Verkaufsoffener Sonntag nur noch in der Altstadt?

 

Der Streit um den verkaufsoffenen Sonntag (Foto: Eduard Weigert) ist alt, aber erhitzt trotzdem immer wieder die Gemüter. In Nürnberg gibt es vier verkaufsoffene Sonntage pro Jahr: zwei in der gesamten Stadt ohne Südstadt, zwei nur in der Südstadt. Die Verwaltung betont, dass diese Regelung rechtskonform sei, signalisiert aber Gesprächsbereitschaft mit den Kritikern – vor allem Kirchen und Gewerkschaften.
Die Kommunen dürfen an Sonntagen nur anlässlich von Märkten, Messen oder ähnlichen Veranstaltungen die Läden aufsperren lassen. Dies sieht das Ladenschlussgesetz vor. Darin steht außerdem geschrieben, dass die Veranstaltung und die Läden, die offen haben, nicht zu weit auseinander liegen dürfen. Wenn also, wie am kommenden Sonntag, die Geschäfte wegen des Herbstmarkts offen haben, sollten dann nicht auch nur die Geschäfte in der Altstadt öffnen dürfen? Reichen nicht generell zwei verkaufsoffene Sonntage im Jahr – und die dann nur im Stadtzentrum?
Wir wollen in unserer Leserfrage der Woche von Ihnen wissen: „Verkaufsoffener Sonntag nur noch in der Altstadt?“ – In unserem Blog „Senf dazu“ können Sie unter nz.de/senf im Internet über die Leserfrage abstimmen und diskutieren. Vergangene Woche haben wir Sie gefragt: „Zu viel Aufhebens um den 1. Schultag?“ Teilgenommen haben 88 Leser. Mit Ja antworteten 93,2 Prozent, mit Nein 6,8 Prozent.

Gabriele Eisenack

 

 

 

 

 

 

Verkaufsoffener Sonntag nur noch in der Altstadt?

  • Ja (86%, 6 Stimmen)
  • Nein (14%, 1 Stimmen)

Wähler insgesamt: 7