Christkind bringt Knut ins Fernsehen

urn:newsml:dpa.com:20090101:091218-10-11009Für alle, die sich das Warten aufs Christkind am Heiligen Abend kurzweiliger gestalten wollen, habe ich einen Fernseh-Tipp: In der ARD wird um 12.05 Uhr der eineinhalb Stunden lange Film „Knut und seine Freunde“ ausgestrahlt.  Im Kino war der Streifen zwar ein Flop. Doch als Unterhaltungsfilm im Fernsehen dürfte er viele Zuschauer erfreuen.

Regisseur Michael Johnson erzählt nicht nur das Schicksal von Knut und seinem Pfleger Thomas Dörflein, an dem Millionen von Menschen auf der ganzen Welt so großen Anteil genommen haben. Auch Knuts Freunde treten im Film auf: Masha und Pasha – wie Knut von ihrer Mutter verlassen -, müssen sich in den einsamen Schnee- und Eiswüsten Weißrusslands durchschlagen. Mit von der Partie sind auch die Eisbärenkinder Lasse, Linn und Kunik mit ihrer Mutter Maidu.

In dem Film nimmt nicht jedes Tierschicksal ein gutes Ende. Und auch in der Wirklichkeit gab es zumindest für Thomas Dörflein, den Ersatzvater von Knut,  kein Happy-End: Er ist bekanntlich im September 2008 an Herzversagen gestorben, hat aber die Kinopremiere des Films im März 2008 noch erlebt und fand den Streifen „ganz großartig“.

Nun, da der Film im Fernsehen läuft,  können wir uns ja eine eigene Meinung darüber bilden. Um ungeduldige Kinder davon abzuhalten, die Weihnachtsvorbereitungen am Heiligen Abend zu stören, taugt der Film mit Sicherheit allemal.