu stellen.“ Die Stadtreklame Nürnberg hat noch bis 2020 das exklusive Recht zur Vermarktung der städtischen Werbeflächen. Dann wird neu verhandelt.
Auf der anderen Seite gibt es die freiwillige Selbstverpflichtung der Tabakindustrie, nicht vor Schulen, Kindertagesstätten und Jugendeinrichtungen für ihre Produkte zu werben. Diese Regelung wird in Nürnberg eingehalten. Auch gibt es kein generelles Tabakwerbeverbot in Deutschland. Muss außerdem eine private Angelegenheit wie das Rauchen werbetechnisch geregelt werden? Wer raucht, der sollte alt genug sein, darüber selber zu entscheiden.

André Fischer

 

Soll die Stadt auf Tabakwerbung verzichten?

Mobile Bäume: Besser als keine Bäume?

Nürnberg ist nicht grün. Dieses Thema haben wir auch in der NZ immer wieder aufgegriffen. Vor allem in der Südstadt fehlen Straßenbäume. Unter Deutschlands Großstädten belegt die Frankenmetropole einen der hintersten Plätze, wenn es um die Ausstattung mit „Straßenbegleitgrün“ geht, wie es im Amtsdeutsch so schön heißt. Es gibt Schätzungen, wonach etwa 18.000 Bäume in der Stadt fehlen. Dabei wären sie gerade angesichts der Erderwärmung so wichtig: Längst weiß man, dass Laubbäume viel zu einer Verbesserung des Mikroklimas beitragen können.

Aber in Nürnberg ist auch nicht ausreichend Platz für viel mehr grüne Inseln. Weder in der historischen Altstadt noch in industriell geprägten Stadtvierteln gibt es genügend Standorte, an denen Bäume gepflanzt werden können. Denn die Wurzeln müssen sich sowohl in die Breite als auch in die Tiefe entwickeln können – je nach Baumart. Und dann machen den Stadtgärtnern auch noch Versorgungsleitungen oder U-Bahnschächte im Untergrund zu schaffen. Die stellen nicht selten ein Hindernis dar, wenn es darum geht, einen Platz mit Pflanzen zu gestalten. Der jüngst umgestaltete Bahnhofsvorplatz ist so ein Beispiel. Gerade mal zwei, drei Bäume sollen diesen für die Stadt strategisch wichtigen Ort schmücken. Mehr lassen die unterirdische Gemengelage und die Verkehrswege nicht zu.

Abhilfe sollen sogenannte mobile Bäume schaffen, also Gewächse in Pflanztrögen, von denen es immer mehr in der Innenstadt gibt. Sör kümmert sich – teils mit Unterstützung von Vereinen – um die Aufstellung der verschiedenen überdimensionalen Blumentöpfe ebenso wie um die Pflege der darin sprießenden Pflanzen und den möglichen „Umzug“ des beweglichen Grüns. Rund 4000 Euro kostet ein mobiler Baum in der Anschaffung, dazu kommen noch die Unterhaltskosten. Ob am Aufseß- oder Hallplatz, beim Polizeipräsidium (auf dem Foto von Michael Matejka: Bürgermeister und Sör-Chef Christian Vogel und Mobilbaum-Spender Stefan Schindler, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank), vor den Kammerspielen, bei der Christuskirche, in der Nonnengasse oder am Nägeleinsplatz wachsen und gedeihen mittlerweile Wanderbäume.

Kritiker meinen, die könnten kein Ersatz für „echte Bäume“ sein, höchstens eine Notlösung. Schon bei der Planung von Plätzen und Straßen müsse das immer wertvollere Grün mehr berücksichtigt werden. Das mag bei Neubaugebieten funktionieren – aber was tun, wenn nachträglich genügend geeigneter Platz für Bäume nicht vorhanden ist?

Ute Wolf

 

Mobile Bäume: Besser als keine Bäume?

Leere Wohnungen: Soll die Stadt durchgreifen?

