Auch das noch: Gewalt gegen Zootiere

Gerade habe ich für die „Nürnberger Zeitung“ einen Kommentar über die zunehmende Gewalt gegen Lehrer geschrieben. Nun wollte ich mich an einen neuen Beitrag für mein Tier-Blog machen, und da stoße ich bei der Suche nach einem interssanten Thema auf folgende Meldung in einem der Zoo-Foren: Immer häufiger werden Zootiere in Nordrhein-Westfalen von Besuchern geschlagen, verletzt oder mit gefährlichen Gegenständen beworfen. Von der Gewalt gegen Lehrer also jetzt zur Gewalt gegen Zootiere.

viertigerNach der Beobachtung von Mitarbeitern verschiedener Zoos in Nordreihn-Westfalen gibt es immer öfter Attacken auf ihre Tiere. Da bekommt in Duisburg ein Elefant von einem Besucher mit einem Regenschirm eins auf den Rüssel, nur weil der Dickhäuter diesen in Richtung Gitterstäbe gestreckt hat. Und die Tiger werden mit Steinen beworfen, wenn sie schlafen oder sich nicht bewegen. Da werden im Kölner Zoo Kürbisse, die eigentlich als Dekoration dienen sollen, als Wurfgeschosse zweckentfremdet. Dort hat man außerdem beobachtet, dass vor allem Jugendliche und Schüler so etwas tun. Bemerkenswert finde ich auch die Aussagen des Duisburger Zoodirektors, der folgendermaßen zitiert wird:  „Manche (gemeint ist: Manche Besucher, uwo) kommen nur, um die Tiere zu quälen“ und: „Das ist mittlerweile leider traurige Realität.“

Natürlich habe ich gleich im Nürnberger Tiergarten (in dem das Foto von Michael Matejka entstanden ist) nachgefragt, ob es am Schmausenbuck auch zu Gewalt gegen Zootiere kommt. Direktor Dag Encke hat mir darauf geantwortet: „Zum Glück haben wir das bei uns nicht.“ Bitte sage mir jetzt niemand: „Was nicht ist, kann ja noch werden!“ Das möchte ich mir nämlich nicht mal vorstellen.

32 Kommentare in “Auch das noch: Gewalt gegen Zootiere

  1. Sehr traurig.
    Wenn aber Jugendliche sich ihren Lehrern vergreifen, kann es nicht überraschen, das sie das mit hilflosen Tieren auch tun.
    Im Zoo fällt das noch eher auf, vermutlich tun diese Menschen das Daheim / in ihrem Umfeld auch, nur da guckt keiner hin.
    Gewalt ist ein zunehmendes Problem in der Gesellschaft und die Politik drückt sich um ernsthafte Antworten.

  2. Ekelhaft und sehr traurig. Immer an die, die sich nicht wehren können!!
    Was für eine Welt!!

  3. Im Nürnberger Tiergarten gibt es also keine Übergriffe auf Tiere?
    So einen Unsinn habe ich noch nie gehört.

    Jeden Tag werden Tiere im Tiergarten nicht respektiert.

    Gorillas schlafen die meiste Zeit, doch von Ruhe ist keine Rede. Da wird gegen die Scheiben geklopft, mit Blitzlicht fotografiert oder im Haus herumgeschrien wenn die Tiere ruhen.

    Im Winter werden Schneebälle zu Wurfgeschossen, das restliche Jahr Plastikflaschen oder Überraschungseier auf die Raubtiere geworfen.

    Leider ist es im Tiergarten so, dass man die Panik schiebt wenn ein Zookritiker den Zoo betritt.
    Bei grölenden Jugendlichen sieht man dagegen schon einmal darüber weg.

  4. Wenn Sie von „Gewalt gegen Zootiere“ sprechen, dann beschäftigen Sie sich doch auch einmal mit den Wildfängen im Tiergarten Nürnberg.

    Gorilla FRITZ, BIANKA und LENA sind nicht von den Bäumen in Afrika gefallen. Es spricht nie irgendwer über die Gewalt, die man diesen Tieren angetan hat. Ihre Leidensgeschichten in den Zoos werden mittlerweile sogar in Erfolgsgeschichten umgemünzt.
    Das Sie sich nicht schämen, Frau Wolf!

