Felix geht nach Aalborg und macht Flocke Platz

felix.JPGGott sei Dank, jetzt hat ihn also doch ein anderer Zoo gewollt: Felix, der Papa von Flocke, ist im dänischen Aalborg untergekommen. Dort darf er sich nun gleich mit zwei Eisbär-Damen liebevoll beschäftigen und möglicherweise für Nachwuchs sorgen. Schafft er bestimmt, so gut, wie er drauf ist.

Kürzlich berichtete Tiergartenchef Dag Encke nämlich auf einer Pressekonferenz: Felix hat Vera gedeckt, dann war bei der aber die „Hitze“ vorbei, und sie wollte nicht mehr. Felix aber fühlte sich – laut Encke – „noch längst nicht am Ende“ und bedrängte Vera weiter. Deshalb mussten Vera und Felix wieder getrennt werden.

Dieses Verhalten ist aber völlig normal: Auch in der Natur sind Eisbären Einzelgänger. Sie kommen nur für die Paarung zusammen, und das nicht mal jedes Jahr – wenn eine Eisbärin Junge aufzieht, sogar erst wieder nach drei Jahren.

Nun steht jedenfalls der Präsentation von Flocke im eigenen Gehege ab 9. April nichts mehr im Wege. Zumindest nicht Felix, der ihr fast den Platz weggenommen und die Show vermasselt hätte.

2 Kommentare in “Felix geht nach Aalborg und macht Flocke Platz

  1. Ich sehe jeden Tag das „Eisbärtagebuch“ im Bayerischen Rundfunk und bin schon ganz fiebrig, bis Flocke endlich in ihr eigenes Gehege kommt.
    Was passiert eigentlich, wenn das Eisbärmädchen in den Wassergraben fällt? Ist immer ein Pfleger dabei, der aufpasst?
    Schön wäre es, wenn Flocke bald mit ihrer Mama zusammenkommt und mit ihr in einem Gehege wäre.

  2. @Andrea Millinger
    Ja, zumindest am Anfang sollen Tierpfleger mit Flocke im Freigehege sein, damit ja nichts passiert. Angeblich können Eisbären aber sowieso schwimmen, so dass Flocke eigentlich nicht ertrinken könnte. Aber man kann ja nie wissen und hat auch schon Pferde kotzen sehen…

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