Seit der Jahrtausendwende zog es rund 40000 Menschen nach Nürnberg. Es wird immer schwieriger, eine Bleibe zu finden. Umso ärgerlicher ist es, wenn Wohnungen oder sogar ganze Häuser leer stehen oder wie in Berlin und München über Online-Plattformen an Touristen vermietet werden. Das soll in Nürnberg nicht passieren, hat die SPD-Stadtratsfraktion beschlossen. Sie schlägt die Einrichtung einer städtischen Internetseite vor, auf der Bürger die Verwaltung auf Leerstand aufmerksam machen können. Zudem soll eine Arbeitsgruppe herausfinden, wie viele Wohnungen in der Stadt nur kurz an Touristen statt dauerhaft an Mitbürger vermietet werden. Sollte die Arbeitsgruppe zu dem Ergebnis kommen, dass drei Prozent der rund 270000 Wohnungen in Nürnberg betroffen sind – das wären um die 8100 Wohnungen –, soll die „Zweckentfremdungssatzung‘ wieder eingeführt werden. Diese war 2001 abgeschafft worden, weil sie nur unter hohem personellen Aufwand durchgesetzt werden konnte. Eine Zweckentfremdung liegt demnach beispielsweise schon vor, wenn eine Wohnung länger als drei Monate leer steht. Diese Pläne lehnt die CSU-Stadtratsfraktion vehement ab, stattdessen sollen Bauanträge schneller genehmigt werden. Dies sei zielführender, da Nürnberg weit entfernt sei von Zuständen wie in München oder Berlin. Das glaubt auch die SPD, doch sie möchte konkrete Zahlen auf dem Tisch haben und vorbeugend handeln.

Ngoc Nguyen

Leere Wohnungen: Soll die Stadt durchgreifen?

Hat Nürnberg ein Fluglärm-Problem?

Ein Flughafen ohne Lärm? Sowas gibt es nicht. Vor allem dann nicht, wenn der Airport so nah an Wohngebieten liegt wie in Nürnberg. Obendrein heben die Maschinen  mitten in einem Gemüseanbaugebiet ab, nämlich dem Knoblauchsland. Und nun scheint es auch noch, als würde der Albrecht-Dürer-Airport immer lauter werden. Das lässt sich zumindest aus den Beschwerden über Fluglärm herauslesen. Deren Anzahl ist im Vergleich zum vergangenen Jahr auf mehr als das Doppelte gestiegen: von 80 auf 167 jeweils im ersten Halbjahr.

Interessant dabei: Deutlich über die Hälfte aller Beschwerden stammen von nur drei Bürgern – und die sind erst vor kurzem näher an den Flughafen (Foto: dpa) gezogen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt – siehe Gustavstraße in Fürth. Insgesamt waren es in diesem Jahr im Vergleichszeitraum fünf Beschwerdeführer mehr (40 statt 35). 105 Beschwerden gingen zum Flugbetrieb tagsüber ein – das heißt zwischen 6 und 22 Uhr -, 62 Beschwerden zum Flugbetrieb in der Nacht (22 bis 6 Uhr).

Nachts gibt es am Nürnberger Flughafen eine Flugbeschränkung: Starten und landen dürfen nur Flugzeuge, die auf der seit 1994 existierenden „Bonusliste“ des Bundesverkehrsministeriums stehen. Flughäfen können Maschinen, die nicht auf dieser Liste stehen, nachts die Landung untersagen. Und selbst bei Maschinen von dieser Liste werden – zeitlich gestaffelt – Zuschläge bis zu 500 Prozent verlangt. Je später ein Flugzeug landen will, desto teurer wird es. Doch natürlch sind auch die nachts zugelassenen Maschinen nicht wirklich leise. Dazu kommt: Was als laut oder leise empfunden wird, ist völlig subjektiv. weiter lesen

Sind Tierversuche noch zeitgemäß?