    Auch MOBY, JENNY und ANKE sind gewaltsam aus dem Meer gezerrt worden.
    KATINKA rannte mit voller Wucht gegen eine Zooscheibe, als sie nach Nürnberg kam.

    Ist das alles keine Gewalt, die man den Tieren von seitens der Zoos angetan hat?

    Wenn man wilde Tiere einsperrt und das verherrlicht, muss man sich nicht wundern, wenn Jugendliche falsche Werte mit auf den „Weg durch einen Zoo“ mitgegeben werden.

  5. @Heike M. Meyer
    Sie waren wohl dabei, als die drei Großen Tümmler „aus dem Meer gezerrt“ wurden?
    Katinka rannte nicht etwa gegen die Scheibe, weil sie ein Wildfang war, wie Sie suggerieren. Die Tigerin hatte andere Gründe, wie Sie wüssten, wenn Sie sich richtig informieren würden.
    Und nein: Ich schäme mich nicht – warum auch?

  6. Frau Meyer und ihr Heiligenschein!

    Einfach nur peinlich die Kommentierung durch Frau Meyer, die mittlerweile zur Zoogegnerin und Tierrechtlerin mutiert ist. Vermeintlich kluge Sprüche über die Zootierhaltung loslassen, freilandromantische und vor allem falsche Beschreibung über die Realitäten loslassen, das ist die Masche von Meyer und anderen Klugscheißern.

    Schämen muss sich nicht Frau Wolf, schämen sollte sich Frau Meyer für ihre falschen Behauptungen über die Zootierhaltung

  7. Abgesehen davon sieht man ja anhand der Problematik im Zusammenhang der Migrantenwohnheime, das wenn Leute täglich hetzen, eine Dynamik entsteht, die Gewalt begünstigt, die Zahl der Übergriffe steigen.
    Um beim Thema Zoo zu bleiben, wer will schon wissen, wieviele Leute Frau Meyers Thesen verinnerlicht haben und darin eine Rechtfertigung für ihr weiteres Handeln sehen?

  8. Nein, Frau Wolf, ich war nicht dabei als Tümmler aus dem Meer gezerrt wurden.
    Um es ihnen vorweg zu nehmen, ich war auch nicht dabei als man Gorillas in Afrika von deutschen Zoos ankaufte.

    Zum Auffrischen der Blutlinien nutzen Zoos alle Mittel, um an Wildfänge zu kommen. Vor allem bei Tigern ist dies auffällig zu beobachten. Deutsche Zoos würden sich hüten, Wildfänge bei Tigern in Auftrag zu geben. Sehr begehrt ist da eher der Nachwuchs von Wildfängen. Man propagiert die Tiere gerettet zu haben. Steckt sie in ein kleines Gehege und sind sie nicht willig, so werden sie „künstlich befruchtet“. Der männliche Tiger in Nürnberg stammt zum Beispiel aus einer solchen „künstlichen Befruchtung“. Seine Mutter und übrigens auch KATINKA’s Mutter sind in der Natur geboren. Man könnte also sagen, beide Tiere haben etwas „Wildes“ noch in sich. Genau das zeigte KATINKA als sie nach Nürnberg kam.

    Die Stereotypen Verhaltensweisen von SAMUR können Sie gar nicht beurteilen, Frau Wolf. Sie stehen am Gehege und interviewen Menschen.
    Ich besuche Zoos und beobachte Tiere und informiere mich bei allen Quellen, die ich finden kann. Zufällig auch bei Ihnen, wie sie sicherlich bemerkt haben.

  9. „Zum Auffrischen der Blutlinien nutzen Zoos alle Mittel, um an Wildfänge zu kommen.“ (Zitat Meyer)

    DIESE BEHAUPTUNG IST EINE GLATTE LÜGE!!

    Frau Meyer, lernen Sie es endlich bei der Wahrheit zu bleiben, Sie haben sich schon genügend lächerlich gemacht, mit ihren immer wieder neuen Vorwürfen gegen die Zoos und ihren schrecklich falschen Behauptungen!

  10. Herr Heidt, aus ihren Zielen die sie mit ihrem (eingetragenen oder nicht eingetragenen) Verein PRO ZOO verfolgen werde ich nicht klug.
    Man hat oft den Eindruck, sie wollen den Leuten einreden, dass es für Tiere nur einen erstrebenswerten Lebensraum gibt und das sind Zoos.

