Delfinbabys machen wieder Schlagzeilen

Der Zoo Duisburg konnte kürzlich mit einer Weltsensation aufwarten, die in den überregionalen Medien allerdings kaum Beachtung fand: Im August und September kamen dort drei Delfinbabys zur Welt. Drei Jungtiere von drei verschiedenen Müttern innerhalb nur weniger Wochen – so etwas hat es vorher noch nie gegeben. Ich habe damals hier darüber geschrieben.
Den Kleinen geht es nach wie vor gut gut, sie wachsen in Obhut ihrer Mütter auf  und haben die kritische Phase gut überstanden. Weil sich das Immunsystem von Delfinbabys nach der Geburt erst langsam entwickelt, wurden die Tiere zunächst in Quarantäne gehalten. Inzwischen ist die Tümmlerdame Delphi mit ihrer Tochter Dörte für die Besucher des RWE-Delfinariums zu sehen. Die anderen zwei Mütter und ihre Babys sollen demnächst zusammengeführt werden und dann auch der Öffentlichkeit präsentiert werden.
Die gute Nachricht aus dem nordrhein-westfälischen Zoo machte weit weniger Schlagzeilen, als es beim Tod von Delfinen regelmäßig der Fall ist. Auch von Tierschutzaktivisten wurde sie tunlichst verschwiegen. Sonst führen diese Gruppen über jedes einzelne gestorbene Delfinbaby Buch und versuchen, mit Kampagnen Front gegen die Delfinhaltung zu machen. Gleichzeitig werfen sie den Zoos vor, den Tod von Delfinen zu verheimlichen – wie auch jetzt wieder bei dem Nürnberger Delfinweibchen Anke, das am 15. Oktober in Harderwijk eine Totgeburt hatte. Dass Nynke, ein weiteres Tümmlerweibchen aus Nürnberg, das derzeit ebenfalls in Harderwijk lebt, vor 14 Monaten dort einen gesunden Sohn zur Welt gebracht hat, der sich zum kräftigen Bullen entwickelt, haben die selbsternannten Delfinschützer dagegen nicht in die Öffentlichkeit hinausposaunt. Wollten sie es etwa auch verheimlichen?

Zurück nach Duisburg: Nachdem die Tierrechtler nun mit ihrem Argument nicht mehr punkten können, „in Gefangenschaft“ sei die Delfinzucht nicht möglich, werfen sie dem Zoo  vor, er züchte auf Teufel komm’ raus und habe die Tiere künstlich befruchtet. Bei der Duisburger Zooleitung lacht man über diese Unterstellung nur. Die Verantwortlichen haben mit Freude beobachtet, wie sich der 32 Jahre alte Delfinmann Ivo bei seinen Damen mal so richtig austoben konnte.

90 Kommentare in “Delfinbabys machen wieder Schlagzeilen

  1. Dass die „Fan-Gemeinde“ von Ortmüller & Co. so langsam bröckelt, sieht man ganz deutlich in den Kommentaren von „Delfinschützer verklagen Duisburger Zoo“ (http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/delfinschuetzer-verklagen-duisburger-zoo-id6043497.html)
    Ich glaube, so langsam kommen immer mehr Menschen dahinter, dass die beiden Ein-Mann-Organisationen WDSF und ProWal unbewiesene Phrasen in den sensationshungrigen Presse-Rachen werfen, wo er dann unverdaut (das heißt ohne Recherche) wieder in die Masse ausgespien wird.

    • @Susanne, Die Fan-Gemeinde nimmt täglich zu im Gegensatz zu Ihrer Fan Gemeinde, die nimmt nämlich täglich ab

    • Hallo Susanne,

      ich empfinde Deine Aussagen als sehr fragwürdig.
      Warum Herr Morlok gegen die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft kämpft hat den Hintergrund, dass jedes Jahr in Taiji / Japan zehntausende Delfine abgeschlachtet werden. Ein kleiner Teil der Delfine wird an Delfinarien zur Touristenbelustigung z.B. in der Türkei verkauft. Solange es Delfinarien gibt, wird Japan mit diesen Grausamkeiten nicht aufhören und jeder der diese Shows, Delfinschwimmen etc besucht unterstützt diese Machenschaft. Herr Morlok arbeitet zudem eng mit Ricard O’Barry zusammen. Er ist der ehemalige Delfintrainer von Flipper und hat vor einigen Jahren den Film „Die Bucht“ veröffentlicht. Nicht nur, das dieser Dokumentarfilm mit einen Oskar prämiert wurde, er hat auch wach gerüttelt. Leider Dicht nicht. Bitte überdenke dies. Jede Medaile hat seine Schattenseite. Und ein Lächeln in einem Delfingesicht ist oft nur der Schein!!!

      Viele Grüße

      • @Desert-Rose, In Japan werden nicht jährlich 10.000 Delfine abgeschlachtet. Woher hast du denn diese Zahl? Aber auch wenn es nur ein Delfin wäre, wäre das einer zu viel. Ich entsetze mich genauso wie du über das Delfin-Massaker, das sich Jahr für Jahr zwischen September und März/April in Taiji in der sogenannten Todesbucht abspielt (siehe dazu auch http://www.meeresakrobaten.de/sos/japan/)
        Wie du richtig schreibst, wird ein kleiner Teil der Delfine an Vergnügungsstätten und Aquarien verkauft. Zum Glück ist noch nie einer der Delfine in einem deutschen Zoo gelandet. Das wird auch in Zukunft so bleiben. Zum einen verurteilen die deutschen Delfinarien den sogenannten dolphin drive in Taiji (siehe Websites der Zoos), zum anderen sind mittlerweile schon so viele Delfine in Europa geboren worden, dass Nürnberg und Duisburg schon längst nicht mehr auf Wildfänge angewiesen sind. Die Tiere, die in Taiji gefangen werden – es sind neben Großen Tümmlern, Rundkopfdelfine, Weißstreifendelfine, Kleine Schwertwale und Grindwale -, werden an asiatische Einrichtungen verkauft (siehe auch „Die Bucht“ – http://www.meeresakrobaten.de/2010/04/buchtipps-fuer-den-april/; dort kannst du das auch nachlesen).
        Den Film „The Cove“ kenne ich natürlich auch. Er brauchte mich nicht wachzurütteln, wie du so schön schreibst. Ich wusste schon lange vor dem Filmdreh, was sich in Taiji abspielt, und habe unzählige Male auf verschiedenste Art und Weise dagegen protestiert und werde das auch weiterhin tun. Ich finde es toll, dass auch dich das Geschehen in Taiji nicht kalt lässt, aber was die deutschen Delfinarien angeht, so braucht du nicht zu befürchten, dass jemals ein Tier aus Taiji dort aufgenommen wird.

