Kleine Pandas aus China nach Nürnberg?

Kleine Pandas haben in Zoos offenbar öfter Pech. Im Nürnberger Tiergarten kann man ein Lied davon singen – dort wurden die auch „Katzenbären“ genannten possierlichen Tiere bekanntlich von den Muntjas gemeuchelt.

Nun geht die Pechsträhne dieser Tierart weiter: Im Zoo von Taiyuan in der nordchinesischen Provinz Shanxi freute man sich vor ein paar Wochen über die Geburt von zwei Kleinen Pandabären. Und was geschah? Ihre Mutter hat sie nicht angenommen!

Doch dann kam das berühmte Glück im Unglück ins Spiel: Man fand eine Ersatzmutter für die zwei Babys in Gestalt einer Hündin, die gerade selbst Junge hat. Und seit die Kleinen von der Hundemutter auf einem Bauernhof aufgepäppelt werden, wachsen und gedeihen sie prächtig – ihre Körpergröße haben sie sogar schon verdoppelt!

Stellt sich nur noch die Frage, ob die Kleinen, wenn sie erst mal groß geworden sind, nicht vielleicht nach Nürnberg kommen könnten. Da wartet man seit der Muntjak-Tragödie ja immer noch vergeblich auf einen Ersatz für die getöteten Pandas. Aus der Ankündigung, im Rahmen des Europäischen Erhaltungszucht-Programms wieder Kleine Pandas nach Nürnberg zu bringen, ist bislang nichts geworden. Sehr zum Ärger für die Tiergarten-Besucher, die die schönen Tiere zu Recht vermissen.

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