    Seitdem es Zoos gibt hat die Wilderei und Gewalt an Tieren rasant an Fahrt aufgenommen.

    Ich bin keine Zoogegnerin (im Gegenteil, ich unterstütze Zoos sogar finanziell, wenn es mir richtig erscheint). Ich meide Zoos auch nicht und verbringe oft Stunden in den Zoos.
    Eine Tierrechtlerin bin ich auch nicht und ich scheue mich nicht, auch Tierrechtlern kritische Bemerkungen unter die Nase zu reiben.

    Als Zoobesucherin habe ich mein Verhalten grundlegend geändert und das aus einem wichtigen Grund. Ich respektiere die Tiere, sehe in ihnen Persönlichkeiten. Sie dagegen Herr Heidt münzen sogar Geburten als Zooerfolg. Ein Zoo gebärt keine Tiere, es sind die Tiere die Nachwuchs bekommen.

    Haben sie nicht einmal Führungen und Vorträge zu Haustierrassen im Berliner Tierpark veranstaltet. Habe mich sehr gefreut, als ich den Artikel über sie gelesen habe und wünsche ihnen diesbezüglich weiterhin viel Erfolg.

  11. Machen Sie sich mal keinen Gedanken über ProZoo, die Ziele sind klar und wir unterstützen die Arbeit der Zoos, durchaus auch mit kritischem Blick. Zoos sind kein Lebensraumersatz aber sie sind Ersatzlebensräume für bedrohte Arten. Zoos können die Natur nicht ersetzen, aber dennoch ihren Bewohnern adäquate Lebensräume bieten.

    Es ist ein völlig indiskutabler Vorwurf, den Artenschwund, den wir weltweit erleben mit der Arbeit der Zoos in Verbindung zu bringen oder indirekt den Zoos vorzuhalten, sie hätten den Artenschwund beschleunigt. Das ist Unsinn und das wissen Sie auch, Frau H. M. Meyer!

    Sie feinden die Zoos permanent an und verbreiten Sprüche über das glückliche Leben von Wildtieren im Freiland. Dabei ignorieren Sie die tatsächlichen Gegebenheiten und haben der erfolgreichen Arbeit der Zoos eigentlich nichts entgegenzusetzen.

    Jeder Zoo respektiert seine Tiere und ist um Haltungsverbesserungen bemüht, wenn es denn notwendig ist. Geburten bei Wildtieren im Zoo sind selbstverständlich auch Indizien, dass es den Tieren gut geht, auch das wissen Sie selbstverständlich genau. Aber das Ignorieren gehört zu ihren „Markenzeichen“!

    NOCHMALS DIE FRAGE: Wie kommen Sie dazu, diese falsche Behauptung zu verbreiten:

    „Zum Auffrischen der Blutlinien nutzen Zoos alle Mittel, um an Wildfänge zu kommen.“ (Zitat Meyer)

    Sie sind meiner Frage und Feststellung „geschickt“ ausgewichen, aber es ist eben ihr Stil solche Fehlinformationen zu verbreiten. Damit befinden Sie sich in guter Gesellschaft mit diesen Tierrechtsclubs von Goldner und Albrecht. Ihr Versuch, sich von diesen abzusetzen, nehme ich Ihnen allerdings nicht ab!

  12. Wo haben Sie denn diese Information her, Frau Meier?

    Zitat:

    „Steckt sie in ein kleines Gehege und sind sie nicht willig, so werden sie „künstlich befruchtet“. Der männliche Tiger in Nürnberg stammt zum Beispiel aus einer solchen „künstlichen Befruchtung“.“

    Das ist mir neu! Im Januar 2016 berichtete der WDR (http://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/tigerbefruchtung100.html), dass Mymosa künstlich befruchtet wurde, und dass es sich dabei, um das erste Mal handele, dass das durchgeführt wurde. Wohlgemerkt Ende 2015. (https://www.facebook.com/imke.luders/media_set?set=a.10153875159865337.1073741835.614410336&type=3) Es scheint auch nicht funktioniert zu haben, denn es hat ja in diesem Jahr keinen Nachwuchs bei den Tigern im Zoo Wuppertal gegeben.