      • @Desert-Rose, Wenn es so einfach wäre, Desert-Rose … Doch auch wenn du nicht mehr in ein deutsches Delfinarium gehst, ändert das nichts daran, dass in Japan weiterhin Delfine grausam getötet werden. Delfine gelten in Japan als „Kakerlaken der Meere“, die den Menschen die Fische wegfressen. Aus diesem Konkurrenzdenken heraus werden weiterhin viele Delfine ihr Leben lassen müssen, wenn nicht ein Umdenken in Japan passiert – oder wenn es irgendwann einmal kaum noch Delfine in Küstennähe gibt. Siehe dazu auch Hardy Jones Buch „The Voice of the Dolphins“. Dort beschreibt Hardy u.a. seinen Kampf gegen die Delfintötung in Japans Küstenorten.

        • @Susanne, Falsch, es geht schon lange nicht mehr um,“ die Delfine essen den Menschen den Fisch weg“ das war vielleicht einmal, die Japaner sind auch nicht blöd und haben das Geschäft mit der Delfinmafia gerochen. Japan hat ja selber mega viele Delfinarien und die Delfine können für gutes Geld in ganz Asien verkauft werden. Irgendwann kommen dann über Umwegen Delfine auch nach Europa. Es gibt ja genügend Beweise für das. Heute geht es nur noch um das viele Geld, selber essen sie ja auch kein Delfinfleisch mehr.Darum müssen ALLE Delfinarien auf der ganzen Welt boykottiert werden,dann ist das Delfingeschäft aus und vorbei.Auch wenn es Nachzuchten gibt, selten mal eines überlebt und irgendwann mal gibt es Inzucht trotz der Tauscherei der Delfinarien. Es muss ja wieder mal neues Blut in die Zucht kommen und das geht nur mit einem Wildfang

      • @ Angie Doch, Angie um das geht es immer noch. Und bei der Bevölkerungsexplosion wird das auch weiterhin ein Thema sein. Besonders die Inselstaaten und die am Meer liegenden Orte sind vom Fischfang abhängig. Aber auch die Binnenländer lechzen nach proteinhaltigen und gesunden Nahrungsmitteln. Da bleibt der Delfin auf der Strecke.
        Du schreibst: „Irgendwann kommen dann über Umwegen Delfine auch nach Europa. Es gibt ja genügend Beweise für das.“ Bitte liefere mir die Beweise, sonst halte ich diese Aussage nur für eine Phrase ohne Hintergrund.
        Dass in der Türkei Delfine aus Taiji gelandet sein sollen, habe ich gelesen. Doch hast du schon einmal nachgeschaut, ob die türkischen Vergnügungsstätten, die die Delfine aufgenommen haben, bei der WAZA organisiert sind (dem Weltverband aller Zoos)? Dieser hat sich nämlich auch vehement gegen den Dolphin Drive ausgesprochen. Aber ich warte mal ab, ob du mir dazu neue Infos geben kannst, denn ich bin – wie übrigens jeder hier – alles andere als allwissend.
        Meines Wissens wird in Taiji und den Nachbarorten noch Delfinfleisch gegessen. Hast du da andere Quellen?

        Ich glaube nicht, dass geschlossene Delfinarien in Deutschland irgendeinen Einfluss auf den Delfinarienbetrieb in Japan, China oder Korea haben werden. In Asien hat der Tierschutz einen anderen Stellenwert als bei uns. Und Länder, die an das Meer grenzen, nutzen die „Ressourcen“, wie sie es nennen, eben aus.
        Das mit der Inzucht in Delfinarien kann stimmen, dazu habe ich aber keine Belege (liegen dir dazu Belege für die Delfinarien in Deutschland vor?). Inzucht findet übrigens auch in freier Natur statt. Siehe dazu meinen Beitrag http://www.meeresakrobaten.de/2011/10/inzucht-bei-delfinen/

        • Susanne ich weiß nicht, wie Du zu Deinen „Wissen“ kommst, aber es ist falsch!

          http://www.wdcs-de.org/news.php?select=1130

          Dies ist auch ein Artikel wie Touristen zum Beispiel auch den Walfang fördern.
          Auch die Delfinindustrie lebt nicht vom Delfinfleisch, sondern vorwiegend von ignoranten Touristen/ Puplikum. Die Menschen in Japan leiden weder an Hunger, noch sind sie auf Fischfang angewiesen. Sie töten aufgrund von Kapital und rechtfertigen dies mit Tradition. Ein Delfin als Liebling für Delfintherapie und Delfinarien bringt hunderttausende Euro! Das Fleisch wird oft Kindern dort als Schulspeisung angeboten. Dieses Fleisch ist hochgradig mit Quecksilber verseucht. Viele Japaner essen sogar weder Wal- noch Delfinfleich und kennen oft diese Praktiken der Tötung nicht! Auch in Japan entsteht mittlerweile eine Lobby gegen diese Aktivitäten.
          Weiterhin kann man diese Tiere NIE artgerecht halten, weil sie einen Wandertrieb haben.
          Erst informieren dann schreiben!

