Braucht Nürnberg eine Eislaufbahn?

Eislaufen ist ein Sport, der Generationen verbindet, gute Laune macht und fit hält. In vielen Städten – derzeit auch in Schwabach – werden temporäre Eisbahnen unter freiem Himmel errichtet, die von den Bürgern gerne genutzt werden. In Nürnberg hat zur Jahreswende 1999/2000 eine mobile Eislauffläche sogar auf dem Hauptmarkt gestanden – doch das ist lange her. Wer sich aufs Glatteis begeben möchte, muss mit der Arena Vorlieb nehmen. Das Vergnügen, an der frischen Luft Runden zu drehen, bleibt den Nürnbergern derzeit verwehrt. Für zugefrorene Weiher ist es – noch – zu warm.

Die Stadtverwaltung hätte nichts dagegen, wenn sich ein Betreiber fände, der an geeigneter Stelle eine transportable Eisbahn errichtet. Gastronomie und Einzelhandel drum herum würden sicher auch davon profitieren. Vielleicht fände sich ja jemand, der sich mit einer gewissen Summe beteiligt. Doch derzeit bietet sich niemand an, der das Projekt verwirklichen könnte.

Vielleicht ist es ja auch besser, man lässt es bleiben: insbesondere der Umwelt zuliebe. Denn natürlich braucht es eine ganze Menge Energie, bei milden Temperaturen Eis zu produzieren. Und wer gleich nebenan wohnt, ist von der Geräuschkulisse, die die Freizeitsportler erzeugen, vermutlich auch nicht allzu begeistert.

Gabi Eisenack

Braucht Nürnberg eine Eislaufbahn?

Wenn man im Winter mal radeln möchte…

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Dieser Fahrrad-Verleihstation an der Messe fehlt ein wichtiges Detail, nämlich das Bedienungsterminal. Foto: Clemens Helldörfer


Ein Fahrradverleihsystem wie in Nürnberg ist grundsätzlich schon mal eine schöne Sache. Da man sich im Winter sowieso nicht so häufig auf den Drahtesel setzt, muss in der kalten Jahreszeit auch nicht unbedingt die ganze Zweirad-Flotte zur Verfügung stehen. Es wäre aber gut, wenn die Exemplare, die noch im Angebot sind, dann auch problemlos ausgeliehen werden können.

Nicht besonders einfach  ist das bei den NorisBike (bzw. NextBike)-Rädern, die gerade (Ende Februar 2015) zwischen der U-Bahnstation Messezentrum und den Messehallen stehen. Jedenfalls nicht für diejenigen, die an das Verleih-Terminal an den Ausleihstationen gewöhnt sind und die Räder nicht direkt per App buchen können bzw. wollen. Das dürfte wohl auch  für die Mehrzahl der Messegäste zutreffen, die hier zum Teil auch aus größerer Entfernung anreisen. Dort, wo normalerweise die Bedien-Säule mit Eingabefeldern und Terminal stehen sollte, schaut hier nur ein Kabel aus der Erde (siehe Bild). Dabei ist gerade der Standort Messe attraktiv, denn von hier aus kommt man schnell mit Pedalkraft nach Langwasser oder zum Dutzendteich. Zumindest wäre ein Schild wie „In Reparatur“ nicht schlecht, denn sonst fragen sich die Messe- und Kongressbesucher, was die rätselhaften Räder hier sollen. Zur Aufklärung trägt dabei sicher auch nicht der Umstand bei, dass die Internetadresse www.norisbike.de mittlerweile offenbar Vergangeheit ist, von etlichen städtischen Einrichtungen aber immer noch verlinkt wird.

ch

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