Bär Bruno wird Fernsehstar

„Am Aschermittwoch ist alles vorbei“, heißt ein alter Spruch. Für den Braunbären Bruno ist schon länger alles vorbei: Der Petz, der vor drei Jahren monatelang durch die Alpen streifte und dabei uns Menschen zu nahe kam,  wurde von unseren bayerischen Politikern – die sich leider auch für Sprachkünstler halten –  als „Problembär“ oder gar „Schadbär“ beschimpft und letzten Endes kaltblütig abgeknallt.

Ein Stoff, der geradezu nach einer Verfilmung fürs Fernsehen schreit: Ein Alpendrama um Bärenjäger, Wilderer, Tierschützer, gewürzt mit einer Prise  Liebesromantik, hat der Drehbuchautor Felix Mitterer daraus gemacht. Kein Geringerer als Xaver Schwarzenberger hat Regie geführt.  Am Aschermittwoch, also morgen, wird das Ergebnis unter dem Titel „Der Bär ist los! Die Geschichte von Bruno“ um 20.15 Uhr in der ARD gezeigt.

Die Rolle von Bruno haben die zwei zahmen Zirkus-Bärinnen „Trapper“ und „Fabienne“ übernommen. Sie verkörpern schließlich den Jungbären Bruno – dafür wäre ein männlicher ausgewachsener Bär auf jeden Fall zu groß und vielleicht auch zu gefährlich gewesen. Man hat keine Kosten und Mühen gescheut, die beiden pelzigen Filmstars bei Laune zu halten: Zu ihrem Vergnügen holte man die drei stattlichen Bären-Männer „Conan“, „Ying“ und „Yang“ an den Set, mit denen sie auch im Zirkus zusammenleben.

Ein solcher Film darf für „Bruno“ natürlich nicht so grausam enden wie das wirkliche Leben. Tier- und Bärenfreunde können aufatmen: Der Bär bleibt am Leben, und es gibt ein richtiges Happy-End für ihn. Mehr wird nicht verraten.

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