Tiergarten in der Erfolgsspur

Heute gab es im Tiergarten Nürnberg eine der einmal im Jahr stattfindenden Bilanz-Pressekonferenzen. Fazit: Die  Entwicklung des Zoos am Schmausenbuck war 2014 sehr erfreulich – vor allem in Sachen Besucherzahlen. Das zeigt, dass der Tiergarten – entgegen vielen Unkenrufen von bestimmter Seite – nichts von seiner Beliebtheit eingebüßt hat.

Schon im Frühjahr hatte ich ja über den neuen Frühlings-Besucher-Rekord einen Beitrag geschrieben. Der positive Trend setzte sich dann fort: Mit 1.071.753 Besuchern verzeichnete man ein Plus von 76.280 gegenüber dem schlechten Ergebnis von 2013 und damit eine Zunahme von 14.447 Gästen im Vergleich zum Fünf-Jahres-Durchschnitt. Obendrein stieg im vergangenen Jahr die Zahl der verkauften Dauerkarten nochmals um 12 Prozent und lag bei 6530.

DelfinkalbDie Gründe für den Besucherzustrom liegen – abgesehen vom schönen Wetter im Frühjahr 2014 – auf der Hand: Zwei neue Delfinweibchen, Dolly und Donna, sind aus dem Duisburger Zoo nach Nürnberg gekommen; die Empfehlung dafür stammte vom Zoo in Harderwijk (Niederlande), der das Europäische Erhaltungszucht-Programm für Große Tümmler koordiniert. Im Rahmen des EEP zog außerdem Delfinbulle Rocco von Nürnberg weg nach Malaga (Spanien). Innerhalb des EEP für Gorillas holte man die siebenjährige Gorilladame Habibu aus dem Zürcher Zoo ins Menschenaffenhaus nach Nürnberg. Und neuerdings ist natürlich das am 31. Oktober 2014 geborene Delfinbaby Nami ein besonderer Publikumsliebling (auf dem Foto: Nami mit Mama Sunny). Auch das Eisbärenbaby, das im November das Licht der Welt erblickt hat, wird sicher viele, viele Fans haben, wenn es in einigen Wochen mit seiner Mutter Vera aus der Geburtshöhle herauskommt. Die beiden sind derzeit nur über eine Videokamera zu sehen – selbst für die Tiergartenmitarbeiter; die Höhle in den Sandsteinfelsen des Schmausenbuck darf niemand betreten.

Der Tiergarten  soll künftig in verschiedenen Bereichen durch bauliche Veränderungen attraktiver werden: Die alte Anlage für Brillenbären ist umgebaut worden und wird schon bald Fischkatzen aus Südostasien beherbergen. Mit immerhin 64.500 Euro unterstützt der Tiergarten-Förderverein die  Umgestaltung. (Dieser Zusammenschluss von engagierten Zoo-Fans ist übrigens im vergangenen Jahr von bisher 2000 Mitgliedern auf  fast 2600 gewachsen.) Die übergangsweise für Ziegen genutzte ehemalige Braunbärenanlage wird in eine begehbare Voliere für Bartgeier verwandelt; das zieht sich allerdings voraussichtlich noch bis in den Frühsommer hin.

Die Spendenbereitschaft der Tiergartenbesucher hat sich erfreulicherweise im Jahr 2014 weiter vergrößert. Die Zahl der Tierpatenschaften legte gegenüber 2013 um 9,5 Prozent auf 719 zu und erbrachte auf diese Art und Weise „Einnahmen“ für den Zoo in Höhe von 118.400 Euro.

Seit 2. Januar 2015 gibt es ein neues Servicezentrum der Zoobegleiter im Naturkundehaus. Jetzt werden alle speziellen Führungen und individuellen Angebote im Tiergarten von dieser einen Stelle aus organisiert. Erreichbar ist das Zentrum montags bis freitags von 10 Uhr bis 14 Uhr unter der Telefonnummer 54 54-833. Die Mailadresse lautet: zootouren@stadt.nuernberg.de.