  2. Ortmüller und Morlok geht es doch nur darum, in der Presse zu sein. Delfine interessieren sie doch am allerwenigsten. Klappt es nicht mit der Zucht, haben sie was zu meckern, klappt es, meckern sie auch. Wie die Zoos es machen, die beiden meckern. Bin gespannt, was herauskommt, wenn ihre Behauptungen nach der Einsicht in die Zuchtunterlagen, die sie ja jetzt einklagen wollen, sich als nicht haltbar erweisen?

    • @slides-only,
      ich stimme Ihnen zu! Aber diese beiden „Organisationen“ sind ja mittlerweile perfekt, irgendwelche Ansatzpunkte zum Meckern zu finden! Objektivität ist für diese Herrschaften ein Fremdwort; nichts aber auch gar nichts hat man von ihnen gehört, als Nynke ihr Baby gesund zur Welt brachte und auch aufzieht!

    • @slides-only,
      Diese beiden Organisationen arbeiten mittelerweile wie PETA. Wissen nichts, aber dieses Nichtwissen wird gnadenlos ausgeschlachtet

  3. Unabhängig von jeglicher Polemik sollte hier nicht die Realität aus den Augen gelassen werden: Eine Aussage, ob die Nachzucht nachhaltig ist, sich also die in Gefangenschaft gehaltene Population selbst erhält oder nicht, kann nicht auf Grund von Einzelfällen getroffen werden. Dazu bedarf es einer statistischen Analyse. Leider ist diese öffentlich nicht zugänglich und selbst die Nürnberger Zooleitung musste in dem Gerichtsverfahren mit der internationalen Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS (bitte hier keine Verwechslung mit dem WDSF) einräumen, dass diese Unterlagen auch dem Zoo nicht zur Verfügung gestellt werden. Tatsache ist aber, dass sich alle Fachleute darüber einig sind, dass die Delfinhaltung problematisch und langfristig nicht gesichert ist. Diese Information ist jeder Fachkraft aber auch jedem Laien aus den jährlichen Veröffentlichungen der Europäischen Zoogemeinschaft zugänglich. Dort heißt es: “The neonatal mortality remains a serious problem for the whole European bottle-nosed dolphin population.”
    Dies ist ein Appell für weniger Polemik und dafür mehr Sachlichkeit!

    • Ob es sachlich ist, in der Zwischenzeit solange weiter zu züchten und Delfine weiterhin in viel zu kleinen Becken, selbst in der Lagune, zu halten, bis man tatsächlich weiß, dass Delfine nunmal lange Strecken schwimmen und tief tauchen? Die Presse haben die Delifinhalter und -züchter ja schon auf ihre Seite gebracht, so einseitig wird in Nürnberg gerade berichtet. Gerade mal schweren Herzens musste man zugeben, dass dann doch wieder ein Jungtümmler gestorben ist, als es sich gar nicht mehr verheimlichen ließ. Was steht in den Zuchtbüchern drinnen? Warum verbirgt man die in Antibes und redet sich – trotz berechtigten öffentlichen Interesses, was vermutlich erst wieder eingeklagt werden muss – mit „privat“ raus? Steht da vielleicht doch drinnen, dass der eine oder andere Tümmler in Kuba gefankgen wurde und über Spanien oder Schweiz eingeführt wurde, natürlich ohne Vermerk „Wildfang“ weil man ihn ja im Becken von Kuba abgefischt hatte. Wer wirklich fair und sachlich diskutieren möchte, sollte alle Informationen zugänglich machen. Das ist derzeit aber nicht der Fall.

    • @Dr. Karsten Brensing,
      danke für Ihren Kommentar. Wenn es um Emotionen geht, vergessen die meisten ihre Sachlichkeit (falls überhaupt vorhanden). Daß man nach Belieben verschweigt und veröffentlicht ist heute Alltag. Man nennt es Manipulation. Diese geschieht nicht nur im Tierbereich, sondern ÜBERALL UND TÄGLICH!
      Delphinhaltung ist und bleibt problematisch. Auch wenn man „Zucht“erfolge aufweisen kann. Die Tatsache der teilweise miserablen Haltungsbedingungen (z. Beispiel Türkei) bleibt bestehen. Tiere mit einem so ausgeprägten Wandertrieb, wie Delphine & Co. haben in großen/kleinen Becken nichts zu suchen. Hier geht es alleine um Profilierungssucht und Geldgier und um sensantionslüsterne Besucher.

    • @Dr. Karsten Brensing, Zur Nachhaltigkeit der Nachzucht bei Delfinen gibt es eine sehr gute statistische Auflistung bei http://www.ceta-base.com/
      Die Neugeborenensterblichkeit ist auch bei wild lebenden Delfinen sehr hoch. Bei meinem Aufenthalt auf Sardinien, hat mir der Leiter der Delfinforschungsstation in Golfo Aranci mitgeteilt, dass von fünf 2008 zur Welt gekommenen Großen Tümmlern nur ein Tier überlebt hätte. Auch sonst habe ich immer wieder von einer hohen Sterblichkeit unter neugeborenen Delfinen gelesen. Gibt es dazu verlässliche statistische Auswertungen bei der WDCS?

  4. @slides-only Nicht Delfine aus Nürnberg sind in Antibes, sondern die Zuchtbücher ;o))

    @Dr. Karsten Brensing Danke, dass Sie auf die Verwechslungsgefahr von WDCS und WDSF hinweisen!

  5. Hallo?! Gehts eigentlich noch? Es geht hier um Tiere, die nicht in Gefangenschaft gehören!!! Schon gar nicht, um „der Öffentlichkeit“ präsentiert zu werden! GOTTSEIDANK gibt es Vereine wie den WDCS und andere Tierschutzorganisationen, die auf die Missstände in solchen Freizeitparks aufmerksam machen! Meeressäuger gehören nicht in Gefangenschaft, BASTA! Wozu braucht es Zuchtprogramme? In Freiheit vermehren die sich von selber, wenn sie nicht abgeschlachtet oder eingesperrt würden. Nur wegen solcher Ignoranten gibt es sowas überhaupt!

