Ungebetener Hausgenosse

Manche Tiergeschichten sind so schön, dass man sie kaum glauben kann. So auch die folgende: Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat einen neuen Hausbewohner – einen Waschbären. Ja, stimmt tatsächlich.

Das Tier hat sich auf einem Sims unter Vorsprüngen an der Fassade des Gerichtsgebäudes häuslich eingerichtet. Dort schläft es seit einigen Tagen, und es schläft vor allem auch tagsüber. Denn Waschbären sind nachtaktiv. Und obwohl sie ursprünglich in Nordamerika heimisch waren, trifft man immer öfter auch in Mitteleuropa auf diese Tierart. Vor allem in Großstädten sind sie keine Seltenheit mehr. Dort finden sie in Gärten Früchte und Gemüse, und ganz  besonders haben sie es auf Speisereste aus dem Müll abgesehen.

Warum das Tier sich ausgerechnet das Bundesverwaltungsgericht ausgesucht hat, weiß niemand so genau. Man vermutet, dass der Waschbär im nahegelegenen Park auf Futtersuche war und sich dann einen geeigneten Schlafplatz gesucht hat. Waschbären können sehr gut klettern, sogar Dachrinnen sind ihnen nicht zu glatt.

1 Kommentar in “Ungebetener Hausgenosse

  1. Nürnberg ist zum Glück noch Waschbärfrei. Noch. Denn von Hessen her dringen die Biester immer mehr auch auf den Großraum Nürnberg vor. In spätenstens 10 Jahren haben auch wir hier die Gaudi mit den Viechern.

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