Zoos bleiben ein Erfolgsmodell

Das werden Zoo-Gegner gar nicht gern hören: Im vergangenen Jahr gab es einen deutlichen Anstieg der Besucherzahlen in den Zoos, die im Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) organisiert sind. Man kann also durchaus vom „Erfolgsmodell Zoo“ sprechen, denn der VdZ hat immerhin 71 Zoos als Mitglieder. Die meldeten für das Jahr 2018 insgesamt 43,6 Millionen Besucher, was ein Plus von über sechs Prozent im Vergleich zu 2017 (41,0 Millionen) bedeutet. Mit dem neuen Ergebnis wurde übrigens auch ein Fünf-Jahres-Rekord aufgestellt. Zu den guten Aussichten für das laufende Zoo-Jahr dürfte unter anderem das Berliner Eisbären-Baby beitragen, das in diesen Tagen auf den Namen Hertha – passend zum führenden Fußballverein in der Hauptstadt – getauft wurde (Foto: John McDougall, afp).

Der Erfolg von 2018 war so nicht unbedingt vorhersehbar, denn eine wochenlange Hitzeperiode im Sommer, wie es sie im vergangenen Jahr gab, ist eigentlich der Besucherstatistik von Zoos nicht zuträglich. Umso mehr zeigt der Anstieg, dass das Interesse der Menschen an Zoos ungebrochen groß ist – ein schönes Kompliment für die Arbeit Zoologischer Gärten! Apropos Kompliment: Auch eine Forsa-Umfrage im letzten Jahr ergab, dass 81 Prozent der Deutschen Zoos und Tierparks positiv bewerten.
Wer es genauer wissen möchte – so sehen die Besucherzahlen von 2018, aufgedröselt nach Ländern, aus: In deutschen Zoos waren es 34,9 Millionen Besucher (Vorjahr: 31 Millionen), in Österreich 3,7 Millionen (Vorjahr: 3,6 Millionen), in der Schweiz 3,8 Millionen (Vorjahr: ebenfalls 3,8 Millionen). Auch der Loro Parque auf Teneriffa (als spanisches VdZ-Mitglied zählt er in der Statistik ebenfalls mit) kann ein Plus verzeichnen – und das, obwohl er immer wieder Kampagnen von Delfinariums- und Zoogegnern ausgesetzt ist: 1,25 Millionen Besucher verbuchte er im Jahr 2018 (Vorjahr: 1,2 Millionen).

38 Kommentare in “Zoos bleiben ein Erfolgsmodell

  1. Frau Wolf, wir ärgern uns nur über einen Anstieg, wenn dieser auch durch reale Zahlen ermittelt wurde. Zahlen, die mit einem VDZ-Hochrechnungs-Schlüssel schön- oder hochgerechnet wurden, sind so glaubhaft wie Kaffeesatzlesen.

  2. Sie als Journalistin haben die Aufgabe und die Pflicht glaubhafte Informationen zu recherchieren und der Öffentlichkeit zu übermitteln. Wenn sie aber mit Hilfe von eindeutig unglaubhaften, weil nicht realen, Zahlen ihren Leser*innen dann noch einen vermeintlichen „Anstieg“ oder ein angebliches „Erfolgsmodell“ auftischen, sollte sich selbst einmal ein paar ernsthafte Fragen stellen. Zumal ich ihre Arbeit gemacht und herausgefunden habe, dass der Großteil der Zoo-Gefangenschaften keine realen Zahlen veröffentlichen. Und da der VDZ-Schlüssel nur auf vage Mutmaßungen beruht und/oder detaillierte Zahlen von tatsächlichen Karten nicht veröffentlicht werden, können Außenstehende oder Kritiker*innen keine „glaubhafteren Zahlen“ vorlegen.

  3. @Frank Albrecht
    Habe Ihren Beitrag bei FB gelesen. Zu viele Mutmaßungen ! Ihnen fehlen wie immer Beweise. Selbst wenn Jahreskarten oder meinetwegen „Abos“ nach einem bestimmten Schlüssel hinzu gerechnet werden : So what ?? Das machen die Verkehrsbetriebe auch. Oder die Staatsoper. Selbst wenn es nach Ihrer „Glaskugelrechnung“ nur rund 20 Millionen Besucher sind. Das sind gut 20% bezogen auf die Einwohnerzahl.

