Zootiere werden älter, die zweite!

Über die Studie, dass Zootiere älter werden als ihre Artgenossen in der Wildnis, habe ich hier ja schon geschrieben, als sie gerade erschienen war. Nun habe ich aber im Tiergarten Nürnberg nachgefragt, was man daraus  für die Zooarbeit herausziehen kann. „Wir fühlen uns bestätigt, nehmen die Studie aber auch als Ansporn, unsere Tierhaltung noch weiter zu verbessern“, sagt der stellvertretende Tiergartendirektor Helmut Mägdefrau. Das Foto von Dieter Wegener zeigt den Silberrücken Fritz. Er ist zwar noch ein Wildfang (1963 aus Kamerun), hat aber fast sein ganzes Leben im Zoo verbracht – seit 1970 im Nürnberger Tiergarten. Mittlerweile hat er fast 54 Jahre auf dem Buckel.

Die Verfasser der Studie haben herausgefunden, dass 84 Prozent der über 50 untersuchten Säugetierarten in zoologischen Gärten ein höheres Alter erreichen als in freier Natur. Lange Zeit war es schwierig, die Geburts- und Todesdaten von Tieren in der Wildbahn zu bestimmen. Inzwischen haben Wissenschaftler jedoch genügend statistisches Material darüber gesammelt, um einen Vergleich in Sachen Lebensdauer zwischen ihnen und Zoobewohnern derselben Art ziehen zu können.

Auffallend ist: Arten mit schnellem Lebensrhythmus – das heißt etwa: frühe Geschlechtsreife, starke Vermehrung und viele Stressfaktoren – werden im Zoo deutlich älter als Wildtiere derselben Art. Dagegen ist bei Tieren, die „von Natur aus“ eine höhere Lebenserwartung haben, sich erst später und weniger stark vermehren sowie eine längere Tragezeit haben, der Unterschied zwischen der Lebenserwartung im Zoo und in Freiheit eher gering. An Beispielen erklärt: Primaten werden im Zoo sehr alt und können im Freiland sogar noch älter werden. Dasselbe gilt für Flusspferde und Elefanten; vor allem Elefantenkühe scheinen – altersmäßig betrachtet – kaum Vorteile von einer Haltung in Menschenobhut zu haben. Kaninchen oder Wallabys hingegen besitzen in Zoos wesentlich mehr Aussichten, zum Methusalem zu reifen, als draußen in der Natur.

Einen Schluss erlaubt die Studie übrigens nicht: Dass es Zootieren besser geht als Tieren in freier Natur, wie Helmut Mägdefrau sofort einräumt: „Das Empfinden von Tieren ist nach wie vor für uns Menschen nicht messbar.“ Ob Tiere die Zoohaltung als Einschränkung oder gar als Gefangenschaft interpretieren, weiß niemand. Doch er weist gleichzeitig auf etwas anderes hin: Das Ergebnis der Untersuchung fiele noch eindeutiger zugunsten von Zootieren aus, wenn deren Todesursache in jedem Fall mit in die Rechnung einfließen würde: „Die Verfütterung von Zootieren wurde dabei nicht erfasst.“ So sei die Altersgrenze etwa bei manchen Antilopenarten in Zoos nicht genau zu ermitteln, denn als Futtertiere sterben sie meist nicht eines natürlichen Todes, sondern werden abgeschossen.
Dann gibt es wiederum Tierarten, bei denen das Ergebnis der Studie für Laien erstaunlich, aber für Fachleute durchaus erklärbar ist. Rehe zum Beispiel werden in Zoos nicht alt. „Die sind äußerst schwer zu halten, weil sie eben das Durchstreifen von Waldgebieten brauchen und mal da, mal dort an einem Ast knabbern wollen. Das können wir ihnen nicht bieten“, sagt der stellvertretende Tiergartenchef. Notfalls heißt das dann für einen Zoo auch, die Haltung einer bestimmten Art aufzugeben.