    • @Zornig!, Die Delfinarien in Nürnberg und Duisburg sind zum Glück keine Freizeitparks. Es stimmt, dass in Freiheit viele Delfine abgeschlachtet werden. Aber die meisten Tiere verenden elendig in Fischernetzen. Es sollen 300.000 Tiere im Jahr sein …

      • @Susanne, das rechtfertigt natürlich Wildfänge, die dann ein Leben lang in kleinen Pools ihr Dasein fristen, und zur Sonntag-Nachmittag-Belustigung von gelangweilten Grossstädtern missbraucht werden.

      • @Susanne, @Susanne, das rechtfertigt natürlich Wildfänge, die dann ein Leben lang in kleinen Pools ihr Dasein fristen, und zur Sonntag-Nachmittag-Belustigung von gelangweilten Grossstädtern missbraucht werden.

      • @Susanne, Hört doch endlich mal auf immer wieder die Fischernetze in den Vordergrund zu stellen, das lese ich in jedem Kommentar von Delfinarienbefürworter. Es sterben auch viele andere wilde Tiere in Fallen, von Menschen gejagt, das gibt aber nicht das Recht, ein Delfin sein lebenlang in ein Bassin zu stecken. Es zeugt von grösster Respektlosigkeit des Menschen überhaupt Wildtiere hinter Gitter zu sperren.Kein anderes Zootier ist so ein grosses Magnet im Zoo wie Delfine, mit ihnen kann man Geld machen, auch kein anderes Tier im Zoo muss solche nicht normale Kunstücke den Menschen vorführen und noch dazu ist das Bassin, anders kann man es ja nicht nennen, hundertmal zu klein. Mir geht einfach nicht in den Kopf, wieso Sie Frau Gugeler eine meeresakrobaten-Seite haben, wo ja selbst der Name sagt:MEER… aber Sie sich so wehren und 100% hinter den Delfinarien stehen. Ich kann das nicht nachvollziehen

        • @Angie, ich habe mich auf den Satz von Zornig! bezogen: „In Freiheit vermehren die sich von selber, wenn sie nicht abgeschlachtet oder eingesperrt würden.“
          Nicht durch das Abschlachten verenden die meisten Delfine, sondern sie sterben elendig in Netzen. In beiden Fällen ist jeder Delfin, der zu Tode kommt, ein Delfin zu viel.
          Angie, falls du es (immer) noch nicht weißt, ich bin keine Delfinarienbefürworterin und ich stehe alles andere als 100 Prozent hinter den Delfinarien (das sind deine Worte). Ich habe schon gemerkt, dass jemand, der aus dem Schwarz-Weiß-Denken ausbricht, hier ganz schnell zum Sündenbock wird. Aber ich gebe ja zu, dass es nicht einfach ist, meinen Gedankengängen zum Delfinarium in Nürnberg und zu meiner Einstellung gegenüber Delfinarien allgemein zu folgen. Ich arbeite weiter daran, mich verständlich und damit „massenkompatibel“ zu machen.
          Dass du die Zoohaltung an sich ablehnst, akzeptiere ich genauso wie ich Vegetarier akzeptiere. Dafür gibt es bestimmt viele Argumente. Ich denke mal, du hast selbst auch kein Tier zu Hause.
          Die „Kunststücke“, die Delfine vorführen „müssen“ (das sind deine Worte), sind als Trainingsprogramm zu verstehen, zu dem kein Delfin gezwungen wird. Ohne Beschäftigung würde es den intelligenten Meeressäugern zu langweilig werden. Auch für andere Tiere im Zoo (bei denen ebenfalls – wie bei den Delfinen – die Jagd nach Beute und das Markieren von Revieren wegfällt) wären Beschäftigungsprogramme angesagt, um deren „Freizeit“, die sie durch den Wegfall der Jagd usw. haben, auszufüllen.

  6. @slides-only Zuchtbücher der Nürnberger Delfine liegen nunmal in Antibes. Die Einsicht wird deshalb verwehrt, weil Antibes privat ist. Nicht einmal der Stadtrat bekommt da Einsicht. Wenn man nichts zu verheimlichen hat, dann soll man doch die Interessensgruppen wie den WDCS dort Einblick nehmen lassen. Oder hat man doch was zu verheimlichen? Wenn nicht, dann dürfte es kein Problem sein. Wenn doch, dann wird es mit Sicherheit eingeklagt werden, denn die Zuchtbücher sind der Personalausweis der Tiere, und laut geltenden EU-Recht sind Wildfänge verboten. Aber wie will man das überprüfen? Das ist ungefähr so, wie wenn Sie, slides-only, bei der nächsten Polizeikontrolle sagen, dass Ihr Personalausweis in Liechtenstein liegt.

  7. Auch Hühner, Rinder, Schweine & Co. vermehren sich zahlreich – trotz grauenvoller Lebensbedingungen. Dass Delfinkälber zur Welt kommen und überleben gerechtferigt die Haltung in kleinen Betonbecken und Verclownung einer intelligenten Spezies nicht.

    Setzt mal drei nackte Frauen ein paar Monate mit einem einsamen Kerl in ein Zimmerchen. Es wird nicht lange dauern, bis der Macker seine Pflicht tut – weglaufen können besagte Damen schließlich nicht.