18 Kommentare in “Tiergarten in der Erfolgsspur

  1. Haben die „Protestchen“ also offenbar genau das Gegenteil von dem bewirkt, was sie sollten. Andererseits, „Argumente“ wie Bananenschale, Zigarettenkippe oder benutzte Unterhose kann man ja nun wirklich nicht für voll nehmen, vor allem dann nicht, wenn sie von jemandem kommen, der sich „Geschäftsführer einer Tierschutzorganisation“ nennt. Mit solchen „Argumenten“ gibt er seine kompletten „Aktivitäten“ der Lächerlichkeit preis.Genau so ist es, wenn frei erfundene Pressemeldungen zurückgezogen werden (müssen?) und gar ein Fall für den Presserat werden, der wegen dieser Art der Berichterstattung im Dezember 2014 eine Missbilligung aussprach.

  2. @Rüdiger Hengl
    Von welcher Berichterstattung in welchem Medium ist in dem Kommentar denn die Rede? – Würde mich sehr interessieren!

  3. @Rüdiger Hengl
    Das Vorgehen von WAZbzw. deeren Online-Ausgabe beim Thema Delfine kommt mir doch ziemlich bekannt vor. Es erinnert mich irgendwie an Berichte über den Tiergarten Nürnberg in ganz verschiedenen Medien…! Dort haben die selbsternannten Delfin- und Walschützer bzw .-retter – besonders die Vertreter der zwei Organisationen in dem oben dokumentierten Fall – mittlerweile ein Sprachrohr gefunden, das in diesem Maß für mich schwer nachvollziehbar ist. Der Tiergarten Nürnberg muss sich tagtäglich mit den Folgen auseinandersetzen. Die Direktion verschwendet so viel wertvolle Zeit, die sie normalerweise zum Wohl der Tiere aufwenden würde. Aber für zusätzliches Personal, das sich nur mit falschen oder tendenziösen publizistischen Darstellungen beschäftigen könnte, ist halt kein Geld da. – So schaden diese „Vereine“ den Tieren – und war nicht nur Definen, sondern allen Zootieren – letztlich mehr, als sie ihnen nützen. Sie stehen aber in großen Teilen der Öffentlichkeit als Gutmenschen da, während die Zoo- bzw. Delfinariumsbetreiber verteufelt werden.

  4. Oh ja, im Verwandtschaftskreis ein selbst geschossenes Bildchen vom Tier im Nürnberger Zoo herumzeigen und dabei stolz von der Patenschaft für dieses Tier erzählen – so kann man sich das durchaus bildlich vorstellen. Dabei wird dann kräftig Huhn oder Schwein aus der Massentierhaltung bzw. der regionalen Intensivtierhaltung verspeist – aber mit der Patenschaft hat man ja sein „tierisches“ Gewissen freigekauft!!!
    Da ist mir meine Patenschaft für einen freilebenden Delfin moralisch schon allemal lieber und wichtiger als für ein eingesperrtes Tier, das doch letztlich nur zum Vergnügen der Zoobesucher herhalten darf!

  5. Sehr informativer Artikel – tolles Bild von Sunny und Nami! Dem Nürnberger Tiergarten alles Gute, dass auch im Jahr 2015 wieder viele Besucher da sein werden.

  6. @Hans Jürgen Hauf
    Ich habe Ihren Kommentar erst jetzt entdeckt – sonst hätte ich schon früher darauf geantwortet bzw. antworten müssen.
    Meine Frage an Sie: Wie sieht denn Ihre „Patenschaft“ für diesen freilebenden Delfin genau aus? Könnten Sie das bitte mal konkret erklären? – Danke im Voraus!

  7. Die Erfolge, die der Tiergarten vermeldet sind schon immer da gewesen, vielleicht wäre es auch eine Idee, diese mehr in den Vordergrund zu kehren? Zumindest ist das aus meiner Sicht auch durchaus sinnvoll und Menschenmengen, die sich bis zu den Guanakos anstellen, um Nami zu sehen sind Beweis genug dafür, dass der Tiergarten am Ende des Tages doch vieles richtig macht.

