Tierschutz im Australien-Urlaub

Heute mal ein ganz besonderer Tipp für Leute, die nach Australien reisen. Die meisten möchten dort ja unter anderem Tiere beobachten. Wer sich auch für das Überleben bedrohter Tiere einsetzen will, für den gibt es als Tourist verschiedene Möglichkeiten. Mehrere Naturschutzprojekte im Südosten Australiens interessieren sich für Urlauber als Gasthelfer. In den meisten Fällen muss man allerdings davon ausgehen, dass man für Unterkunft und Verpflegung selbst aufkommen muss.

Hier ein paar Beispiele: In den Phillip Island Nature Parks – etwa eineinhalb Stunden von Melbourne entfernt – finden ab Juli dreitägige Freiwilligen-Programme für Zwergpinguine statt. Tagsüber geht es hauptsächlich darum, Bäume und Sträucher zu pflanzen. Dafür wird man abends oder nachts belohnt, wenn man bei der Pinguinparade zuschauen kann. – Nähere Infos findet man hier.

Wer Koalas helfen will, hat dazu ab September Gelegenheit im Süden von Victoria, im Cape Otway Centre. Dort geht es während eines drei- bis sechstägigen Einsatzes vor allem um den Schutz von Eukalyptusbäumen, in und von denen die Koalas leben. Außerdem kann man sich in der Einrichtung für die vom Aussterben bedrohten Riesenbeutelmarder engagieren. – Infos hier.

Ebenfalls in Victoria ist die Organisation „Conservation Volunteers“ aktiv. Für sie kann man ökologische Freiwilligenarbeit leisten. Die Helfer kommen zum Beispiel im Grampians-Gebirge zum Einsatz, wo sie sich um den Schutz des Tasmanischen Langnasenbeutlers verdient machen können. Freiwillige können sich für drei oder sechs Tage melden. – Infos hier.