Die Wogen schlagen hoch, seit an die Öffentlichkeit drang, dass die Paracelsus Universität (PMU) auf dem Nürnberger Klinikumsgelände Tierversuche durchführen will. Mäuse und Ratten sollen Tests unterzogen werden, um in der Forschung zu künstlichen Knorpeln voranzukommen. Martin Wilhelm, Chefarzt der Onkologie am Klinikum und ehemaliger PMU-Forschungsdekan, hat kürzlich erklärt, dass Tierversuche nach wie vor nötig seien, will man nicht Menschen unnötig in Gefahr bringen oder gar Menschenversuche durchführen. Mensch und Maus seien unterschiedlich, aber dennoch gewinne man wichtige Erkenntnisse, wenn man Substanzen in einem komplexen Organismus wie dem dieser Nagetiere teste.
Auf der anderen Seite argumentieren  Tierversuchsgegner (Foto: Roland Fengler) – etwa die Organisation „Ärzte gegen Tierversuche“ oder die Tierschutzpartei –, dass man dank moderner Computersimulationen nicht nur keine Tiere mehr quälen müsse, sondern sogar wesentlich präzisere Ergebnisse bekomme. Grüne und ÖDP haben daher im Verwaltungsrat des Klinikums auch gegen die Pläne gestimmt.

Marco Puschner

Tierversuche: Sind sie noch zeitgemäß?

 

Ausbildungshürden für Flüchtlinge senken?

Den Firmen fehlen Lehrlinge, die Asylbewerber wollen arbeiten – warum senkt man nicht einfach die Hürden für Flüchtlinge, sich in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren? Das fragen sich nicht nur Wohlfahrtsverbände oder die in der Flüchtlingsarbeit tätigen ehrenund hauptamtlichen Helfer, sondern auch die Industrie- und Handelskammer sowie die Handwerkskammer (die NZ berichtete mehrfach).

Sie kritisieren, dass die Ausländerbehörden zu hohe Ansprüche – etwa bei der Identitätsfeststellung – stellen: Die jungen Flüchtlinge könnten die entsprechenden Papiere oft gar nicht beschaffen, weil ihre Herkunftsländer sie nicht ausstellten. Wer sprachlich und von der Schulbildung her schon so weit sei, dass ihn ein Betrieb als Auszubildenden einstellen würde, beweise doch alleine dadurch seine Integrationsbereitschaft. Sozialreferent Reiner Prölß mahnte auch an, dass es selbst für Flüchtlinge, die dann doch wieder in ihr Land zurück müssten, besser sei, hier zu arbeiten statt zum Nichtstun verdammt zu sein. Und den Firmen wäre angesichts des Fachkräftemangels mit etwas mehr Kulanz bei der Bewilligung von Ausbildungen auch geholfen. Die Ausländerbehörden mahnen aber an, dass die Basis für eine Genehmigung zur Ausbildung die Mitwirkung bei der Identitätsfeststellung und eben auch eine gute Bleibeperspektive sei.

Marco Puschner

 

Ausbildungshürden für Flüchtlinge senken?

Kaufen Sie jetzt mehr Eier aus der Region?

Die Lebensmittelbranche hat einen neuen Skandal: Nach Pferdefleisch-Lasagne und Listerien in der Wurst ist nun das Insektengift Fipronil in Eiern entdeckt worden. Das Mittel wurde offenbar in Belgien verbotenerweise einem Desinfektionsmittel für die Nutztierhaltung beigemischt – und kam auch in Ställen in den Niederlanden und in Deutschland zum Einsatz.

Das niedersächsische Landwirtschaftsministerium schätzt, dass mehr als zehn Millionen aus den Niederlanden stammende belastete Eier in Deutschland verkauft worden seien. Hinzu kommen womöglich noch mehrere Zehntausende Eier aus Niedersachsen – dort war in vier Legehennenbetrieben Fipronil nachgewiesen worden. Auch Länder wie die Schweiz, Schweden und Großbritannien sind betroffen.

Für den Verbraucher besteht laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) durch den Verzehr von Eiern „keine konkrete“ Gesundheitsgefährdung. Bei Kindern sieht es anders aus: Beim Verzehr von zwei belasteten Eiern bestehe die Möglichkeit „einer gesundheitlichen Gefährdung“, heißt es. Inzwischen gab es auch die ersten Rückrufaktionen von Produkten mit verarbeiteten Eiern – betroffen waren Salate einer Firma aus Lübeck. Experten zufolge dürften auch in Mayonnaise und Eierlikör Fipronil-Rückstände zu finden sein.

