Tote Eisbärenbabys im Berliner Zoo

Nun hat auch der Berliner Zoo Negativ-Schlagzeilen in Sachen Eisbären: Knut, der prominenteste Zoobewohner, hat keine Geschwister bekommen.  Seine Mutter Tosca hatte im Dezember in ihrer Wurfhöhle zwei Babys zur Welt gebracht. Doch die beiden überlebten nicht.

Nur wenige Tage nach ihrer Geburt wurden sie tot aufgefunden. Die Untersuchung durch Tierpathologen ergab jetzt, dass die Bärchen unverletzt waren. Ihrem Zustand nach zu urteilen, muss sich Tosca auch gut um sie gekümmert haben. Aber die Kleinen hatten offensichtlich zu wenig Nahrung aufgenommen. Die Zooleitung bewertet es trotzdem positiv, dass Tosca sich zur Geburt diesmal in die dafür vorgesehene Höhle zurückgezogen hat und ihren Nachwuchs nicht einfach im Freigehege zur Welt brachte – wie damals bei Knut und seinem Zwilling, der kurz danach starb. Im Berliner Zoo ist man trotzdem zuversichtlich: Beim nächsten Mal werde Eisbärennachwuchs-technisch alles klappen, glaubt man dort.

So traurig die Geschichte mit den toten Berliner Eisbärenbabys ist: Für den Nürnberger Tiergarten mag es ein kleiner Trost sein, dass auch ein anderer – noch dazu sehr renommierter –  Zoo mit der Eisbärenzucht derzeit kein Glück hat. Hoffen wir, dass die Pechsträhne in beiden Zoos nun beendet ist.

1 Kommentar in “Tote Eisbärenbabys im Berliner Zoo

  1. Ich komme aus Berlin, und wir sind alle traurig, dss die beiden Eisbärbabys nicht mehr leben.
    Ich glaube, die Tiergärten können in solchen Fällen nichts dafür. Das würde „in freier Wildbahn“ auch passieren. Aber schon alleine die Tatsache, dass sich die Nürnberger Flocke so gut mit dem russischen Bären versteht, zeigt doch, dass man dort alles dafür getan hat, dass das Tier möglichst natürlich aufwächst und sich nicht zu sehr an Menschen hängt.

    Ich drücke Nürnberg und Berlin die Daumen !

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