Erkenntnisse, die man dabei erlangt, können auch dem Schutz der Tiere in freier Wildbahn zugute kommen. Gerade bei Wiederansiedlungsprojekten für bedrohte Arten wie die Przewalskipferde habe sich gezeigt, dass der ursprüngliche Lebensraum für die Erhaltung der Art gar nicht ideal ist. Das liegt vor allem am Menschen, der diese Gegenden für die betreffenden Tiere einfach zu stark verändert hat. „Viele Tierarten überleben heute nur noch im Kulturland“, sagt Mägdefrau. Die Forscher haben noch eine weitere Erkenntnis gewonnen, welche die Lebenserwartung der Tiere beeinflussen kann: Die Tatsache, ob es sich um Fleisch- oder Pflanzenfresser handelt. Fleischfresser leben demnach im Zoo länger, zeigen aber auch eher Verhaltensauffälligkeiten als in der Natur.
Helmut Mägdefrau zieht aus der Untersuchung folgenden Schluss: „Wenn die Lebenserwartung im Zoo nicht höher ist als im Freiland, ist was faul. Dann muss die Haltung verändert werden.“ Heutzutage hätten die Zoos da einen großen Vorteil: „Sie sind gut miteinander vernetzt und können Informationen schnell und leicht weitergeben. Es ist nicht mehr so wie früher, als noch jeder vor sich hingewurstelt hat.“ Und das kommt schließlich den Tieren am meisten zugute.

26 Kommentare in “Zootiere werden älter, die zweite!

  1. Danke für das schöne Bild von unserem lieben Fritz! Das behandelte Thema hat Dr. Mägdefrau sehr ausführlich und kompetent dargestellt.

  2. Sehr geehrte Frau Wolf,
    mit großem Interesse habe ich gestern Ihren Artikel in der NZ gelesen über den kalten Winter und seine Folgen im Tiergarten Nürnberg

    Das erneut Salzwasser ins Erdreich gelangt ist, will ich gar nicht näher kommentieren.

    Sie schreiben in ihrem Artikel:
    „Die Paviane reagieren jedes Jahr verängstigt, un den Gorillas müssen wir vor der Knallerei Valium geben, um sie zu beruhigen“, sagt Zootierärztin Katrin Baumgartner. So schlimm wie diesmal (gemeint ist der Jahreswechsel 2016 auf 2017) sei es früher aber nicht gewesen. „Die Paviane waren sonst nicht so lange verstört“, erzählt Baumgartner, „es kam zu mehr Streit und Rangeleien in der Gruppe, auch zu kleinen Bisswunden“. Die Affen seien ihren Pflegern gegenüber außerdem so misstraurisch gewesen, dass sie sich nicht mehr ins Haus sperren ließen, als es nach Neujahr zum Kälteeinbruch kam.
    Das wurde ihnen zum Verhängnis.

    Die Affengruppe, zu der 37 Tiere gehören, war nach dem ungewöhnlich lauten und langandauernden Silversterfeuerwerk vor dem Löwensaal am ehemaligen Tiergartenhotel im wahrsten Sinne des Wortes außer Rand und Band. Der beliebte Veranstaltungsort liegt in direkter Nachbarschaft des Affenbergs.

    Die Erfrierungen sind daran zu erkennen, dass die betroffenen Stellen sich zuerst rosa verfärben und in der Folge absterben.

    Absolut unverständlich ist für mich, wie das Ordnungsamt sagen kann: „Der Tiergarten hat richtig gehandelt, er hat keinerlei Schuld an dem, was geschehen ist“.

    Das sehe ich ganz anders!
    (… auch wenn sie wenig Interesse an meiner Meinung haben, so möchte ich die ihnen nicht vorenthalten)

    1. absterbende Gliedmaßen bei Primaten sind sehr häufig zu beobachten, wie auch steife
    Oft zu beobachten gerade bei Gorillas. Bedingt durch veraltete Schließanlagen gerieten die Finger oder auch Zehen unter die Eisentüren. Zum Glück ist die Wundheilung bei Primaten sehr gut und selbst großflächige abgestorbene Gliedmaßen heilen rasch. Es hat sich auch gezeigt, dass die Tiere steife Gelenke kompensieren können.

