Männer denken mit dem …

Männer denken nicht mit dem Kopf, sondern mit … Sagen zumindest viele Frauen. Ich selbst glaube das zwar nicht unbedingt, zumindest nicht bei allen. Aber nun hätten wir wenigstens eine wissenschaftliche Erklärung dafür.

Und die lautet folgendermaßen: Forscher der Universität Lausanne haben bei der Untersuchung von neun Säugetierarten festgestellt, dass sich Hoden schneller entwickeln als das Gehirn. So etwas bringen die Wissenschaftler heraus, indem sie Gene verschiedener Organe vergleichen. Demnach soll das Gehirn viel länger gebraucht haben, weil es so viele unterschiedliche lebenswichtige Funktionen steuern muss. Wohingegen sich die Hoden ganz rasant herausbildeten, denn nur die Alpha-Männchen (gibt es das überhaupt?) haben sich mit Erfolg fortgepflanzt – oder, wie sich die Forscher ausdrücken: Männchen mit den angepasstesten Geschlechtsorganen pflanzen sich jeweils am erfolgreichsten fort.

Untersucht haben die Forscher Genaktivitäten in Hoden, Herz, Niere, Leber, Groß- und Kleinhirn bei neun Säugetierarten: darunter Menschenaffen, Schnabeltiere, Mäuse und Opossums (wären sie bei denen mal lieber der Neigung zum Schielen auf den Grund gegangen!) – und sogar Menschen.

Und was lernen wir daraus? Hm, da fällt mir nur ein altes, eigentlich blödes Lied ein: „Die Wissenschaft hat festgestellt, dass Marmelade Fett enthält.“

P.S.: Ein Foto zu diesem Beitrag erspare ich meinen Lesern.