Nanuq soll überleben!

Ich muss zugeben: Eigentlich war ich nie ein so großer Eisbären-Fan. Das hat sich allerdings schlagartig geändert, als in Nürnberg Flocke geboren wurde und ich für die „Nürnberger Zeitung“ und dieses Blog monatelang über das winzige weiße Fellbündel berichtet und die kleine Eisbärin beim Aufwachsen begleitet habe. Dieses Tier ist mir doch sehr ans Herz gewachsen.

UrkundeSo bin ich, sagen wir, ziemlich sensibilisiert, was das Thema Eisbären angeht. Und als vor einiger Zeit wieder mal Post vom WWF bei mir eintrudelte, der um eine Spende für ein Klimaschutz-Projekt bat, wurde ich natürlich sofort schwach. Die Eisbären-Mama auf dem Foto mit ihren drei knuddeligen Babys hat mich so sehr an die jetzt schon zwei Jahre zurückliegenden Ereignisse im Tiergarten Nürnberg erinnert, dass ich nicht umhin konnte und eine Überweisung ausgefüllt habe.

In diesem Fall hatte ich aber nicht nur das gute Gefühl, etwas für die Umwelt und „Nanuq“ – wie die Inuit den Eisbären nennen – getan zu haben. Einige Zeit nach meiner Spende war nämlich wieder Post vom WWF im Briefkasten – und als ich sie öffnete, steckte die hier abgebildete Eisbären-Urkunde im Umschlag. Urkunden, oh Gott! Die finde ich normalerweise lächerlich. Diese aber nicht – ich hänge sie jetzt gleich in meine Eisbären-Ecke in der Wohnung!