    2. 37 Tiere (und bis vor kurzem waren es fast an die 50) in ein Haus einsperren zu wollen, das nicht einmal 50 qm hat grenzt meiner Ansicht schon an eine Ordnungswidrigkeit. Wenn ich mit 37 Menschen in dem Haus der Paviane eine Zeit lang leben sollte und wäre es auch nur eine Nacht, würde ich ehrlich gesagt durchdrehen. – … vielleicht sollte das der Tiergarten Nürnberg mal ausprobieren mit der Presse bei der nächsten Pressekonferenz, dann kann man sich sicher noch besser in die Tiere hineinversetzen. Kein Wunder also, dass sich die Tiere nicht einsperren ließen.

    3. Jippeye, endlich sprechen sie einmal an, dass man keineswegs nur Kräutertee zur Beruhigung den Gorillas verabreicht.

    FRITZ – seit 1970 im Tiergarten bekommt jedes Jahr um den Jahreswechsel Valium seit einigen Jahren. Genauso LENA – seit 1977 und BIANKA – seit 1973.
    In der Natur bedürfen Gorillas kein Valium zum Jahreswechsel.
    In gewisser Weise bin ich froh, dass inzwischen Valium verwendet wird. Denn anfangs hat man den kleinen Gorillas Alkohol zur Beruhigung gegeben in den Zoos. Viele Tiere verfetteten oder starben sogar an Leberzierrose.

    Das Foto von FRITZ ist fotografisch gesehen sehr gut, allerdings ist das kein schönes Bild.
    Es zeigt einen Gorilla, dessen Arme inzwischen verformt sind – gezeichnet von Arthrose (bedingt durch die Haltung der Tiere auf Beton).
    Zum Glück ist die Futterversorgung der Gorillas in Nürnberg vorbildlich. Alle alten Gorillas, die längere Zeit in Nürnberg lebten haben für ihr Alter sehr gute Zähne.

    Heike M. Meyer

  3. Mir gefällt Fritz auf dem Bild sehr gut. Erst kürzlich habe ich gesehen, wie er im Innengehege an der Decke herumhangelte und nach dem Futter auf der Decke angelte. Verformte Gliedmaßen? Ich bin kein Tierarzt, kann es also nicht beurteilen. Und wenn ein Gorilla im Alter von 54 Jahren Arthrose hat, ist das kein Wunder. Ich würde das für eine Alterserscheinung halten. Ich hatte auch Arthrose im Knie, und ich werde nicht auf Beton gehalten.
    Und von einem Schluck Alkohol einmal im Jahr bekommt man keine „Leberzierrose“.

  4. Leben Sie weiter in ihrer Zoo-Traumwelt Heidi!

    Was Alkohol und Valium über Jahre bei einem Gorilla verursachen, ist unter anderem auch im Zuchtbuch dokumentiert.

    Wiegen Sie über 200 kg? Wissen Sie wie sich ein Gorilla fühlt, der über 40 Jahre oder wie FRITZ gar fast 50 Jahre auf Beton sitzt, schläft, isst?

    Man sollte nicht von uns Menschen aus auf Tiere schließen.
    Bieten Sie sich doch mal an, nur einen Tag wie FRITZ zu leben.

    … erst dann können sie mitreden, was er all die Jahre durchlebt hat

    Die Natur hatte für ihn vorgesehen auf Gras zu leben und Bäume hoch zu klettern.
    Aber der Mensch hatte etwas dagegen.

  5. In seiner Heimat erschossen zu werden, als Bushmeat im Kochtopf zu landen, ist natürlich ein viel besseres Schicksal als im Tiergarten Nürnberg alt zu werden. Da hat meine Vorednerin absolut recht. Böser Tiergarten Nürnberg, das er dem Gorilla diese Erfahrung vorenthält.