  8. Ich kann Dr. Brensing nur zustimmen. Die Sachlichkeit fehlt bei den Diskussionen zwischen Befürwortern und Gegnern leider nur allzu oft, auf beiden Seiten wohlbemerkt. Im Übrigen finde ich „selbsternannter Delfinschützer“, zu denen ich mich ebenfalls rechne, sogar als Kompliment. Zu einem Delfinschützer kann einen niemand machen, alleine der eigene Wille erhebt einen in diesen Stand. Um bei diesen Thema mitzudiskutieren, muss man nicht unbedingt Biologe sein, wenn einem das auch vielleicht mehr Gehör verschafft und der eigenen Aussage mehr Gewicht verleiht. Die Fronten sind inzwichen so verhärtet, dass man manchmal gar nicht mehr mitdiskutieren mag, weil es am Ende auf beiden Seiten oft mit persönlichen Beschimpfungen oder haarsträubenden Äußerungen endet (Z.B. Vergleich von domestizierten Land-/Fluchttieren mit wilden bewegungsfreudigen Wasserraubtieren). Nun mache ich mich wahrscheinlich auf allen Seiten unbeliebt. Ich habe halt meine Zweifel, dass wir auf diesem Weg das Beste für die Delfine erreichen, und das ist es, was mir in allererster Linie am Herzen liegt. Das Dilemma liegt auch darin, dass sich mit den wenigen zur Verfügung gestellten Fakten schlecht diskutieren lässt. Die Folge sind leider dann oft Spekulationen. Ob die dreifache Nachzucht wie oben beschrieben nun als Glücksfall zu werten ist, mag man sicher auch sehr unterschiedlich sehen. Für mich sind es drei neue Skalven, die nie so leben werden können, wie es dem Wesen eines Delfins entspricht. Und es ist die Basis, da von einem einzigen Männchen gezeugt, dass bei der Tierjongliererei zwischen den Einrichtng bald heftig Inzucht der Fall sein wird.

    • @Doris Thomas, Da man an keiner Universität ein Diplom zur Delfinschützerin absolvieren kann,habe auch ich mich, durch mein Wissen, zu einer SELBSTERNANNTEN Delfinschützerin erkoren und auch ich bin mega stolz, dass ich mich so nennen darf 🙂

    • @Doris Thomas, „Ich habe halt meine Zweifel, dass wir auf diesem Weg das Beste für die Delfine erreichen, und das ist es, was mir in allererster Linie am Herzen liegt.“ Dem schließe ich mich an, Doris.

    • @Sabi, genau DESHALB gibt es diese schrecklichen Delfinarien: „oooch… so süüüüss…“ Wie es den Tieren geht, ist dann egal. Hauptsache, es kommt Geld in die Tierpark-Kasse. Boykott ist die einzige Möglichkeit, solche Tierquälereien zu verhindern!

        • @Susanne, DUZEN Sie mich gefälligst nicht. Meeressäuger legen täglich mehrere tausend Kilometer zurück, leben in grossen Verbänden, Delfine tauchen bis zu 700 Meter… und da stellt sich Ihnen die Frage, wie es diesen eingesperrten Tieren wohl gehen wird???? *kopfschüttel*

        • @Susanne,

          Zornig ist ein typischer Diskussionsteilnehmer zu einem Tierschutzthema. Beratungsresisident, ungehobelt und beleidigend, wenn man nicht weiterkommt.

    • Ohne Ihnen nahe treten zu wollen, wegen Menschen wie Sie es sind, werden jährlich tausende Delfine in Japan grausam getötet.
      Ich emfehle Ihnen den Film „Die Bucht“

      http://www.youtube.com/verify_age?next_url=http%3A//www.youtube.com/watch%3Fv%3DzMOe4Md9Gk0

      Er ist grausam, aber die absolute Realität. Wenn Sie Delfinarien befürworten, dann ist das ein Muss, dass man sich mit diesen Thema auch auseinander setzt.

      Und süß sind die Delfine, aber mit Sicherheit niemals glücklich…. Wären Sie glücklich ein eben lang im Gefängnis zu sitzen?

      Viele Grüße

      • @Desert-Rose, Das stimmt eben nicht, Desert-Rose, siehe meine Ausführungen oben. Ich sagte ja bereits, wenn es so einfach wäre. In anderen Ländern herrschen nun mal andere Sitten. Auch wird der Tierschutz in asiatischen Ländern ganz anders gesehen als in Europa.

        • @slides-only, oder Rüdiger Hengl, Lebensgefährte von Frau Gugeler, natürlich unterstützt jeder, der Delfinarien befürwortet, Tierquälerei und Wildfänge. Warum ihr beide dazugehören wollt, ist unverständlich. Ihr scheint wohl Vergünstigungen für den Zooeintritt zu haben.

  9. @ Martin (vom 8.11.2011-10:18)
    im Strang von Sabi (vom 7.11.2011-15:34)

    a) Informieren Sie sich mal genau, ob und in welcher Beziehung ich zu Frau Gugeler stehe, bevor Sie diesbezüglich Unsinn behaupten!

    b) Ich befürworte Delfinarien nicht grundsätzlich, aber ich bin der Meinung, dass man in Duisburg und Nürnberg das Bestmögliche für die dort gehaltenen Delfine tut.

    c) Ich lehne Tierquälerei und (neuerliche) Wildfänge ab. Lassen Sie also die Unterstellungen!

    d) Ich betone wiederholt: Wir bekommen für den Zooeintritt keinerlei Vergünstigungen, weder in Duisburg noch in Nürnberg. Unterlassen Sie also Ihre unwahren Behauptungen!

    Fazit: Entweder Sie sind über mich nicht informiert oder Sie wollen mit Ihren falschen Behauptungen nur Stimmung machen.

    • @slides-only, Unglaublich Herr Rüdiger, (slides-only) so heisst nämlich auch Ihre Seite, jetzt verleugnen Sie sogar noch Ihre Frau!!!! Habe das untenstehende soeben aus Ihrer Seite kopiert.

      Meine Frau Susanne, die Betreiberin der Homepage http://www.meeresakrobaten.de hat mich dazu animiert, beim WSPA-Tierbotschafter-Fotowettbewerb mitzumachen. Vielleicht gefällt dem einen oder anderen ja meine Botschaft mit dem mein Foto von den drei im Ligurischen Meer frei lebenden Delfinen und dem Text „Es gibt nur wenige Dinge, die so unbeschreiblich sind, dass dir einfach die Worte fehlen. […]

        • @slides-only, Oben hat Martin geschrieben: Rüdiger Hengl, Lebensgefährte von Frau Gugeler, Sie haben ihm geantwortet: Informieren Sie sich mal genau, ob und in welcher Beziehung ich zu Frau Gugeler stehe, bevor Sie diesbezüglich Unsinn behaupten!?????????????

