Reichster Hund der Welt tot

Kaum zu glauben, aber wahr: Die reichste Hundedame der Welt ist tot, das Schoßhündchen der New Yorker Immobilienkönigin Leona Helmsley (das Foto zeigt sie im Jahr 1992), das zwei Millionen Dollar von seinem exzentrischen Frauchen geerbt hatte. 12 Jahre alt wurde die Hündin, sie war bereits blind und nach mehreren Krankheiten schon sehr schwach. Leona Helmsley hatte das weiße Malteser-Hündchen „Trouble“ genannt. Das Tier war ähnlich unbeliebt wie seine Besitzerin, die 2007 im Alter von 87 Jahren gestorben war.

In ihrem Testament hatte Helmsley verfügt, dass Trouble aus dem insgesamt vier Milliarden Dollar schweren Erbe 12 Millionen Dollar bekommen sollte. Die Sache landete vor Gericht, und Trouble wurden am Ende nur zwei Millionen Dollar zugesprochen. Mit dem Geld sollte der luxuriöse Lebensstil des Hundes finanziert werden. Trouble brauchte immerhin 60 000 Dollar im Jahr für ihren Hundepfleger, 8000 Dollar für die Fellpflege und 100 000 Dollar für ihren persönlichen Schutz. Denn das Tier hatte nach seiner Erbschaft viele Drohungen bekommen, die von Entführung bis zu Mord reichten.

Nachdem sich der Bruder von Leona Helmsley nach deren Tod geweigert hatte, sich um Trouble zu kümmern, wurde das Schoßhündchen im Privatjet nach Florida geflogen. Dort lebte es bis zu seinem Tod in einem Luxushotel, das zum Helmsley-Imperium gehört. Der Geschäftsführer des Hotels nahm Trouble unter seine Fittiche.

Nach dem Tod von Leona Helmsley wurde gemeldet, dass der Hund später im Mausoleum der Familie Helmsley neben seinem ehemaligen Frauchen einen Ehrenplatz erhalten sollte.