Zootag im Nürnberger Tiergarten

So beliebt wie Fernsehserien über Zoos sind Veranstaltungen in Zoologischen Gärten, bei denen die Besucher selbst Gelegenheit haben,  einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Das kann man im Nürnberger Tiergarten zweimal im Jahr: im Frühjahr und im Herbst. Die nächste Möglichkeit besteht am kommenden Sonntag, 18. Oktober, am „Zootag“. Das ist allerdings leider kein „Tag der offenen Tür“ – man muss ganz normal Eintritt zahlen.

Dafür gibt es auch ein Extra-Programm. Man kann das neue Pavianhaus besichtigen oder  Schlangen und Alpakas „hautnah“ erleben. Wer schon immer den Unterschied zwischen Kamel und Dromedar wissen wollte, erfährt ihn sozusagen am lebenden Objekt. Wer sich für die Delfin-Lagune interessiert, kann an Führungen über die riesige Baustelle teilnehmen. Im sonst nicht zugänglichen Betriebshof des Tiergartens erfährt man alles über den Speiseplan der Zootiere. Außerdem zeigt der Tierarzt dort, wie man mit einem Blasrohr schießt – und Besucher können das selbst ausprobieren. Mit dieser Methode bekommen manche Zootiere Spritzen (z.B. die Eisbären gegen Räudemilben) oder werden betäubt.

Nashornbaby3Wer das Panzernashorn-Baby Seto Paitala  noch nicht gesehen hat, kann das am Zootag auch gleich noch nachholen. Im Elefantenhaus, wo die Nashörner untergebracht sind, wird außerdem ein Film über die Geburt von Seto Paitala vorgeführt. Und dann gibt es noch jede Menge Infos über Tierschutz-Projekte, angefangen vom Jahr des Gorillas bis hin zu einem Schutzprojekt des Landauer Zoos für Humboldt-Pinguine.