    Eine erfolgreiche künstliche Befruchtung von Großkatzen ist selten. Ich würde erwartet, dass es eine wissenschaftliche Veröffentlichung darüber gibt, wenn im Juni 2012 gleich vier Sibirische Tiger nach einer AI geboren und aufgezogen worden wären.

    Mich würde ihre Quelle wirklich interessieren. Ich fände einen solchen Zuchterfolg beachtlich.

    Und so ganz nebenbei, die Tigeranlage des Zoos in Wuppertal ist alles andere als klein!

    Ulli Joerres

  13. Es besuchen bekanntlich mehr Menschen Zoos als Spiele der ersten Bundesliga. Leider sind unter beiden Gruppen Menschen, die sich des Vandalismus schuldig machen. Das ist leider traurige Realität.

    Menschen, die in Zoos Straftaten begehen, schaden nicht nur ihren Opfern direkt, sondern auch dem Gedanken, den moderne Zoos vertreten: Menschen zu inspirieren, sich für den Schutz der Tiere zu engagieren.

    Bei 700 Millionen Zoobesuchern weltweit pro Jahr, darf man den wenigen, die dagegen sind oder sich wie Vandalen (im wörtlichen oder metaphorischen Sinn) verhalten und so Zoos schaden, aber auch nicht zu viel Verbreitung ihrer egozentrischen Taten schenken. Sicher sind 99,99% der Zoobesucher keine solche Vandalen.

  14. Wenn sl was sehen sollte, weiß ich nicht ob ich mich zurück halten konnte.
    Schlimme Sache egal ob in der Schulle oder im Zoo . Die Kids sollten endlich mehr Respekt zeigen , weg mit der antiautoritäre Erziehung

  15. Herr Kroiß vergleicht mal wieder Äpfel mit Birnen!
    Alleine die Anzahl der Ligaspiele in der Ersten Bundesliga (34 Spieltage mit jeweils 9 Begegnungen = 306 Begegnungen) in ein Verhältnis zu über 200 im VdZ organisierten Zoos und Wildparks, die jeweils an über 300 Tagen im Jahr geöffnet haben, zu setzen, ist höchst unseriös.

  16. Durchschaubare Strategie.

    Um von Frau Meyers bewusste Falschinformationen abzulenken, wollen ihre Freunde lieber über die Anzahl Bundesligaspiele diskutieren.
    Es ist wie immer, wenn einer von Frank Albrechts Fans Unsinn erzählt, springt er anderer bereitwillig zur Seite, lenkt ab und streut Nebelkerzen.

    Frau Meyer, beantworten sie die Fragen der Blog-User.

    Oder können sie das wie immer nicht?

  17. Wäre es dann nicht auch mal eine Lösung des Problems, wenn man Rückgrat beweist und auf die Leute zugeht und sie dann auch mal an die Ohren packt? Tatsächlich hab ich es bisher nur einmal erlebt, dass ein übermotiviertes Kleines nen Alpaka eine auf den Hintern gehauen hat.

    Was dann fassungsloser war die Reaktion der Eltern: Niemand schimpft Dich außer mir…und das Ganze blieb dann am Ende doch folgenlos.

    Da ist denke ich ein guter Ansatz…wer sowas beobachtet: Warum nicht einschreiten?

  18. Ich denke nicht, dass ich Frau Meyer zur Seite stehen oder von ihrer Diskussion ablenken muss. Sie sicherlich alt genug, um das alleine auszudiskutieren. Offensichtlich haben Sie ein Problem damit!
    Herr Kroiß hat hier seinen Kommentar zu dem Blog-Eintrag mit offensichtlich populistischen Argumenten abgegeben, zu dem ich meine Meinung gesagt habe.
    Ihre Diskussion mit Frau Meyer hat nichts mehr mit dem eigentlichen Thema zu tun.
    Daher interessiert es mich in diesem Fall auch nicht.

  19. C.Heidt/prozoo schreibt: „Es ist ein völlig indiskutabler Vorwurf, den Artenschwund, den wir weltweit erleben mit der Arbeit der Zoos in Verbindung zu bringen oder indirekt den Zoos vorzuhalten, sie hätten den Artenschwund beschleunigt. Das ist Unsinn…“

    Nein, das ist kein Unsinn.