    Und darauf kommt es an.

  8. Nürnberg punktet für mich nicht nur wegen des weitläufigen Landschaftsparks und der Tiere, die man dort sehen, riechen und hören kann, sondern auch wegen des Bionikums. Die Ausstellung finde ich sehr interessant. Dort erfährt man, was der Mensch alles bei Tieren und Pflanzen abschaut und dann technisch umsetzt, um unser Leben zu erleichtern. Aber man lernt dort nicht nur sehr viel, sondern man kann auch selbst experimentieren, was vor allem für Kinder klasse ist. FINN sieht das auch so, deshalb berichtet er auf seiner Website auch immer wieder über das Bionikum in Nürnberg.
    http://www.derkleinedelfin.de/finn-leo-und-der-schwimmende-sandfisch/

  9. Sehr seltsam wie viele auf die geschönten Zahlen reinfallen. Allein der Anstieg der Dauerkartenbesucher um 12% (das sind 700 mehr als im Vorjahr) macht in der Statistik einen Anstieg von 14.000 Besuchern aus. In der Statistik wird von Besuchern gesprochen – nicht von Besuchen! Ähnlich verhält es sich sicher auch mit anderen Gruppenkarten oder den Tiergartenfreunden. Am Ende reichen die Einnahmen aus den Eintrittsgeldern doch wieder nicht aus, um den Tiergarten zu finanzieren, weil der Tiergarten sich u.a. Luxusobjekte wie die Delfinlagune leisten muss. Dann müssen wieder die Steuerzahler aushelfen. Schade das das Geld, das an den Tiergarten fließt, bei wirklich wichtigen Kulur-, Bildungs- oder Jugenprojekten eingespart wird. Hauptsache die senilen Hobbyfotografen haben ihr Fotomotiv.

  10. Ich frage mich immer, warum man eigentlich direkt beleidigt werden muss…Fotografen sind lange nicht alle senil. Wenn sie es wären, dann hätten sie bei mancherlei Motiv überaus Probleme, es so einzufangen, wie sie es in der Lage sind. Und selbst wenn:

    Seinerzeit war der Lagunenausbau nicht nur ein reines Privatvergnügen des Tiergartens bzw. der Stadt, sondern man hat auch geschafft, dass finanzkräftige Sponsoren den Anlagenbau massiv unterstützt haben. So z.B. die BNP Paribas in Vertretung von damals noch CortalConsors, jetzt ConsorsBank.

    Und ganz darüber hinaus: Das Volk von Nürnberg wurde befragt: Es ging, wenn auch knapp, FÜR den Bau einer Delfinlagune aus und wenn man jetzt am Wochenende die Menschenmassen strömen sieht, die eben ZU dem Delfinarium gehen, eben WEIL man etwas einzigartig schönes sehen möchte, dann hat der Ausbau sein Ziel nicht verfehlt.

    Nur Bildung und Information ist es, die etwas in den Köpfen der Menschen bewegen kann. Und nicht Indoktrination, was ein großer Teil deutscher Geschichte ist. Aber ich schweif ab:

    Egal wie und wo nun eventuell Zahlen geschönt wurden oder nicht (haben Sie dafür eigentlich Beweise?): Fakt ist, wenn man durch den Tiergarten bei schönem Wetter mit offenen Augen geht, dann sieht man neben einer Minderheit an Leuten, die das nicht zu schätzen wissen, vor allen interessierte und neugierige Gesichter, gerade bei Kindern! Gerade dann, wenn man meint, man müsste Kinder eigentlich fernhalten, sind diese umso interessierter (z.B. das vergangene Sommerfest im Raubtierhaus).

    Und daher stelle ich mir die Frage: Was ist eigentlich effektiver? Wenn Sie mich persönlich fragen, dann zahle ich überaus gerne meine Steuern (was nicht wenig ist) um Anlagen wie den Tiergarten indirekt zu unterstützen. Was ich nicht unterstützte ist z.B. eine künstliche Welle für eine Minderheit, die dann im Winter auch surfen wollen…

    Zudem es auch eine deutliche Sprache ist, wenn inzwischen die Kontrabewegung nur noch 5 Mann mobilisiert bekommt um sich mit Gasmasken vor den Tiergarten zu stellen…während hunderte, wenn nicht tausende in den Tiergarten – ignorierend – strömen.

