Wenn Fifi ins Altersheim muss

Nicht nur wir Menschen werden immer älter – auch unter den Hunden gibt es zunehmend alte Tiere, die eine spezielle Pflege benötigen. Weil die meisten Tierbesitzer und auch die Tierheime das nicht leisten können, werden mittlerweile Altersheime für Hunde eingerichtet. Um solche Heime betreiben zu können, gibt es verschiedene Möglichkeiten. So werden zum Beispiel Patenschaften angeboten oder eigene Stiftungen gegründet, deren Ziel es ist, betagten und pflegebedürftigen Hunden bis ins hohe Alter so viel Lebensqualität wie möglich zu bieten. Die normalen Tierheime haben weder genügend Personal, noch können sie den alten Tieren die nötigen Rückzugsmöglichkeiten bieten.

In Hunde-Altersheimen gibt es dann ganz ähnliche Einrichtungen wie in denen für Menschen: Eigene Physiotherapeuten zum Beispiel, die für Massagen zur Verfügung stehen. Hunde leiden im Alter ähnlich häufig wie Menschen unter Arthrose in den Gelenken und brauchen eine entsprechende Behandlung. Solche Tiere dürfen auch nicht überanstrengt werden – die Mitarbeiter wissen das und verkürzen zum Beispiel die Spaziergänge mit den Hunden und gehen dafür häufiger mit ihnen Gassi. Wer in einem Altersheim für Hunde mitarbeitet, muss auch darauf achten, dass Medikamente und Therapien nur so lange eingesetzt werden, wie es erfolgversprechend ist. Das Leben der Tiere soll nicht um jeden Preis verlängert werden. Bevor sich die Hunde quälen, liegt es in der ethischen Verantwortung der Mitarbeiter, die Tiere einschläfern zu lassen.