Fast so süß wie der echte Obama

Hat er nicht ebenso süße Ohren wie Barack Obama? Ich finde schon. Daher wundert es mich gar nicht, dass der kleine Mandrill im Dresdner Zoo von seiner Pflegerin auf den großen Namen „Obama“ getauft wurde. Auf dem Foto ist er übrigens neben seiner Mutter Jamala zu sehen.

Wenn er Lust hat und es das Protokoll bzw. der enge Zeitplan erlauben, könnte der „richtige“ Obama seinen Namensvetter sogar im Zoo einen Besuch abstatten. Denn in der nächsten Woche wird der US-Präsident in der sächsischen Landeshauptstadt erwartet.

Dass der Mandrill-Nachwuchs „Obama“ heißt, hat aber einen anderen Hintergrund:  2008 war für den Mandrill-Nachwuchs im Zoo Dresden der Anfangsbuchstabe «O» an der Reihe.

7 Kommentare in “Fast so süß wie der echte Obama

  1. na, das waere in den usa politisch nicht korrekt, wenn ein affe nach dem (ersten schwarzen) praesidenten benannt werden wuerde.

  2. @Arndt
    Glauben Sie eigentlich, dass es „Mr President“ verletzen würde, wenn man einen Affen nach ihm nennt? Sähe er das als eine Form von Rassismus an? – Würde mich wirklich interessieren, wie Sie das einschätzen!

  3. Na, Mister President wird ja hoffentlich so souverän sein, dass er sich nicht daran stößt, dass ein kleiner Affe nach ihm benannt ist?

  4. Ich denke mal nicht, dass Praesident Obama sich daran stoert. Wohl aber viele Kommentatoren und wohl auch schwarze Buergerrechtler die daran Anstoss nehmen wuerden, dass ein Affe nach dem ersten schwarzen Praesidenten benannt wuerde. Das erinnert mit Sicherheit viele an die bekannten Bilder, auf denen Afro-Amerikaner mit Affen gleich gesetzt wurden. Wenn es Interesse gibt, werde ich mich gerne intensiver damit beschaeftigen…haette da einen sehr guten Interviewpartner an der Hand.

  5. @peltner
    Ich kenne die Bilder mit den Affen auch. Aber ich denke doch, das war etwas anderes, oder?
    Wenn ein guter Interviewpartner explizit etwas dazu sagen würde, wie er es findet, dass ein Äffchen im Dresdner Zoo „Obama“ getauft wurde, fände ich das sehr interessant.

  6. wer sich vielleicht etwas intensiver mit der Namensgebung des kleinen Äffchens im Zoo beschäftigt hat, wüßte, dass hierbei keine rassistische Anspielung vorliegt. Vielmehr ist der Name einem kleinen Kerl gewidmet, der sich (schon in den ersten Lebenstagen) durchboxen musste, ein kleiner Kämpfer und ein Hoffnungsträger für die neue Mandrillgruppe.

  7. Pingback: Achtung, Wolf! » Blog Archive » Obama, du Kamel!

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