  4. Noch Ende September 2018 lamentierten die deutschen Zoos in einer dpa-Meldung über die teils dramatischen Rückgänge bei den Besuchszahlen: im Zoo Hannover etwa lagen die Zahlen 20% unter denen des Vorjahres, desgleichen im Zoo Heidelberg, ein ähnliches Bild in den Zoos von Bad Pyrmont, Bremerhaven, Nordhorn, Wingst usw.

    Jetzt plötzlich verlautbart der Zoodachverband VdZ, man habe „im Jahr 2018 einen deutlichen Anstieg der Zoobesuche registriert“: insgesamt seien allein in den vom VdZ-vertretenen 71 Zoos (in D-A-CH) 43,6 Millionen Besuche registriert worden, was einem Plus von mehr als sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspreche.

    Ein Wunder? Nein. Zum einen verwenden zahlreiche Zoos zur Ermittlung ihrer Besuchszahlen nach wie vor einen völlig untauglichen (sprich: die Zahlen nach oben manipulierenden) Hochrechnungsschlüssel, und zum anderen sagen die angegebenen Zahlen nichts aus über die Zahl der Menschen, die 2018 Zoos besucht haben. Tatsächlich wird bei der Zählung nicht zwischen BesuchEn und BesucheRn differenziert, die Zahl der Menschen, die die Zoos besucht haben – über Jahreskarten o.ä. teils mehrfach – liegt bei allenfalls einem Viertel der angegebenen Besuchszahlen.

    Aufgrund öffentlicher Kritik an den insofern irreführenden Angaben des VdZ spricht der Zoodachverband mittlerweile ausdrücklich von BesuchEn und nicht mehr von BesucheRn, wie er das früher durchgängig getan hatte. Korrekte Zählung vorausgesetzt wurden die Zoos 2018 vielleicht 43,6 Mio mal besucht, aber nur von rund 8 Mio Menschen, die eben teils mehrfach kamen. (Kann jedeR mal nachrechnen, was es bedeutet, wenn von 1 Mio registrierten Besuchen nur 8% auf Jahreskartenbesitzer fallen, die 10x pro Jahr in den Zoo gehen…)

    In vielen Medien, die vom VdZ mit einer entsprechenden Presseerklärung bestückt wurden, wird weiterhin und grob irreführend von 43,6 Mio BesucheRn für 2018 gesprochen, auch in o.a. Artikel wird von einem „deutlichen Anstieg der BesucheRzahlen in den Zoos“ fabuliert (Betonung des ‚R‘ von mir).

    Unbestreitbar ist zu beobachten, dass die Zoos hierzulande teils dramatische Besucherrückgänge zu verzeichnen haben, die sie mit gänzlich zoofremden Unterhaltungsangeboten (Halloweenparties, StarWars-Aktionstage, Rennautoshows, Romantic Nights, Lichterfeste etc.) aufzufangen suchen.

    Steffi Arendt B.A.biol.

  5. @Frank Albrecht
    Sie übersehen ganz deutlich, das der Zuwachs fast nur in Deutschland erfolgt ist und hier über 12 % ausmacht – 2017 = 31 Mio + 2018 = 34,9 Mio!!! Selbst wenn man nun die Zählart und die angewanten Faktoren für Dauerkarten als falsch oder fehlerhaft bezeichnet, ändert das nicht viel, denn das waren sie dann ja auch schon in 2017 oder? Wenn man nun den Faktor etwas erhöht hat, kommt am Ende immer noch ein enormer Zuwachs an Besuchern heraus!

    Was Sie aber sicher noch mehr ärgert, ist die angesprochene Forsa-Umfrage, wonach Zoo´s bei 81% der Deutschen beliebt sind! Das wird Ihr EndZOO e.V. mit seiner handvoll Mitgliedern nicht ändern. Außerdem sollten Sie sich doch freuen das es hier wenigstens Zahlen für 2018 gibt, Sie haben ja immer noch keinen Bericht für 2017 erstellt, nicht wahr?

    An die Zoo´s: HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH zu diesem Ergebnis!!

  6. @steffi Arendt: „Unbestreitbar ist zu beobachten, dass die Zoos hierzulande teils dramatische Besucherrückgänge zu verzeichnen haben“ Anhand von welchen Zahlen machen sie diese Behauptung? Nur weil es in Hannover letztes Jahr nicht so gut lief? Ihren Beispielen stehen z.B. der Zoo Leipzig (+ 70 000 Besuche mehr als 2017), Zoo Karlsruhe (+ 60 000), Landau (+ 10 000) gegenüber (nur ein paar Beispiele). Selbst Heidelberg konnte im Herbst 2018 beträchtlich auffholen und erreicht mit 457.730 fast das Vorjahresergebnis (467.547). Ihre zitierte dpa-Meldung ist vom August 2018 – da war das Jahr noch lange nicht gelaufen.

