"Nürnberger Schnauzen" wieder im ZDF

Seitdem das ZDF seine ersten Folgen für die Zoo-Doku-Serie „Nürnberger Schnauzen“ im Tiergarten gedreht hat, scheint der Fernsehsender ganz vernarrt in diesen Zoo. Die Einschaltquoten waren auch erfreulich – also spricht nichts gegen eine Fortsetzung.

Nun startet am Montag, 5. Oktober,  schon die dritte Staffel der beliebten Reihe, in der die Zuschauer wieder einen Blick hinter die Kulissen werfen und die Arbeit von Tierpflegern und Tierärzten genau verfolgen können. Flocke ist zwar längst den Kinderschuhen entwachsen – trotzdem wird sie, zusammen mit ihrem Eisbärenfreund Rasputin, eine der Hauptrollen in den 20 neuen Folgen spielen, die das ZDF ausstrahlt.

ManatisgenovaNatürlich stellt das ZDF auch das Nashornbaby Seto Paitala und seine Mama Purana vor, auch der Nachwuchs der Sibirischen Tiger wird thematisiert. Die junge Seelöwin Foster, die per Hand aufgezogen wurde, hat sich inzwischen prächtig entwickelt und wurde bei ihren ersten Trainingseinheiten im Delfinarium gefilmt. Eine der Folgen wird sich um die beiden Nürnberger Seekühe Pepe und Husar drehen: Die zwei in Nürnberg geborenen Manatis sind vor kurzem in die italienische Hafenstadt Genua umgezogen, wo sie jetzt in einem großzügig gestalteten Becken des „Acquario“ leben (siehe Foto). In Nürnberg werden Seekühe nämlich so erfolgreich gezüchtet, dass der Tiergarten Exemplare dieser Tierart bereits in alle möglichen Zoos und Aquarien abgeben konnte. Seekühe aus Nürnberg leben heute in Frankreich, den Niederlanden, in Japan und Singapur.

Die 20 neuen Folgen der „Nürnberger Schnauzen“ sind ab 5. Oktober jeweils montags bis freitags um 15.15 Uhr im ZDF zu sehen.

2 Kommentare in “"Nürnberger Schnauzen" wieder im ZDF

  1. Hi uwo
    ich wollte blos mal fragen ob du nicht weis warum eigentlich die beiden seekuhbullen nach italien gereist sind weil ja eigentlich im mai 2011 die tropenhalle für die manatis eröffnet wird ??!!
    mfg
    rw

  2. @rw
    Soviel ich weiß, sind die beiden Seekuh-Bullen im Rahmen des Europäischen Erhaltungszucht-Programms nach Italien abgegeben worden – also zur Zucht mit anderen Tieren. In Nürnberg hofft man, dass es mit der Seekuh-Zucht nach der Eröffnung des Manati-Hauses so erfolgreich wie bisher weitergeht.

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