Ich bin zurück, Flocke…

Ramsau-Eisbär… und du wirst es nicht glauben: Da komme ich in einem kleinen Dorf in Österreich am Fuße des Dachsteins an, steige aus dem Auto, begrüße die Vermieter meiner Ferienwohnung – und was fragen die mich als erstes: „Wie geht es Flocke?“

Gut, für dich ist so was wohl keine Überraschung mehr, du als Superstar bist längst an Fans aus aller Welt gewöhnt. Aber mich hat es doch irgendwie beeindruckt.  Genau so wie die Tatsache, dass die Schaufenster in dem Ort eisbärmäßig fast so ausgestattet sind wie hier in Nürnberg. Eines von einem Sportgeschäft habe ich für dich fotografiert und zeige es dir hier im Blog.

Deinen Werdegang habe ich auch im Urlaub täglich im ZDF und im Bayerischen Fernsehen verfolgt. Obwohl – da kann man ja leider nicht davon ausgehen, dass das der neueste Stand ist, was die über dich berichten. Die Bilder im ZDF liegen inzwischen mindestens vier Wochen zurück, und selbst im BR hinken sie deiner rasanten Entwicklung etwas hinterher. Das sieht man gleich, wenn man heimkommt, die gute alte „Nürnberger Zeitung“ aufschlägt und alles über dich nachliest: viel aktueller als das Fernsehen.

Wenn ich mich auch freue, dass es dir so gut geht: Die Nachricht über den Tod der Kleinen Pandas hat mich doch geschockt. Die hat sich auf rätselhaften Wegen ebenfalls in Windeseile bis in das kleine Bergdorf rumgesprochen. Fragt mich mein Vermieter, was da wieder passiert ist im Nürnberger Tiergarten. Und ich muss zugeben: keine Ahnung. Will mich im Fernsehen informieren. Und was sehe ich im ZDF just an dem Tag, nachdem die Pandas aufgeschlitzt gefunden wurden? Einen Beitrag mit den putzmunteren Kerlchen von vor einem Jahr. Kein Begleittext geändert, kein Text eingeblendet – nichts. Und auch der BR sieht eine Woche lang keinen Anlass, in seinem „Flocke-Tagebuch“ auch nur einen Satz darüber zu verlieren. Vielleicht lasse ich mir nächstes Mal die NZ nachschicken. Selbst mit der Zeitverzögerung der Post ist die noch aktueller als alle TV-Sendungen zusammen.

Ach, fast hätte ich es vergessen: Nachträglich noch alles Gute zum 80.! Also, den 80. Tag in deinem Leben.  Den hat der BR ja immerhin groß gefeiert. Und ich werde den Tag feiern, an dem ich dich endlich mit eigenen Augen im Freigehege sehen darf – ganz ohne Fernsehen, in echt!

Bis dahin, Ute

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