Knut lebt als Denkmal weiter

Knut ist zwar seit eineinhalb Jahren tot, aber im Berliner Zoo lebt der berühmte Eisbär ab sofort weiter – als Bronze-Statue. Die wurde heute in dem Zoo im Rahmen einer Einweihungsfeier am Bärenfelsen enthüllt. Geschaffen hat das Kunstwerk der aus der Ukraine stammende, in Nürnberg lebende Bildhauer Josef Tabachnyk. Ich habe hier im Blog schon mal kurz darüber geschrieben.

Tabachnyk nennt sein Kunstwerk „Knut, der Träumer“, denn es stellt einen sinnierenden Eisbären dar, der auf einer „Eisscholle“ aus weiß-grauem Granit liegt.  Der Künstler hat acht Monate lang daran gearbeitet und ist froh, dass das Projekt nun beendet ist. Er ist gespannt, wie die Statue bei den Zoobesuchern ankommt. Finanziert wurde das Knut-Denkmal über Spenden.

Bei der Einweihungsfeier hat Zoodirektor Blaszkiewitz vor einem Totenkult um Knut gewarnt und darauf hingewiesen, dass es Unterschiede zwischen einem toten Menschen und einem toten Tier gibt. Einige Knut-Fans reagierten darauf ziemlich wütend. Sie unterbrachen die Rede des Zoodirektors mehrmals mit Zwischenrufen.

3 Kommentare in “Knut lebt als Denkmal weiter

Kommentarfunktion geschlossen.