Überfahrene Kröten bitte melden!

Nun beginnt bei uns wieder die Zeit der Amphibienwanderungen: Die Zeit, in der Kröten und Frösche von ihrem Winterquartier zum Laichgewässer aufbrechen. Dabei werden jedes Jahr unzählige Tiere beim Überqueren von Straßen getötet – trotz der Bemühungen von Tierschützern,  Straßen und andere Gefahrenstellen zu untertunneln und die Tiere auf sicheren Wegen zu leiten.

Der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (lbv) startet jetzt ein neues Projekt: Er möchte die Anzahl und die Fundorte von überfahrenen Kröten und Fröschen auf  Bayerns Straßen erfassen, um einen besseren Überblick über das Ausmaß der Todesfälle und nicht gesicherte Wanderstrecken zu erhalten. Die Naturschützer rufen alle Kraftfahrer auf, diese Tiere zu melden. Die Registrierung erfolgt online. Außerdem appelliert der lbv an alle Kraftfahrer, auf den entsprechend gekennzeichneten Strecken vorsichtig und langsam zu fahren, damit es zu möglichst wenig Unfällen mit Kröten kommt.

Ich hoffe, dass möglichst wenig Tiere überfahren werden und wünsche dem lbv Erfolg für sein neues Zähl-Projekt. Hier geht es zum Online-Meldeformular für Totfunde des lbV.

3 Kommentare in “Überfahrene Kröten bitte melden!

  1. Warum gibt weniger „Unfälle mit Kröten“ wenn ich langsam über die Kröte fahre? Nur mal so eine Frage.

    • @Wolferl,
      das ist mal wieder ein Kommentar von Ihnen, an dem ich meine wahre Freude habe!

      • @uwo,

        Nichts für ungut, aber wenn ich jetzt wieder durch die temporären 30iger Zonen zum Krötenschutz fahren werde, in Brunn oder in Ziegelstein zum Beispiel, statt mit 50 wie sonst, rette ich doch objektiv keine einzige Kröte. Ausweichen oder bremsen geht da eh nicht, da die Viecher kaum wahrzunehmen sind. Und wenn dann unglücklicherweise eine Kröte im Weg liegt ist es doch unerheblich ob ich mit 30 oder 50 km/h drüber fahre.

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