Schweinefleisch oder gegrillte Heuschrecken?

Der eine oder andere mag sich wundern, dass ich in diesem Tier-Blog über das Thema Schweineschlachten schreibe. Aber diese Meldung, die heute über die Nachrichtenagenturen lief,  finde ich doch interessant: In Deutschland sind zwischen Juli und September dieses Jahres so viele Schweine geschlachtet worden wie noch nie zuvor. Über 14,6 Millionen Borstentiere mussten dran glauben – das ist eine Dreiviertelmillion mehr als im bisherigen Rekord-Quartal von September bis Dezember 2009.

Die Deutschen essen immer mehr Schweinefleisch, und zwar hauptsächlich aus dem Grund, dass der Preis dafür so günstig ist. Ob es auch gesund ist, scheint genauso wenige Menschen zu interessieren wie die Frage, unter welchen Bedingungen die Schweine zum Schlachten gezüchtet werden.

urn:newsml:dpa.com:20090101:101116-99-01894Dabei könnte die Speisekarte der Zukunft ganz anders aussehen, meinen Ernährungsfachleute: Sie möchten uns proteinreiche Insekten wie Käfer und Heuschrecken schmackhaft machen. Denn die Vorliebe für Fleisch in den großen Industrienationen belastet Umwelt und Ressourcen. Und noch einen Vorteil haben Insekten als Lebensmittel: Mit ihnen könnte man den Hunger auf der Welt besiegen.

In Ländern wie Afrika, Asien oder Lateinamerika gehören Insekten wie Larven oder Termiten längst zum täglichen Speiseplan. Die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft FAO möchte nun weltweit eine Kampagne für diese eiweißreiche – und gleichzeitig umweltschonende –  Nahrung starten. Ich kann mir zwar kaum vorstellen, dass dies von Erfolg gekrönt sein wird. Aber wer weiß? Vielleicht sind Maden, Käfer & Co. auch bei uns das Essen von morgen?

2 Kommentare in “Schweinefleisch oder gegrillte Heuschrecken?

  1. Horngs, Fra Wolf, des licht bestümt an dem Hönneß sanna Nämbercher Broadwärscht beim Mgdonneld. Des solln na fei Milliona, wenn ned sugar Milliardn gwen sei. Gans Deitschland solln dei Broadwärscht gefressn ham sacht der Hönneß. Und der alt Behringer is etz ganz neidisch, dass er ned a so a Idee ghabt hat. Anna Sau nach der anern hat der Hönneß durch sei Worschtfabrig im Hafn gjacht, damit a ja alle Mgdonneld in Deitschland in Nürnburger serviern kenna. Iech glab scho, dass da a amol so a Käferla oder zwa mit in die Wärscht kumma sind, ober des därf ma ned su laut sogn, weil der alt Hönneß sich sonst imma su aufreecht und an rodn Kupf gräicht und uns Nämbercher dann immer als Provinzheinis beschimpft, der alte Schwabenbeitel.

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