Noch ein toter Pinguin

Die ganz große Kälte ist ja nun vorbei. Trotzdem ist ihr im Nachhinein noch ein Humboldtpiguin im Nürnberger Tiergarten zum Opfer gefallen. Er starb an der Vogel-Malaria, an der er erkrankt war, weil die langanhaltenden niedrigen Temperaturen das Immunsystem der Vögel schwächen. Über diese Problematik habe ich hier schon berichtet.

Insgesamt mussten in den letzten Wochen also sechs Humboldtpinguine dran glauben. So traurig das ist – die Zooleitung kann in den vergangenen sieben Jahren, seit der Aquapark im Tiergarten eröffnet wurde, insgesamt auf einen großen Erfolg bei der Humboldtpinguin-Zucht verweisen: 56 Jungvögel wurden in diesem Zeitraum großgezogen, auf der anderen Seite stehen nur drei tote Altvögel (die sechs toten der letzten Wochen muss man natürlich noch draufrechnen). Außerdem gab es einmal Nachwuchs bei den im Tiergarten ebenfalls gehaltenen Brillenpinguinen.

Die Haltung der Brillenpinguine will man allerdings bald einstellen: Es besteht nämlich die Gefahr, dass sich beide Arten miteinander verpaaren und „Bastarde“ produzieren. Einmal  ist das schon passiert.