    Tatsache ist vielmehr: Hintergrund des internationalen CITES-Übereinkommens von 1975 war die Erkenntnis, dass eine der Hauptursachen für das Aussterben bestimmter Tierarten der Handel mit wildgefangenen Tieren ebendieser Arten war (z.B. über die Tierhandelsfirma Hagenbeck). Zum erstenmal trat insofern der bislang völlig übersehene Anteil von Zoos an der Gefährdung von Wildtierbeständen ins öffentliche Gewahrsein: für jedes in einem Zoo ausgestellte Tier waren zahllose Tiere der gleichen Art beim Fang oder während des Transports zu Tode gekommen; zudem war die Überlebensspanne der letztlich in den Zoos angekommenen Tiere extrem niedrig, so dass ständiger Bedarf an Nachschub bestand. Myriadenheere an Wildtieren waren insofern seit Mitte des 19. Jahrhunderts für europäische und US-amerikanische Zoos der freien Wildbahn entnommen worden.

    Nachtrag: Bis heute werden unzählige Tiere für Zoos der Wildbahn entnommen. Da beispielsweise die Nachzucht von Meerwasserfischen äußerst schwierig ist – bei vielen Arten ist sie praktisch unmöglich -, handelt es sich bis heute beim größten Teil (ca 90 Prozent) aller Meerwasserfische in Zoos um Wildfänge.

  20. @Claudia

    Das ist doch wohl Geschichte und hat sich wohl eindeutig verändert.

    Ich könnte mir gut vorstellen das ein größeres Artensterben einsetzt wenn die vegane Lebensweise eingeführt wird.

  21. Zoos sind Begegnungsstätten zwischen Mensch und Tier. Der Event-Charakter eines Zoos rückt immer mehr in den Vordergrund. Sie verstehen sich auch als zwischenmenschlicher Begegnungs-Ort. Sollen zur Erholung dienen. Mit immer mehr Events (Lauf im Tiergarten, „Pokezoos“, Konzerten, …) versuchen Zoos im Moment geradezu krankhaft, Bevölkerungsmassen in die Tiergärten zu locken. Der Grund ist hauptsächlich, dass sie kritische Anmerkungen „im Keim“ ersticken möchten. Man muss sich nicht wundern, wenn Jugendliche Tiere nicht respektieren. In den sozialen Netzwerken wird gemobbt, ausgegrenzt oder stigmatisiert. Wenn Menschen, Menschen nicht respektieren, wie sollen Heranwachsende dann die Werte vermittelt bekommen, wie man Tieren (die sich im Zoo nur bedingt ihrer erwehren können) begegnet. Der Zoo überschreitet selbst oft Grenzen. Bestes Beispiel sind da die Delfine. Immer wieder werden hier in Zoos Grenzen verwischt oder überschritten.

    Dem Zoobesucher soll dabei die Möglichkeit gegeben werden ein Stück weit mit der Natur auseinander zu setzen. Dies kann natürlich nur in Ausstellungsform ermöglicht werden. Die schwindende Natur können Zoos „natürlich“ nicht ersetzen.

    Zoos versuchen kompetent Tiermanagement umzusetzen. Sie dienen dem Artenschutz von Zootieren und wenn es möglich ist, stellen sie Tiere für Wiederauswilderungsprojekte zur Verfügung. Junge Menschen (übrigens auch Erwachsene) „daddeln“ jeden Tag mehrere Stunden auf ihren Handys oder auf dem Computer. Alles was man zerstört, baut man dort innerhalb von ein paar Minuten wieder auf.
    Die Realität sieht aber anders aus! Was der Mensch zerstört hat oder dominiert, verändert sich unwiederbringlich. Es geht etwas für IMMER verloren und ist unwiederbringlich. Eklatant zu sehen besonders in den Wildfängen, die Zoos in Auftrag gegeben hatten und noch immer tun (Herr Heidt).

    Immer wichtiger werden Zoos jedoch als Standortfaktor der ansässigen Wirtschaft und ist ein regional oder lokal bedeutender Arbeitgeber. Hier birgt sich eine große Gefahr. Zoos geraden in einen Gewissenskonflikt. Zoologen sind Biologen, Wissenschaftler und (das möchte ich keinem absprechen) auch Artenschützer. So mancher Zoologe verfügt sogar über das gewisse Maß an Empathie für Tiere. Genau das spreche ich Politikern ab, hier zählen wirtschaftliche Faktoren. Das Image einer Stadt muss bewahrt werden. Touristenzahlen, Übernachtungs- (vor allem zahlungskräftige) Gäste sind hier das Augenmerk.
    Ich glaube der Zoologe wird sich arrangieren und fügen, wenn er in einen Gewissenskonflikt gerät. Lasse mich aber gerne auch belehren.