    Für das Geld übrigens, dass die Masken gekostet hätten, hätte man bspw dem Zoo Augsburg, dem es an vielen Ecken meiner Meinung nach ganz erheblich mangelt, ein paar Sack Rindenmulch spenden können, die man in die Tiger-Innengehege verteilen hätte können. Das wäre allemal besser gewesen, als Equipment zu kaufen, das man für seinen eigentlichen Sinn niemals benutzen wird.

  11. Auch wenn Stephan in seinem Kommentar dankenswerterweise die Unterstellungen des angeblichen Tierfreunds zum Teil bereits entkräftet hat, möchte ich doch kurz inhaltlich auf die haltlosen Zeilen dieses Zoogegners eingehen. Also:
    Lieber (?) „Tierfreund“!
    1. Wie können Sie denn behaupten, die Zahlen des Nürnberger Tiergartens seien „geschönt“? Machen Sie dort etwa Buchführung und Statistik?
    2. Der Tiergarten wurde weder vor noch nach dem Bau von Delfinlagune/Manatihaus mit den Eintrittsgeldern der zahlreichen Besucher – in der Regel wird die Millionengrenze deutlich überschritten! – finanziert. Musste er auch gar nicht, weil er keine private, sondern eine städtische Einrichtung ist und wie andere kommunale Institutionen Zuschüsse erhält.
    3. Der Tiergarten ist seit seiner Wiedereröffnung nach dem Zweiten Weltkrieg die städtische Freizeit- und Bildungseinrichtung mit dem höchsten finanziellen Deckungsgrad: Der ist dort bekanntermaßen weit höher als bei den von Ihnen genannten Kultur-, Bildungs- oder Jugendprojekten. Diese Tatsache können Sie sich gerne von der Stadtverwaltung Nürnberg bestätigen lassen – vorausgesetzt, Sie haben daran überhaupt Interesse.
    4. Ihre Formulierung „senile Hobbyfotografen“ wäre an sich Anlass genug, Ihren Kommentar wegen Beleidigung Dritter zu löschen. Weil ich aber im Allgemeinen für die größtmögliche Meinungsvielfalt bin, habe ich das nicht gemacht – auch, um mir von Kommentarschreibern wie Ihnen nicht vorwerfen lassen zu müssen, ich würde Standpunkte unterdrücken, die den Zoomitarbeitern oder mir nicht passen.
    5. Dass Bildungseinrichtungen in Nürnberg wegen des klammen Stadtsäckels leider zu wenig städtische Gelder erhalten, ist nichts Neues. Es hat allerdings – wie auch an Ihrem Beitrag deutlich zu sehen ist – schlimme Folgen.
    Es wäre schön, wenn Sie die von mir aufgezählten Punkte künftig beherzigen würden – dann könnte ich viel Zeit und Arbeit sparen!!!

