Fernsehtipp: Berggorillas – nicht im Nebel

berggorillaAb und zu gebe ich hier ja gerne einen Tipp, wenn im Fernsehen ein vielversprechender Tierfilm gezeigt wird. Ich hoffe, das ist bei folgendem Streifen auch der Fall: Morgen, 14. Februar, strahlt das SWR Fernsehen um 17.15 Uhr in der Reihe „Länder – Menschen – Abenteuer“ einen Beitrag aus über „Berggorillas, Ugandas sanfte Riesen“.

Die Gorillaforscherin Martha Robbins sagt über sich selbst, sie sei eher zufällig an die Promatenforschung geraten. Egal – immerhin hat sie es zu einer der anerkanntesten „Primatologinnen“ auf der Welt gebracht. Sie erforscht im Auftrag des Max-Planck-Instituts Berggorillas in Ostafrika – und zwar in einer der gefährlichsten Krisenregionen der Welt. Auf ugandischer Seite wurde in den ältesten Urwäldern unserer Erde ein Gorilla-Schutzgebiet eingerichtet. Dort leben derzeit um die 320 Berggorillas – das ist rund die Hälfte der überhaupt noch existierenden Exemplare dieser Art.

Martha Robbins hat seit zehn Jahren einen 15-köpfigen Gorillaverband beobachtet und alle Verhaltensmuster dokumentiert. Da spielen sich anscheinend Dramen ab wie in einer Doku-Soap, Freundschaften und Feindschaften entstehen in guten wie in schlechten Zeiten, es geht um Liebe und Hass, Leidenschaft, Leben und Tod.

In dem Gebiet leben aber auch Menschen: Waldbewohner wie zum Beispiel die Batwa. Martha Robbins versucht, sie in die Naturschutzprojekte mit einzubeziehen. All das soll in dem Film zu sehen sein. Ein Team von „Länder – Menschen – Abenteuer“ hat die berühmte Wissenschaftlerin bei ihrer Arbeit begleitet. Sind wir mal gespannt, wie das Ergebnis ist!