    Jetzt habe ich viel über Menschen rund um und im Tiergarten geschrieben und wenig über die Tiere. Meine Seiten dienen nur dazu, die Welt ein wenig zurecht zu rücken. Ein Gleichgewicht zu schaffen, zum Nachdenken vielleicht einmal anzuregen. Da meine Leidenschaft den Gorillas gehört, zeige ich vorwiegend auf meiner Seite „Gorillas in Zoos“ Nachrichten über Gorillas in Zoos. Damit habe ich mich ausgiebig beschäftigt und verfüge über die notwendige Kompetenz. Auf meiner Seite „Gorillaportraits of alienaeffchen“ zeige ich vor allem Portraits von Gorillas. Mein Augenmerk liegt dabei vor allem auf den Augen. Gorillas sind für mich Persönlichkeiten, von denen sich so mancher Mensch ein großes Stück abschneiden könnte. Über die Dramen, die diese Tiere in den Zoos durchstehen mussten kaum zu sprechen. Aber man muss sich nur einmal den Film „Gorillas im Nebel“ ansehen. Der Kölner Zoo kaufte über einen Tierhändler 2 Gorillas bei der ruandischen Regierung an. Dian Fossey hat es das Herz gebrochen, als sie die beiden Tiere (wieder aufgepeppelt) abgeben musste. Sie starben mit nur 10 Jahren.
    Hardcore Zoofans jubeln über jede Zoogeburt, über jeden Todesfall wird schnell hinweg gesehen. Der Tod von KIKI 2016, die im Heidelberger Zoo geboren wurde, hat mich sehr mitgenommen. Auch wenn ich Gorillas sehe, die Angst haben und mit Psychopharmaka überredet werden, etwas zu tun das ihnen widerstrebt (auch hierfür könnte ich Quellen angeben, werde es aber nicht tun).

    Eine weitere Seite von mir ist Meine Eindrücke rund um und im Tiergarten Nürnberg. Da ich immer noch (und inzwischen mit einem gewissen Stolz) auf der Facebook-Seite des Tiergartens gesperrt bin, da ich kritische (nachvollziehbar recherchiert) Anmerkungen geäußert habe. Wenn ich selbst etwas recherchiere, dann erlaube ich mir auch die freie Meinungsäußerung darüber.

    Meine letzte Seite ist „Zoo – Für viele Tiere kein schönes Leben“. Dort greife ich meistens Artikel auf, die übrigens von der Presse verfasst wurden oder von den Zoos selbst. Fotos, die ich gemacht habe werden kommentiert.

    Kroiß, Hengl, Heidt, Stumpf, Joerres, Koch, … noch einmal zum langsam mitschreiben und verinnerlichen:

    Ich bin KEIN Zoogegner, KEINE Tierrechtlerin und ich verbreite auch nicht wie Sie ALLE Unwahrheiten über eine Person.

    Ich bin eine 46jährige Frau und lebe in Nürnberg. Habe eine große Leidenschaft die Gorillas und liebe alle Tiere. Da mir das Wohl besonders der Tiere am Herzen liegt, die in Deutschland leben, habe ich mich intensiv mit Zoos beschäftigt. Hier leben nun einmal Tiere, ihre Geschichten interessieren mich. Meine Quellen: Zoos, manchmal aber selten Tierpfleger (da ich es nicht mag, wenn man sich auf diese stürzt, wie es viele Zoobesucher machen und belabert), Tierrechtler, Tierschutzorganisatoren, Tierschützer, Artenschützer, Zoogegner und Zoobefürworter, Presse, Fotografen, Medien, …

    Heike M. Meyer

    Martin, Deine Ansichten gefallen mir sehr gut. Ich kenne Dich zwar nur aus Kommentaren. Wenn Du mich mal irgendwo siehst, dann sprich mich unbedingt an.
    Gebe Dir gerne einen Kaffee aus. Hoffentlich wird das dann irgendwo gesehen und „die“ können sich darüber das Maul zerreißen.