Egal, welche Wendungen der aktuelle Eier-Skandal noch nimmt: Das Vertrauen in den globalisierten Lebensmittelmarkt ist wieder einmal erschüttert worden. Während mancher Verbraucher inzwischen resigniert hat, sind andere verängstigt und überdenken ihr Konsum- und Kaufverhalten. Bio-Betriebe in der Region melden bereits eine Nachfrage nach Eiern, die sie kaum noch bewältigen können. Der Betreiber eines Öko-Geflügelhofs im Nürnberger Land schätzt, dass in sechs bis acht Wochen alles wieder wie vorher ist – es bis dahin aber eine richtige Eierknappheit geben wird. Judith Horn; Foto: Udo Schuster

Kaufen Sie jetzt mehr Eier aus der Region?

Klassik-Open-Air: Passt das Konzept für den Verkehr?

Die Polizei hat dieses Jahr zusammen mit der Stadt Nürnberg ein neues Verkehrskonzept für das Klassik-Open-Air erarbeitet. So wurden einige Straßen für den Durchgangsverkehr gesperrt und der Verkehr umgeleitet (Foto: Michael Matejka). Die Polizei und die Stadt Nürnberg sahen im neuen Verkehrskonzept wichtige Verbesserungen: Die Maßnahme sollte die Sicherheit der Veranstaltung erhöhen.

Außerdem versprachen sich die Verantwortlichen mehr Verkehrssicherheit für Fußgänger, die aufgrund der Zufahrtssperren die Straße einfach überqueren konnten. Andererseits erforderte die Umsetzung einen höheren Aufwand für die Polizei und einiges an Umstellungen für die Autofahrer, die nicht zum Klassik-Open-Air wollten. Ella Schindler

Klassik-Open-Air: Passt das Konzept für den Verkehr?

Nürnbergs neuer Konzertsaal: Passt der Standort?

Nürnberg bekommt einen neuen Konzertsaal, soweit der Plan seit Jahren. Interessanterweise haben wir an dieser Stelle schon einmal gefragt, ob der Standort gut gewählt ist. Zwei Jahre liegt das zurück, damals traf der Stadtrat die Grundsatzentscheidung, den Saal unmittelbar neben der Meistersingerhalle zu errichten. „Soll der Konzertsaal neben die Meistersingerhalle?“, fragten wir. 76,2 Prozent der Teilnehmer waren einverstanden, Nein sagten 23,8 Prozent.

Jetzt hat der Stadtrat seine Entscheidung präzisiert, und es folgt Gemurre. Der neue Saal soll an die Westseite, neben die Kleine Meistersingerhalle, kommen (siehe gelbe Markierung). Damit folgten die Stadtratsmitglieder der Empfehlung der Stadtverwaltung, die das Gelände ausgiebig prüfen ließ. Für so einen Prestige-Bau sei die Ecke Münchener Straße/Schultheißallee aber doch zu klein gedacht, monieren die ersten Bürger. Sie befürchten vor allem Verkehrschaos. Andere finden den nicht gerade lebendigen Stadtteil beim Luitpoldhain zu dezentral.

Die Verantwortlichen aus der Stadtregierung beruhigen: Selbst bei Doppelbespielung mit der Meistersingerhalle werde es genügend Parkplätze geben. Zwar würden die jetzigen 150 Parkplätze vor dem Parkhotel wegfallen. Aber entweder könnte der große Meistersingerhallen-Parkplatz um ein Parkdeck aufgestockt werden, oder, so die Hoffnung, das in die Jahre gekommene Hotel könnte irgendwann bei einer Sanierung seine Tiefgarage erweitern. Finanziell kündigt sich die Westseite sparsamer an als die Alternativstandorte rund um die Meistersingerhalle. Im Süden wäre der Eingriff in das Parkgelände ökologisch nicht zu vertreten. Im Osten würde ein neues Bauwerk gleichsam den Zugang zum Park versperren, außerdem bräuchte es mehr Schallschutz wegen der Anwohner.

Das Gebäude soll mindestens 25 Meter hoch werden. Die aktuellen Planungen sehen den Baubeginn für 2021 vor, die Kosten sind noch völlig unklar. Und wie sehen Sie das?

Isabel Lauer, Illustration: Stadt Nürnberg

Neuer Konzertsaal: Passt der Standort?