  6. Die Lebensraumzerstörung ist das größte Dilemma für die Tiere und Menschen in Afrika, Gertrud.

    Es werden Highways gebaut, um Holz und Rohstoffe zu transportieren – … die Wege führen meist nach Europa übrigens
    Afrikanische Kinder werden in Coltan-Minen geschickt, damit wir in Handys & Co. schauen können.
    Ölfirmen aus Europa, Asien und Amerika „scharren mit den Hufen“, um in Afrika einzufallen.

    Die Tierwelt Afrikas dezimiert haben wir Europäer schon lange.
    Wir stecken die Tierwelt in enge Käfige, raubten sie ihren Tiermüttern, erschießen sie (legal oder illegal), …

    Wir spielen uns als Wohltäter Afrikas auf und wissen gar nicht was wir dem Afrikanischen Volk antun. Wir sind daran Schuld, das Massai`s ihr Land nicht mehr nutzen können und am Rand der Serengeti leben. Auch das Volk der Batwa lebt mittlerweile völlig verarmt und vergessen in Afrika. Früher waren sie die Helfershelfer der Tierfänger.

    Kein Massai oder Batwa käme auf die Idee einen Bauernhof zu errichten für Hühner, Kühe und Schweine. Aber wir Europäer kamen auf die schwachsinnige Idee, uns ein Stück Afrikas vor die Haustüre zu holen.

    Gertrud, bevor sie Afrikaner am Artensterben die Schuld geben, sollten Sie vor ihrer eigenen Haustüre kehren. Schauen Sie mal in die Schlachthöfe und wie viele Tiere allein wir töten.

    Übrigens kommt mir das bekannt vor, zwei Blogeinträge früher werden auch Inder für die Verschmutzung der Meere „durch den Schmutz“ gezogen.

  7. Meine Liebe, sie scheinen ja mächtig gereizt zu sein und sehen schon Gespenster. Wie sie darauf kommen, ich würde Afrikanern die Schuld am Artensterben geben, wird wohl immer ihr Geheimnis bleiben.
    Ich wünsche ihnen einen schönen Tag.

  8. @Gertrud

    Essen Sie Bushmeat?
    Sie haben ja wahnsinnig gute Argumente..

    Werden Sie sich mal bewusst, Zoos halten WILDTIERE, egal ob hier geboren oder nicht. Machen Sie sich das mal bewusst. Und sollten die Tiere wirklich mal ausgerottet sein dann hat sich das der Mensch aufs Schild zu schreiben. Die Dekadenz der Menschheit damals Wildtiere in Zoos zu karren und heute die Zucht mit Artenschutz zu bewerben, Hut ab! Aber bitte nicht so tun als wären Zoos das Nonplusultra! Zoos haben einen Auftrag: Freizeitvergnügen für hippe Familys, denn einen Zooeintritt kann sich nicht jeder leisten. Und natürliche eifrige Dauerkartenbesucher wie Sie es wohl sind.

  9. Ach Leonard, um mich zu provozieren müssen sie leider noch eine Schippe drauflegen. Ich wünsche ihnen einen angenehmen Tag und grüßen sie mir die Heike.

  10. Wie kommen Sie darauf daß ich Sie provozieren möchte..
    Sie halten sich für unwiderstehlich und merken nicht wie lächerlich Ihre Einwände sind.
    Aber gut, da lasse ich Sie in Ihrem selbstgefälligen Ton weiterbaden.

    Essen Sie nun Bushmeat?

  11. Nun, wenn sich sogar Rassismusexperte Martin Siewert eines Kommentars enthält, bin ich mir 100 % sicher, das ich nirgendwo behauptet habe, Afrikaner sind Schuld am Artensterben.
    Zuviel dazu liebe Heike.
    Ich wünsche ihnen einen schönen Abend.

  12. Zitat Frau Meyer

    „Leben Sie weiter in ihrer Zoo-Traumwelt Heidi!“

    Meiner Meinung nach sind sie gegenüber Heidi mehr als nur unverschämt.
    Ich kenne Heidi persönlich und kann nicht nachvollziehen, warum sie grundsätzlich immer nur auf meinen Freundeskreis aggressiv draufhauen. Kennen sie die Theorie der Meinungsfreiheit?