  7. @georg ….. DAS würde mich auch interessieren, wo steffi diese Zahlen gefunden hat. Von 2016 auf 2017 hat der Zoo Berlin einen Mehrerlös von schlappen 3 Mios. Heißt: mehr Besucher. Rund 3,5 Millionen.

  8. @Volker Zielke
    Das der Großteil der Zoo-Gefangenschaften keine reellen oder effektiven Zahlen sondern nur „angenommene“ Besuche benutzt und anschließend in ihre Statistiken verrechnen, ist keine Mutmaßung. Es ist eine, von EndZOO, nachgewiesene Tatsache. Das unterschiedliche und teilweise sogar wahllose „Schlüssel“ (von 5 bis 52) verwendet werden um unreelle Zahlen und damit unreelle Statistiken zu erstellen, ist auch keine Mutmaßung. Es ist eine, von EndZOO, nachgewiesene Tatsache. Aber Tatsachen und Wahrheiten ignorieren Sie ja gern einmal. Und wenn Tatsachen meinerseits einmal nicht gefallen, verwandeln sie sie ja auch einfach einmal in eine Unwahrheiten um. Wie ihre verbreitet Unwahrheit, ich hätte gesagt, Zoo-Gefangenschaft veröffentlichten keine Jahresberichte mehr.

  9. @Klaus Mierswa
    Da etliche deutsche Zoo-Gefangenschaft noch immer mit „angenommen Besuchen“ rechnen kann ebenso nur von einem „angenommen“ Zuwachs die Rede sein. Wenn ich lediglich nur annehme, dass 20 Menschen zu meinem Geburtstag gekommen sind, dann würde sie meinen Rekordgeburtstag auch anzweifeln.
    Und schauen sie sich einmal an, wieviele Befragte an der zoofinanzierten Forsa-Umfrage teilnahmen. Von repräsentativ und von 81% kann ja wohl kaum die Rede sein. Ich ärgere mich übrigens überhaupt nicht, ich habe einen herrlichen Lachanfall.

  10. @frank albrecht
    Sie sagten : „Zoos veröffentlichen kaum Jahresberichte“ . Da muss ich widersprechen ! Zoos wie z.B. der Berliner Zoo, machen das regelmäßig und vor allem fristgerecht.Die sind dazu verpflichtet. Dem Beispiel sollten Sie folgen und die Berichte Ihres Vereinchens für 2017 und 2018 vorhalten ! Sie zweifeln jetzt die 81% der „zoofinanzierten“ Forsa – Umfrage an. Zweifeln Sie auch, wenn z.B. eine „Peta-finanzierte“ Umfrage nicht nach Ihrem Gusto ist ? Ich gebe Ihnen mal einen Tip: Versuchen Sie mal herauszubekommen, wie viele Jahreskarten/Abos überhaupt als Grundlage anzunehmen sind. Das wäre eine Basis. So stochern Sie nur ziellos herum. Sie sollten sich auch die Frage stellen, weshalb mit unterschiedlichen Schlüsseln gerechnet wird. Auch das ist legitim.

  11. @Volker Zielke
    Sie verstehen oder wollen die Bedeutung des Wortes „kaum“ nicht verstehen! Das wäre auch sonst kein Problem. Aber das sie mir ihre Unfähigkeit zum Vorwurf machen, ist inakzeptabel. Wie bereits an andere Stelle erwähnt, sammle und besitze ich alle alten und neueren deutschsprachige Zooführer und Jahresberichte. Ich kann mit Sicherheit sagen, das nur noch ganz wenige Jahresberichte veröffentlichen. Kaum noch veröffentlichen, ist daher eine ebenfalls zutreffende Aussage zu diesem Fakt. Und die tatsächliche Anzahl Jahreskarten ist irrelevant, wenn man diese sowieso mit nur „angenommenen Besuchen und damit nicht realen Zahlen hoch- bzw. sich schön rechnet.

  12. @dunja müller :
    Bei der Sommertagung 2015 beschloß der VdZ, den „Schlüssel“ aufzuheben. Stimmt !

