Der "Stinktierflüsterer"

Wieder einmal kann man sich nur verwundert die Augen reiben, was es in den USA alles gibt: An „Pferdeflüsterer“ haben wir uns seit dem Film mit Robert Redford ja längst gewöhnt. Aber „Stinktierflüsterer“?

StinktierEin solcher kam jetzt im US-Bundesstaat Oklahoma zum Einsatz. Dort hätte ein Stinktier seinen unbezähmbaren Heißhunger auf Erdnussbutter beinahe mit dem Leben bezahlen müssen. Der Skunk blieb mit dem Kopf in einem Glas mit Erdnussbutter stecken. Eine Zeitungsausträgerin fand das Stinktier hilflos zappelnd mit dem Kopf im Glas in einem Hinterhof.

Die Frau holte Hilfe bei einer Firma, die sich „Stinktierflüsterer“ nennt. Und tatsächlich kam ein Experte, der sich des Unglücksraben annahm. Allerdings schaffte er es nicht ausschließlich durch gutes Zureden, das Tier aus seiner misslichen Lage zu befreien. Zusätzlich betäubte er den Skunk ganz leicht mit Chloroform, bevor er den Kopf aus dem Glas zog. Das Stinktier bedankte sich auf seine Weise: Es verzichtete großzügig darauf, den Retter mit seinem übelriechenden Sekret zu besprühen.