Das soll ein First Dog sein?

Lange genug haben sie warten müssen, die beiden Töchter von Barack Obama. Seit der Mann als Präsident eine Krise nach der anderen managen soll, war vom versprochenen Hund für Malia und Sasha nicht mehr die Rede. Das habe ich hier ja schon ausgiebig kritisiert.

Aber jetzt ist wieder Bewegung in die Sache gekommen. Die First Lady hat die Sache in die Hand genommen und für ihre Töchter einen „Portugiesischen Wasserhund“ ausgesucht. Empfohlen wurde ihr diese Rasse angeblich vom demokratischen Senator Ted Kennedy, der selbst zwei Exemplare davon besitzt.

Mag sein, dass diese Hunde politisch korrekt und gutmütig sind und mit bis zu einem halben Meter Größe und 25 Kilo Gewicht als Familienhunde das Idealmaß besitzen. Doch wodurch zeichnen sie sich sonst aus? Dadurch, dass sie zwischen Krallen und Pfoten eine Schwimmhaut haben und deshalb jahrhundertelang von Fischern auf der Iberischen Halbinsel gehalten wurden? Dadurch, dass sie angeblich schon auf den Schiffen der großen Entdecker mitfuhren?

Ich frage mich: Wozu muss der First Dog der USA eigentlich ein guter Schwimmer sein? Ist Obama ein Fischer? Plant er eine größere Schiffsreise? Will sich seine Frau mit den Kindern auf dem Meeresweg von ihm absetzen, weil sie sehen, dass die politische Realität ein wenig von dem abweicht, was sich die Obamas vor der Wahl erträumt haben? Fragen über Fragen.

Obamas Kinder wollen ihren künftigen Hund doch einfach liebhaben können. Und mal ehrlich: Findet Ihr/finden Sie diesen Köter süß? Also, ich nicht.

1 Kommentar in “Das soll ein First Dog sein?

  1. So ein Wasserhund lässt sich widerstandslos in die Badewanne verfrachten und wenn die Kids alt genug sind, kann man ihn als Motorboot benutzen und den Kindern Wasserski beibringen.

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