Ein Fall von Weihnachts-Depression?

Alle Jubeljahre wieder kommt – nein nicht das Christuskind, sondern kommt es vor, dass Menschen im Zoo ins Gehege von Raubtieren springen. Falsch verstandene Tierliebe, Verzweiflung, Todessehnsucht – es gibt die verschiedensten Motive für einen solchen Schritt. Im Nürnberger Tiergarten hatten wir das auch schon, da wollte sich vor einiger Zeit ein Mann von den Löwen fressen lassen. Es ist ihm gelungen.

Der neueste Fall hat sich im Berliner Zoo zugetragen. Dort sprang ein Mann – ja wohin wohl? Genau: ins Gehege des vielgeliebten Knut. Doch der Mann durfte dem tierischen Star einfach nicht nahekommen. Zoo-Mitarbeiter haben den Vorfall nämlich rechtzeitig mitgekriegt. Sie schafften es, Knut abzulenken und in seinen Käfig zu locken. Der Mann blieb unversehrt, wurde aber von der Polizei abgeführt. Außerdem bekommt er eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs.

Da er überlebte, konnte man ihn fragen, warum er gesprungen war. Seine Antwort: Er habe sich einsam gefühlt, und Knut sei ja auch so ein Einsamer.

Ob das ein typischer Fall von Weihnachts-Depression war? Sollen ja viele Menschen durchdrehen in diesen Tagen. In diesem Sinne, liebe Blog-Leser: Bitte verfallt/verfallen Sie nicht in eine solche.

Schöne Weihnachten wünscht Euer/Ihr Wolf!!