  12. Ich gehe jetzt mal nicht weiter auf die von Stephan angesprochene Aktion von ProWal ein, weil sie nicht Gegenstand meiner Kritik sind. Auch den Punkt 5 von uwo ignoriere ich einfach mal.
    1.Meine Kritik richtet sich ausschließlich gegen die veröffentlichten Besucherzahlen des Tiergartens. Meiner Meinung nach sollten für eine objektive Darstellung der Besucher des Tiergartens die Anzahl der verkauften Eintrittskarten nach Kategorie veröffentlicht werden. Es werden aber Dauer und Gruppenkarten mit einem vom VdZ e.V. vorgegebenen Multiplikator belegt. Der VdZ e.V. Schreibt in einem Kommentar zu einem Artikel von Colin Goldner:“Um die Zahlen zwischen den einzelnen Zoos vergleichen zu können, hat der VdZ vor Jahren Umrechungsfaktoren für Jahres- und Familienkarten etc. festgelegt. In ihren Aufforderungen, die Zahlen des abgelaufenen Jahrs zu melden, hält die Geschäftsstelle jedoch zu Händen der Mitgliedzoos jeweils Folgendes fest: „In manchen Fällen ergibt der VDZ-Schlüssel allerdings zu hohe Werte, namentlich dann, wenn die Jahreskarten im Vergleich zu den Tageskarten sehr preiswert sind.“
    2. Der Bau der Delfinlagune wurde über Kredite finanziert, für deren Tilgung von einer jährlichen Besucherzahl von 1,18 Mio. ausgegangen wurde. Diese Besucherzahl wurde aber außer im Eröffnungsjahr nicht erreicht. Warum man bei einer solchen Kalkulation von Besucherzahlen und nicht von Einnahmen ausgeht, bleibt wohl ein Geheimnis. Jedenfalls reichen die Einnahmen nicht aus, um die Kredite zu tilgen, nötige Reparaturen auszuführen und Haltungsbedingungen zu verbessern.

  13. @Tierfreund
    Ich möchte Ihren Kommentar sozusagen vom Schluss her aufrollen.
    zu 2.: Die Zahl von 1,18 Millionen Besuchern pro Jahr hat nicht der Tiergarten, sondern eine Nürnberger Steuerberater-Kanzlei errechnet, die von der Stadtverwaltung bauftragt war.
    Ob diese Fachleute dabei von Besucherzahlen oder Einnahmen ausgegangen sind, kommt im Endeffekt aufs Gleiche heraus: x Besucher zahlen y Euro und bringen dem Zoo damit z Euro an Einnahmen. – Was finden Sie daran so geheimnisvoll?
    Die im Sommer 2011 fertiggestellte Lagune beherbergt auch das Manatihaus. Das wissen einige Leute offenbar nicht, manche vergessen es, wieder andere erwähnen es nicht (oder verschweigen sie es ganz bewusst?).
    zu 1.: Der Tiergarten veröffentlicht immer in seiner Jahresbilanz die einzelnen Kategorien seiner Gästet: Er unterscheidet dabei Einzelbesucher, Familienkarten-Käufer, Dauerkartenbesitzer, Schulklassen, Mitglieder des Vereins „Tiergartenfreunde“ (die mit Ihrem an den Verein bezahlten Jahresbeitrag kostenlos in den Zoo dürfen). – In meinem Blogbeitrag habe ich das nicht alles aufgedröselt, weil zu viele Zahlen für den Durchschnittsleser zu langweilig sind. Aber alle Medienvertreter haben beim Pressetermin das Material detailliert vorgelegt oder – auf Wunsch – zugeschickt bekommen, wenn sie keinen Vertreter geschickt hatten.
    Ob der Tiergarten für die Rückmeldung beim Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) den von Ihnen genannten Multiplikations-Modus anwendet, weiß ich nicht. Das brauchen Journalisten aber sowieso nicht zu berücksichtigen, denn uns sind ja die realen Zahlen bekannt.
    Und natürlich sind Dauerkarten im Vergleich zu Einzeltickets preisgünstiger – das ist doch immer so! Sonst würde sich doch niemand dafür interessieren! Im Nürnberger Tiergarten lohnt sich der Kauf einer Dauerkarte nach fünf Besuchen, auch dies hat man den Medien genau mitgeteilt.

    Damit dürften die von Ihnen gestellten Fragen beantwortet und unrichtige Behauptungen aus der Welt geschafft sein – hoffe ich jedenfalls!

  14. @Hans Jürgen Hauf
    Seltsam – wenn man von Ihnen eine Antwort auf eine konkrete Frage haben möchte (zu Ihrer angeblichen Patenschaft für einen freilebenden Delfin) kommt so gut wie nie etwas zurück! Woran das wohl liegen mag? Nun warte ich iimmerhin schon zweieinhalb Wochen auf eine Rückmeldung. Schwimmen Sie womöglich gerade mit Ihrem „Patenkind“ frei im Meer herum und haben deshalb keinen Zugang zu einem PC o.ä.???

