Hundekämpfe müssen endlich aufhören!

Tierschützer schlagen Alarm: In Pakistan greifen grausame Hundekämpfe immer mehr um sich.  Zwar sind diese Kämpfe – offiziell zumindest – verboten. Aber es gibt genügend Reiche in dem Land, die sich um das Verbot nicht scheren.

Bei den Kämpfen gelten brutale Regeln. Zwei Hunde müssen so lange gegeneinander kämpfen, bis einer von ihnen verblutet oder aus der Arena flüchtet. Ab und zu kommt es auch einmal vor, dass ein Hundebesitzer sich seines Tieres erbarmt und den Hund aus dem Kampf nimmt.

Den siegreichen Hundebesitzern winken Preise wie Handys oder Fernsehapparate. Doch offenbar sind sie nicht der Grund dafür, dass die Männer ihre Hunde aufeinander loszulassen. Ihnen geht es offenbar darum, zu demonstrieren, dass sie Macht und Geld besitzen, um sich das teure Hobby leisten zu können. Die Hunde  – in der Regel Bulldoggen – kosten eine Menge an Unterhalt, und manche Besitzer können sich das nur leisten, weil sie Verwandte im Ausland haben, die ihnen Geld schicken.

Die Polizei führt angeblich immer wieder Razzien gegen die grausamen Spektakel durch. Aber wenn sie solche Hundebesitzer festnehmen, dann kommen die später meist gegen Kaution wieder frei. Als Höchststrafe droht ein halbes Jahr Gefängnis – doch das scheint kaum jemanden abzuschrecken, seinen Hund in einen widerlichen Kampf zu hetzen. Tierschützer fordern von der Regierung, das grausame Treiben zu beenden. Aber sie stoßen auf taube Ohren. Die meisten Anhänger der Hundekämpfe in Pakistan sind einfach der Ansicht, Gott habe die Hunde zum Kämpfen und Beißen erschaffen.

2 Kommentare in “Hundekämpfe müssen endlich aufhören!

  1. Im Artikel ist oben zu lesen: „Zwar sind diese Kämpfe – offiziell zumindest – verboten.“ und unten „Tierschützer fordern von der Regierung, das grausame Treiben zu beenden. Aber sie stoßen auf taube Ohren.“ Was stimmt den nun? Reagiert die Regierung, indem sie ein Verbot erlassen hat oder reagiert sie nicht?

    • @slides-only,
      das Verbot besteht zwar, trotzdem geht man nicht konsequent gegen die Hundekämpfe vor.

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