  22. bearjs112
    Die Erde ist eine Scheibe.
    Ich könnte es beweisen, aber ich will es nicht.

    Es gibt einen großen Unterschied zwischen KÖNNEN und WOLLEN.
    Ich kann und will nicht
    … und sie können nicht und wollen dennoch überall mitreden

  23. bearjs112
    Ihre homepage ist ja an Sachlichkeit nicht zu überbieten, das verwundert mich immer wieder aufs Neue.

    Aber auch hierzu werden Sie ein letztes Wort finden, da bin ich mir sicher. 😉

    Bevor übrigens (wieder) auf Rechtschreib- und Grammatikfehlern in Kommentaren herumgeritten wird, bitte ich darüber hinweg zu sehen. Wenn man mit Leidenschaft über etwas schreibt, dann kann man darauf nicht immer Rücksicht nehmen. Aber lieber vergreift man sich an Worten als an Tieren im Zoo, um wieder auf das eigentliche Thema zurück zu kommen.

  24. Heike M. Meyer labert weiter herum, will Zoofreundin sein, bekämpft aber die Einrichtungen mit unhaltbaren Vorwürfen, so geht es nicht!

    Sie behauptet Dinge, die sie nicht beweisen kann und betreibt somit Irreführung! Fragen beantwortet sie nicht, sondern sie fängt an herumzueiern!!!!

    Wer Lügen verbreitet, sollte wenigstens den Mut aufbringen, diese Behauptungen zurückzunehmen.

    Trotz mehrfacher Aufforderung steht diese Frage an Meyer weiterhin im Raum:

    NOCHMALS DIE FRAGE: Wie kommen Sie dazu, diese falsche Behauptung zu verbreiten:

    „Zum Auffrischen der Blutlinien nutzen Zoos alle Mittel, um an Wildfänge zu kommen.“ (Zitat Meyer)

    Ganz schön billig, was Meyer in ihren Kommentaren und ihren seltsamen Verhaltensmustern abliefert! Sie will Zoofreundin sein und redet den Tierrechtlern nach dem Mund!

  25. @C. Heidt: Kehren Sie erst mal vor deiner eigenen Türe, bevor Sie Heike Meyer anmachen (die in den letzten zwei, drei Jahren eine erfreuliche Entwicklung in Richtung ‚Tierrecht‘ gemacht hat).

    Sie, Heidt, hatten behauptet, es sei „ein völlig indiskutabler Vorwurf, den Artenschwund, den wir weltweit erleben mit der Arbeit der Zoos in Verbindung zu bringen oder indirekt den Zoos vorzuhalten, sie hätten den Artenschwund beschleunigt.“

    Ich hatte daraufhin mit Verweis auf das CITES-Abkommen, das vor dem Hintergrund der rücksichtslosen Ausplünderung der Natur durch Zootierhändler wie Hagenbeck und gegen den massiven Widerstand der Zoos zustande kam, nachgewiesen, dass Ihre Position nicht haltbar ist.

    Haben Sie vielleicht Ihre irrige, sprich: falsche Position revidiert?

    Nein.

    Also nehmen Sie sich gefälligst an der eigenen Nase: „Wer Lügen verbreitet, sollte wenigstens den Mut aufbringen, diese Behauptungen zurückzunehmen.“

    ——————

    @Brummbär: Nein, das ist nicht Geschichte, wie ich mit Blick auf die Zooaquarien verdeutlicht habe.
    p.s.: Ihr Ablenkgeschmarre von Artensterben durch vegane Lebensweise verfängt nicht.

  26. @Claudia

    Warum verfängt das nicht? Sollten die radikalen Verfechter des Tierrechts ihre Ziele erreichen, dann sind haben die Heim- und Nutztiere ihre Aufgabe verloren und werden zwangläufig aussterben. Wo finden wir dann noch eine Kuh oder ein Bentheimer Schwein?

    Natürlich ist das Geschichte, wenigstens für Säugetiere. Das ist genauso Geschichte wie die Menschenschauen des Herrn Hagenbeck, aber immer wieder gut aufgewärmt zu werden.

  27. GORILLASTARKE Seiten Heike
    Also wenn sich so Typen wie Heidt oder diese Bären im Zoo sich herumtreiben, braucht man sich nicht wundern das Zoobesucher immer bekloppter werden.

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