    • @slides-only, ..ist das im Zusammenhang von irgendeinem Belang.. oder brauchen Sie Haarspalterei irgendwie zur Selbstverwirklichung?

  10. Es ist zum Verrücktwerden: Immer beim Thema Delfine wird die Diskussion irgendwann so unsachlich, dass ich mir überlegen muss, bestimmte Kommentare zu löschen. Ich bitte alle, die sich hier äußern, inständig, nicht über persönliche Dinge wie die Beziehung zwischen zwei Kommentatoren zu schreiben. Mir geht es um sachliche Argumente, um Inhalte!!! Alles andere hat in meinem Blog nichts zu suchen!

    • @uwo, Sie haben schon recht, Beziehungen gehören da nicht rein, aber ich finde, auch dauernde sehr böse Anschuldigung an WDSF und ProWal gehören hier auch nicht rein, sind auch keine sachlichen Inhalte, nur Vermutungen. Sie haben in Ihrem Blog weder Namen WDSF oder ProWal erwähnt, Sie haben Tierrechtler erwähnt und da gibt es ausser den zwei erwähnten Orgas noch viele mehr, aber man kann lesen wo man will, in jeder Veröffentlichung, sei es in einer Zeitung oder bei Euch, ist eine Dame und ein Herr stets anwesend und die niederträchtigen Kommentare, die sie schreiben, verurteile ich im höchsten Masse. Wenn Sie meine Kommentare löschen möchten, habe ich sicher nichts dagegen, aber dann bitte ich Sie, auch diese Kommentare, die die zwei Orgas auf gemeine Art und Weise angreifen, zu löschen, denn das hat auch nichts mit sachlichem Inhalt zu tun.Ich werde hier nichts mehr schreiben. Liebe Grüsse Angie

      • @Angie,
        alle Äußerungen von WDSF und ProWal basieren (genauso wie meine Äußerungen) auf Vermutungen. Weder ich noch die zwei Ein-Mann-Organisationen haben irgendwelche Beweise (oder wie sie es gerne nennen) Fakten.
        Wenn WDSF und ProWal seine Vermutungen unterlässt, unterlasse ich meine Vermutungen auch. Ansonsten hat eben jeder das Recht, hier seine Vermutungen zu äußern.

        • @slides-only, ok, jetzt schreibe ich doch nochmals etwas, warum wissen Sie, dass die Aeusserungen von den zwei Orgas nur auf Vermutungen basieren???? Waren Sie bei Ihnen zuhause??? haben sie in ihre Unterlagen geschaut?????Sie lesen auf deren beiden Home-Page, aber glauben Sie mir Herr Hengl, die beiden Orgas schreiben nicht alles auf ihren Seiten, Beweise bleiben ganz still bei ihnen in ihren Akten.Wenn die Zeit gekommen ist, kommt alles ans Licht.Und solange lassen Sie doch einfach die beiden in Ruhe, Eure beiden Kommentare sind immer so agressiv und heruntermachend und glauben Sie mir, mit Euren Kommentaren an WDSF und ProWal macht Ihr Euch keinen Gefallen, es lesen das tausende von Delfinarien-Gegner.

  11. Ja, das ist wirklich schade. Aber das liegt eben auch daran, dass Leute etwas über ein Delfinarium erzählen und dieses noch nie besucht haben.

      • @slides-only, noch zur Information. Ja, ich war mit meiner Familie im Duisburger Delfinarium und wir alle bereuen es zutiefst. Ich weiß wenigstens von was ich rede und brauche mich nicht auf die Meinungen anderer berufen, so wie Sie es leider tun.

        • @Martin,
          a) dann unterstützen Sie also mit Eintrittsgeldern einen Zoo, den Sie wegen dessen Delfinhaltung doch ablehnen? (Ich nehme ja an, Sie haben gezahlt!)

          b) dann glauben Sie, aufgrund eines einmaligen Zoobesuchs (also aus einer Momentaufnahme heraus) ein umfassendes Urteil zur Delfinhaltung im Duisburger Zoo abgeben zu können?

          c) dann können Sie anhand dieses Besuchs (oder woher auch immer) behaupten, dass jeder, der das Duisburger Delfinarium für gut befindet, für Tierquälerei und Wildfänge ist?

  12. @ Angie (Post vom 8.11.2011 15:17 Uhr)
    Solange Beweise von Seiten des WDSF oder von ProWal nicht vorliegen, nehme ich mir das Recht heraus, sämtliche Behauptungen von Ortmüller und Morlok im Reich der Phantasie anzusiedeln.

    Wenn beide ( O & M) tatsächlich Beweise hätten, würden sie diese auf den Tisch legen und die Deflinarien müssten schließen. WDSF und ProWal haben aber keine Beweise, genau so wenig wie ich. Also sind unsere Diskussionen nur ein Austausch von Vermutungen.

    Auch wenn Sie sich Geschäftsführer von Delfinschutzorganisationen (= Einpersonen-Vereine) nennen, glauben Sie wirklich, Ortmüller und Morlok wüssten mehr über Delfine als beispielsweise die Betreiberin der http://www.meeresakrobaten.de oder ich?

    • @slides-only, warten wir es mal ab, alles zu seiner Zeit und in der Zwischenzeit bleiben Sie im Reich der Phantasien. Meine Kommentare sind hiermit beendet.

    • @slides-only, „…glauben Sie wirklich, Ortmüller und Morlok wüssten mehr über Delfine als beispielsweise die Betreiberin der http://www.meeresakrobaten.de oder ich?…“

      Aber selbstverständlich. Der Kauf einer Eintrittskarte im irgendeinem Delfinarium qualifiziert sie nicht zum Experten. Auch nicht die Verbreitung von verbrämtem Halbwissen.

