Lesestoff kommt etwas seltener

Die vergangene Woche war anstrengend – trotz (oder gerade wegen) des Feier- und Brückentags. Nicht nur für mich, die ich als eine der wenigen in der NZ-Lokalredaktion noch da war. Auch für den Berliner Zoodirektor Blaskiewitz, der seinen Finger nach dem Biss von Pedro, dem Schimpansen, nun doch noch verloren hat: Er wurde nach einer schweren Entzündung amputiert. Auch für Flocke im Nürnberger Tiergarten war´s nicht ganz leicht, musste sie sich doch nach dem Umzug vor fast zwei Wochen langsam an das Gehege ihrer Mutter Vera gewöhnen.

Also: Jetzt erst mal richtig durchschnaufen! Dazu werde ich in den nächsten knapp drei Wochen genügend Gelegenheit haben, denn ich fahre mal wieder in den Urlaub. Diesmal nach Italien, in die Toskana, ans Meer. Deshalb, liebe Blog-Leser, müsst Ihr Nachsicht üben und mit ein bisschen weniger Beiträgen als sonst zufrieden sein. Ganz verzichten müsst Ihr auf den tierischen Lesestoff trotzdem nicht – ich füttere Euch nur etwas seltener. Und vielleicht langt auch meine bewährte Vertretung Marco Puschner ab und zu mal in die Tasten, wenn er es schafft.

So, nun  hoffe ich nur, dass während meiner Abwesenheit im Tiergarten Nürnberg alles möglichst ruhig bleibt: Nashorn Purana beispielsweise sollte uns bitte keine Frühgeburt bescheren, sondern schön warten, bis ich wieder da bin. Flocke soll sich mit Rasputin vergnügen und nicht wieder vor Langeweile kopflos hin- und hertapsen, bis die Besucher sie für verhaltensgestört halten. Und bitte: Ich will keine Hiobsbotschaften aus dem Delfinarium hören!

Aber, wie ich die Tiere kenne, werden sie sich was ganz anderes überlegen, um mich zu überraschen – so sind sie halt nun mal!