  13. Uwo, bitte löschen sie die obige Beleidigung nicht.

    Um zu belegen, mit welchen Mitteln Tierschutzaktivisten arbeiten und wie sie gegen Menschen mit anderer Meinung vorgehen, ist jeder Kommentar aus dieser Szene eine wahre Goldgrube.

    Z.B: Zitat Heike M. Meyer am 3. Februar 2017 um 16:00

    „Die beiden Damen scheinen nun komplett „auszuticken“.“

  14. Normalerweise hätte ich Leonhard Siels Kommentar von 14.55 Uhr selbstverständlich gelöscht. Beleidigungen gehen einfach nicht. Da die beleidigte Person aber eh nicht existiert, lasse ich ihn stehen.

  15. Ah ja, Gertrud und Heinrich Heine und bears- eindeutig Klarnamen.

    „Fake“ wird hier ganz neu definiert 😂

    Fakt, nicht Fake: es haben hier einige ein „multiple identity“-Problem und es sind nicht die mit den Klarnamen.

    Frau Wolf, das müssten doch selbst Sie merken, oder?

  16. Warum sollte ich meinen Klarnamen nennen?
    Damit mich Frau Meyer fotografieren kann, und mich für ihre Unterstützer auf Internetseiten zum Abschuss freigeben kann?

  17. Achso, und nur nebenbei solange sie uwo ihren wahren Namen (Kopie ihres Ausweises) nicht offenbaren, gehe ich davon aus, das sie auch bloß ein fake sind.

  18. Mit Namen wie Gertrud, Heinrich und bears andere mit Klarnamen zu bezichtigen, Fakes zu sein, ist mindestens skurril, wenn nicht sogar einfältig. Auf jeden Fall aber nicht sonderlich mutig.

    Aber so kennt man den Typ Mensch ja auch.

    Frau Wolf, Ihre Fans sind… besonders. Das steht fest.

  19. Mir wäre es lieber, wenn hier – so wie sonst fast immer – inhaltliche Diskussionen stattfinden würden. Offenbar hat aber jetzt auch hier das postfaktische Zeitalter Einzug gehalten bzw. die Debatte über fake und nicht-fake. Schade!

    @Daniela Harth
    Es handelt sich hier nicht um meine „Fans“! Wenn überhaupt um „Fans“, dann um Tier – oder Zoofans. Ansonsten lasse ich mich nicht von Ihnen provozieren, noch nicht einmal von Ihrem letzten Satz.

  20. Wenn wir unser Kinder lebenslänglich einsperren würden, dann werden sie logischerweise auch viel älter. Risiken, die zum Tod führen, werden ja massiv minimiert. Das Risiko, u.a. durch einen Unfall, eine Infektionskrankheit oder einem Gewaltverbrechen, noch vor der durchschnittlichen Lebenserwartung zu sterben, ist ja durch eine lebenslange Gefangenschaft weitaus geringer.
    Und auch ist ein hohes Alter, wie Mägdefrau richtig sagt, keine Garantie oder ein Beleg für Wohlbefinden. Übrigens ein derber Schlag ins Gesicht der Befürworter*Innen, die sehr gern mit dieser haltlosen und lächerlichen Argumentationskeule um sich schlagen. Und eines vergisst Frau Wolf natürlich zu erwähnen. Das Erreichen eines hohen Alters in Gefangenschaft, hat in vielen Fällen auch seinen Ursprung in den Genen. Nicht von der Hand zu weisen ist nämlich, dass gerade Wildfänge oft sehr alt wurden und werden. Wohingegen das Sterbealter oft geringer wird, je mehr sich die Nachkommen von ihren Wildfang-Verwandten durch Zucht entfernen. Das liegt u.a. an der oft praktizierten und gesundheitsschädlichen Inzucht.

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