  13. Die Fronten sind einfach beim Thema völlig verhärtet, entweder dagegen oder dafür oder ein bisschen irgendwo dazwischen. Muss jeder mit seinem Gewissen vereinbaren.
    Für mich haben diese selbsternannten Delfinschützer ein Wissen, dass internationalem Standard entspricht, weil sie einfach informiert sind.
    Oft wird ignoriert, dass Delfinarien in Europa eher aussterben, als zunehmen. Und das hat mit den vielen Protesten zu tun. Auch die Zoos können kaum noch gegenargumentieren, außer: „Den Tieren gehts gut“, „sie werden regelmäßig gefüttert und müssen nicht mal jagen“, „sie werden regelmäßig beschäftigt und haben Spaß daran.“ Wenn ich mir diese Argumente unter wissenschaftlichem Aspekt – denn das sind Aussagen von Encke und Winkler – anschaue, muss man den Sachverstand dieser Direktoren bezweifeln. England hat in den 90ern alle Delfinarien geschlossen. Warum wohl? Weil es den Tieren doch eigentlich gut geht? Von ehenals 9 deutschen Delfinarien existieren nur noch 2, Münster zähle ich nicht mehr mit. Und davon steckt eins nun Millionenbeträge in ein Auslaufmodell, von dem sich viele andere Zoos verabschiedet haben??
    2012 soll gar erneut Delfintherapie angeboten werden. Auch hier herrscht Ignoranz vor. Auch hier liegen mittlerweile andere Erkenntnisse der Wiksamkeit vor.Es ist zwar durch unabhängige wissenschaftliche Untersuchungen weder bewiesen, dass die DAT NICHT wirkt, noch DASS sie WIRKT. Hier ist enormer Nachholbedarf nötig. Solange es in dem Bereich keine Klarheit herrscht, sollte man die Tiere in diese Therapie nicht einbeziehen.
    Ob es den Delfinen nun in Nürnberg gut geht oder sie zumindest „deutlich verbesserte Lebensqualität“ haben oder „das Bestmögliche für sie getan“ wird, ist irrelevant und wird auf Dauer nicht ausreichen, diese Tiere zu halten oder gar nachhaltig zu züchten. Dazu sind andere Voraussetzung nötig, die ihnen nie ein Delfinarium wird bieten können.

    • @Norbert Kochhan, wo soll Ihrer Meinung nach, die Delfintherapie angeboten werden? In Nürnberg oder in Duisburg? Aber doch sicher nicht im Zoo – oder doch?

  14. Frau Wolf und Konsorten würden Delfine am liebsten in der Badewanne züchten. Schlimm genug, dass solche Leute im Baumarkt Zierfische kaufen dürfen.. jetzt überlässt man dieser Klientel auch noch die Entscheidung über das Leben von intelligenten Meeressäugern. Ich hoffe inständig, dass es tatsächlich so etwas wie Karma und Wiedergeburt gibt.. und diese Leute im nächsten Leben mal eine kurze Runde als Delfin durch die Lagune drehen müssen.

    • @Susanne, warum.. möchten Sie und slides only die Diskussion lieber alleine bestreiten? Können Sie das nicht zuhause erledigen?

    • @Desert-Rose, ich finde es ganz toll, dass Ric O’Barry den Bambi für seinen Einsatz in Taiji erhalten hat. Dazu gibt es heute auch einen Leserbrief von mir in der Augsburger Allgemeinen.
      Doch seinen Rückschluss – wenn ihr die Delfinarien in Deutschland nicht mehr besucht, dann hört auch das Delfinschlachten in Taiji auf – kann ich nicht teilen. Warum nicht, das kannst du hier nachlesen: http://www.meeresakrobaten.de/2010/10/die-rechnung-geht-nicht-auf-bericht/

    • @Desert-Rose, O´Barry hat völlig Recht… und zu diesem Entschluss scheint ja auch die Jury gekommen zu sein. Daran ändert auch irgendeine Amateur-Seite im Netz nichts.

      • @Kohlhaas,
        Delfinmorde in Taiji mit der Delfinhaltung in deutschen Zoos zu verknüpfen ist einfach falsch! Allein schon deshalb hat O’Barry UNRECHT. Nennen Sie mir einen einzigen in deutschen Zoos gehaltenen Delfin, der Aus Taiji kommt oder kam. Wenn Sie das nicht können, hören Sie bitte mit Ihren Lügen auf!

        • @slides-only, Delfinarium-Direktor Encke wegen Import von Wildfängen angezeigt

          Stand: 14. Oktober 2010
          Nürnberg / Gerlingen, 14. Oktober 2010 – Tiergarten-Direktor Dag Encke hat mehrfach öffentlich bestätigt (s. Zitate), Wildfänge im Delfinarium Nürnberg zu halten. Der Import von Wildfängen sei auch für die Zukunft geplant. „Damit verstößt Encke nach PETAs Rechtsauffassung eindeutig gegen das Importverbot von Delfin-Wildfängen“ (EG-VO Nr. 338/07), so Dr. Tanja Breining, Meeresbiologin bei der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. PETA erstattete am Dienstag Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Nürnberg.
          Die Nachzucht in Nürnberg gelingt nicht – bereits weit über 20 Delfinbabys kamen in Nürnberg bereits zu Tode. Erst Anfang Oktober starb das Baby der Delfindame Naomi noch am Tag der Geburt. Anfang Mai sandte PETA per Übergabe-Einschreiben ein Statement an Encke, in dem der Zoodirektor bestätigen sollte, dass keine Nachwuchs-Importe von Taiji-Delfinen für die zukünftige Delfinlagune geplant sind. Dieses Statement wurde nie unterschreiben. Das japanische Taiji geriet 2009 wegen seiner jährlichen blutigen Treibjagd in die Schlagzeilen. Der Oskar-prämierte Dokumentarfilm „The Cove“ dokumentierte das Massaker und lief weltweit in den Kinos. Ein weiterer Punkt der Strafanzeige bezieht sich auf den Import von Delfinen zu kommerziellen Zwecken für die in der Lagune geplante Delfintherapie.