  15. Da sind sie wieder die persönlichen Anfeindungen eines Herrn Hengl gegenüber Herrn Ortmüller. Können Sie auch anders oder besteht Ihre Welt nur aus dieser Sache?

  16. Sehr geehrte Frau Wolf,
    ich schreibe Ihnen aufgrund Ihres Kommentares auf der facebook-Seite des Tiergarten Nürnbergs:
    „Ich kann gar nicht verstehen, warum es immer noch ein paar unverbesserliche Zoo-Gegner gibt. Mit einigen von ihnen muss ich mich derzeit in den Kommentaren zu meinem Blogbeitrag über die Tiergarten-Jahresbilanz 2014 auseinandersetzen: http://blog.nz-online.de/…/tiergarten-in-der-erfolgsspur/“

    Mit wie vielen „unverbesserlichen Zoo-Gegner“ unterhalten Sie sich denn?
    Vielmehr treffe ich hier wieder auf einen inzwischen guten Bekannten. Guten Tag Herr Hengl und ihre Frau Susanne ist ja auch da. Guten Tag auch an sie. Der Meisterfotograf Stephan Koch ist ja auch da.

    Ihre Beiträge auf Ihren Blog haben große Verwunderung bei mir ausgelöst. Teilweise wissen Sie selbst nicht einmal mehr, warum Sie etwas posten?
    uwo | 27. Januar 2015 at 20:44
    Der Sinn meines Postings? – Wart mal… weiß ich selber nicht so recht…;-)

    Von einer Journalistin hätte ich wesendlich mehr erwartet.

    Mit freundlichen Grüßen
    Heike M. Meyer

  17. @uwo:
    1. Grundsätzlich habe ich es mir angewöhnt, 1 Posting in einem Thread zu stellen, aber auf nachfolgende Stellungnahmen zu verzichten. Die Gründe hierfür sind naheliegend: I.d.R. sind die Repliken – diplomatisch ausgedrückt – selten von überzeugender Argumentation bzw. sachdienlichem Niveau, weshalb jede weitere Diskussion keinen neuen Erkenntnisgewinn mit sich bringt.

    2. Es obliegt nicht einem Fragesteller, auf die Beantwortung seiner gestellten Frage zu insistieren. Ob man eine Frage beantworte oder nicht, liegt ausschließlich im Ermessenspielraum des Blog-Teilnehmers!
    Eine Antwort durch süffisantes Nachfragen quasi erzwingen zu wollen, erhöht im Allgemeinen die Wahrscheinlichkeit einer Nichtbeantwortung und disqualifiziert den Fragesteller über jenes Maß hinaus, das ggf. bereits für die Nichtbeantwortung der Frage maßgeblich war.

    3. Da es allerdings um etwas „Gutes“ geht, soll hier noch- und letztmals Stellung bezogen werden: Meine (symbolische) Patenschaft gilt einem Delfin in Freiheit, der Flosse heißt und in den schottischen Gewässern zuhause ist. Formell erfolgt die Patenschaft über eine jährliche Spende in einer Höhe, mit der man locker monatlich den Zoo besuchen könnte, ohne auch nur annähernd einen vergleichbare finanzielle Unterstützung für die Delfine vor Ort erreichen zu können.
    Die Spende erfolgt an eine NGO, die sich ausschließlich dem Erhalt und Schutz der Wal-Habitate und ihrer Bewohner widmet. Hierzu muss kein Delfin extra in Gefangenschaft leben, hierzu muss der Spender nicht als Gegenleistung den Delfin in clownesken Darbietungen betrachten und fotografieren können.

    4. So wie meine vegane Lebensweise direkt und allen Tieren zugute kommt, so direkt und uneigennützig erfolgt meine Patenschaft! Ziele zu erreichen, indem man auf Umwegen in vordergründiger Art und Weise zugleich Kollateralschäden (Gefangenschaft von Wildtieren) billigend und verharmlosend in Kauf nimmt, widersprechen diesem Geist und zeugen selten von konsequentem und ehrlichem Verhalten.

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