Putin als Pate für "Flocke"?

Vladimir PutinKnut“ in Berlin hat einen Paten: unseren Umweltminister Gabriel. „Flocke“ in Nürnberg hat keinen, soll aber noch einen bekommen. Fragt sich nur, wen.

Tiergartendirektor Encke will keinen Politiker. Er denkt weiter und globaler. Ihm schwebt eher eine Tier-, Umwelt- oder Klimaschutz-Organisation vor. Aber nicht so eine populäre wie zum Beispiel WWF. Nein, er möchte, dass „Flocke“ einer weniger bekannten Initiative zu Berühmtheit verhilft. Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, nennt man das, wenn man kein Tierfreund ist.

Nun könnte die Zooleitung aber in Schwulitäten kommen. Denn Gerüchten zufolge ist Wladimir Putin als „Flocke“-Pate im Gespräch. Im Tiergarten hat davon zwar angeblich noch niemand etwas gehört. Aber was, wenn der kleine  große Mann aus Russland sich tatsächlich zum Paten berufen fühlt? Kann man den russischen Bären dann einfach wieder nach Hause schicken?

Der stellvertretende Tiergartenchef Mägdefrau hat eine wahrhaft salomonische Lösung parat: Putin wird nicht Pate von „Flocke“, sondern von einem anderen Bärenkind, das aus Russland kommt, als Spielgefährte für „Flocke“. Hätte man wieder zwei Fliegen mit einer …  – naja, Sie wissen schon. Oder sogar drei: Man könnte gleich die Gasversorgung des Tiergartens für alle Zeiten sicherstellen. Ich sag´s ja: Im Tiergarten denken die Verantwortlichen weiter als die meisten Menschen in der Politik.