          Zitate von Dag Encke:
          „Natürlich nehmen wir auch Wildfänge, ohne die kämen wir doch gar nicht aus.“
          Encke in einer Sitzung des Kulturausschusses am 25. Juni 2008 (bei dieser Sitzung war eine Zeugin als Zuhörerin anwesend).
          „Wir sind Mitglied des EEP [europäisches Erhaltungszuchtprogramm]. Wenn wir von ihnen Wildfänge bekommen, nehmen wir diese legalen Tiere auf, solange sie in die Gruppen passen.“
          Encke in einem Streitgespräch zum Delfinarium am 7. Juli 2007 in den Räumen der Nürnberger Nachrichten.

        • @slides-only,
          http://www.wdcs-de.org/docs/Wildfang_von_Delfinen_fuer_Delfinarien.pdf

          Siehe Seite 3!!!

          In Deutschland wurden verschiedene Wildfänge eingeführt:
          Hier die Liste:

          1.) Max, Wildfang aus Florida, geb. ca. 1964, gest. 01.05.73

          2.) Plüsch, Wildfang aus Florida, geb. ca. 1964, gest. 12.06.73

          3.) Plum, Wildfang aus Florida, geb. ca. 1964, gest. 31.12.73

          4.) Moritz, Wildfang aus Florida, geb. ca. 1964, gest. 18.01.78

          5.) Calypso, Wildfang aus Florida, geb. ca. 1964, gest. 08.09.78

          6.) Rosita, Wildfang aus Kolumbien, geb. ca. 1972, gest. 23.11.78

          7.) Mel, Wildfang aus Texas, geb. ca. 1972, gest. 12.11.79

          8.) Namenlos, Nachzucht, nach 43 Tagen verendet, geb. 16.08.80, gest. 28.09.80

          9.) Namenlos, Totgeburt, Nachzucht, Ursache der Totgeburt nicht ermittelbar, geb. u. gest. am 24.09.81

          10.) Lola, Wildfang aus Texas, geb. ca. 1970, gest. 30.11.81

          11.) Namenlos, Totgeburt, Nachzucht, Ursache der Totgeburt nicht ermittelbar, geb. u. gest. am 25.04.83

          12.) Namenlos, Nachzucht, verendet nach acht Tagen, geb. 26.07.83, gest. 02.08.83

          13.) Namenlos, Totgeburt, Nachzucht, Embryo nicht auffindbar, geb. u. gest. am 21.12.83

          14.) Namenlos, Nachzucht, nach 16 Tagen verendet, geb. 13.05.85, gest. 29.05.85

          15.) Marina, Wildfang aus Florida, geb. ca. 1964, gest. 14.04.86

          16.) Andrea, Wildfang aus Mexiko, geb. 1976, gest. 16.04.86

          17.) Namenlos, Totgeburt, Nachzucht geb. u. gest. am 20.01.87

          18.) Ines, Wildfang aus Kolumbien, geb. ca. 1972, gest. 01.02.87

          19.) Sabu, Wildfang aus Kolumbien, geb. ca. 1972, gest. 05.05.92

          20.) Namenlos, Nachzucht, geb. 23.09.92, gest. 24.09.92

          21.) Evita, Wildfang aus Kolumbien, geb. ca. 1972, gest. 20.10.93

          22.) Juan, Wildfang aus Kolumbien, geb. ca. 1972, gest. 24.02.96

          23.) Emy, Wildfang aus Kuba, geb. ca. 1980, vormals Conny-Land/Schweiz, seit 1991 in Nürnberg – gest. 10.01.98

          24.) Namenlos, Nachzucht, geb. 12.12.97, gest. 10.01.98

          25.) Neike, Nachzucht (Emy/Moby), geb. 21.11.93, gest. 08.10.99, Herzkreislaufversagen, halbseitige Lähmung

          26.) Coco, Wildfang aus Kolumbien, geb. ca. 1972, gest. 10.04.02

          27.) Namenlos, Nachzucht, geb. 28.07.04, gest. 27.08.04

          28.) Namenlos, Nachzucht, geb. 18.03.05, gest. 25.03.05

          29.) Namenlos, Nachzucht, geb. u. gest. am 18.05.06

          30.) Namenlos, Nachzucht, geb. u. gest. am 19.06.06

          31.) Daisy, Wildfang, geb. ca. 1971, gest. am 19.06.06

          32.) Namenlos, Nachzucht, geb. u. gest. am 22.07.06

          33.) Namenlos, Nachzucht, geb. 07.06.07, gest. am 10.06.07

          34.) Namenlos, Nachzucht, geb. und gest. am 25.06.07

          35.) Eva, Wildfang, geb. ca. 1969 Ciudad del Carmen, Mexiko, gest. am 22.07.09

          36.) Namenlos, Nachzucht, geb. u. gest. am 18.03.10 (verstorbenes Jungtier des Nürnberger Delfins „Anke“)

          37.) Namenlos, Nachzucht, geb. u. gest. am 27.09.10 (verstorbenes Jungtier des Nürnberger Delfins „Naomi“)

          38.) Namenlos, Nachzucht, geb. u. gest. 15.10.2011 (verstorbenes Jungtier des Nürnberger Delfins „Anke“)
          ÜBRIGENS:::
          Der Deutsche fördert Tajii bereits, wenn er in der Türkei Delfinarien betritt.

        • @slides-only, Dr. Sandra Altherr von Pro Wildlife: „Den Delfinen hilft es wenig, dass sich deutsche Delfinarien gegen die Treibjagden in Japan aussprechen, wenn sie gleichzeitig mit ihren Shows das Bild fördern, Delfine taugten zum lustigen Akrobaten. Damit tragen sie zum Boom einer weltweiten Industrie bei, die noch immer auch Tiere aus Japan bezieht.“

      • @Kohlhaas,
        sie haben einfach die Zusammenhänge nicht begriffen. Wie wäre es mit einem anderen Betätigungsfeld? Modellbau? Nur so als Anregung…

  15. @susanne. Natürlich werden sie durch futterentzug zu den kunststücken erpresst und gezwungen! Das ist allgemein bekannt also hör auf es schön zu reden.

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