    @frank albrecht
    alte oder meinetwegen auch neuere Zooführer bringen da wenig, genau wie Jahresberichte von Anno X ! Entscheidend sind aktuelle Zahlen und wenn Sie diese nicht haben, wäre es besser, nichts zu schreiben. Die Anzahl der Jahreskarten ist schon entscheidend: Das ist die Basis für die Hochrechnung x20 gewesen. Ja, Sie lesen richtig: gewesen… Neben anderen hat sich der Allwetterzoo Münster entschieden, die Besucher auf andere Art zu zählen. Sie wissen das als „Experte“ nicht ? Traurig.

  13. @Volker Zielke
    Andere Zoo-Gefangenschaft benutzen noch immer eigene „Schlüssel“ oder „Umrechungskoeffizienten“. „Neuere“ Jahresberichte sind auch Jahresberichte aus 2017. Jahresberichte für 2018 um die Zeit meist noch in Arbeit und ungedruckt/ veröffentlicht.
    Und aufgrund meiner Sammlung auch von alten Jahresberichten kann ich gut einschätzen, wer heute noch Jahresberichte veröffentlicht oder als Drucksache verkauft. Und dabei kommt heraus, dass es kaum noch Zoo-Gefangenschaften gibt, die Jahresberichte verkauft oder veröffentlicht. Die genau Anzahl der Jahreskarten ist dann entscheidend, wenn alle die Besuche der Jahreskarten exakt ermitteln und wenn man endlich aufhört mit angenommen, erhofften, fiktiven oder ausgedachten Besuche (x20) multipliziert. Und da ist sie wieder, die nächste arrogante Unterstellung, Ich wüsste nicht, wie die Zoo-Gefangenschaft Münster zählt.

  14. @Dunja Müller
    Aufgehoben heißt nicht, dass Zoo-Gefangenschaften jetzt korrekt oder mit realen Besuche zählen. Jahresberichte nach Aufhebung in 2015 beweisen, dass mit eigenen „Schlüsseln“ weiter schön gerechnet wird. Eine „Aufhebung“ heißt auch nicht, dass die Faktoren des VDZ-Schlüssels nicht weiter verwendet werden dürfen.

  15. Einzig relevant ist doch der Taschenspielertrick, BesuchE als BesucheR zu zählen (wie der VdZ selbst das nach entsprechender Kritik nicht mehr macht, Medien aber unredlicherweise nach wie vor so machen: auch in diesem Blog).

    Meines Wissens wird NIRGENDWO zwischen BesuchEn und BesucheRn unterschieden, deshalb kommen so hohe – und damit irreführende – Zahlen raus. (Wie wär’s Frau Wolf, wenn Sie das in Ihrem Blog mal anerkennen würden, anstatt die irreführenden bzw. schlicht falschen Angaben einfach so stehen zu lassen?)

    Ich rate, mal mein oben angeführtes Rechenexempel durchzuführen (wobei die einzelnen Faktoren nach Belieben hin- und hergeschoben werden können, z.B. 4% Jahreskartenbesitzer kommen 2mal pro Monat o.ä., ganz wie’s beliebt): das Ergebnis wird in jedem Fall überraschen. (Die von mir angeführten 8%/10mal entsprechen im Übrigen gründlicher Recherche, u.a. bei auskunftsbereiten Kassenkräften quer durch die Republik.)

    Steffi Arendt B.A.biol.

    ps: Der irreführende Hochrechnungsschlüssel des VdZ wurde zwar offiziell aufgegeben, wird aber in vielen Zoos, auch des VdZ, immer noch eingesetzt; nicht zuletzt auch in DTG- und verbandsfreien Zoos.

  16. @steffi arendt
    Frau Wolf macht keine falschen Angaben. Lesen Sie doch bitte die Pressemitteilung des VdZ vom 3.4.2019…

  17. @V.Zielke: beim VdZ ist die Rede von 43,6 Mio BesuchEn, der o.a. Artikel Frau Wolfs aber macht daraus – und ebendies ist der Taschenspieltrick – 43,6 Mio BesucheR.

  18. @Volker Zielke: Ja, schon ’ne Katastrophe, für Ihre und Frau Wolfs Argumentation nämlich, die in sich zusammenfällt. Da können Sie noch so viel daherblödeln und sich über Steffi Arendts (sehr kompetente) Kritik lustig machen: Frau Wolfs Falschbehauptungen bleiben Falschbehauptungen: es gab 2018 keine 43,6 Mio Besucher in den VdZ-Zoos, punktum. Noch nicht mal der VdZ selbst behauptet das.

  19. @petra thalmeier

    der absolute Supergau und Sie haben da noch gefehlt. Falschbehauptungen sind es jetzt schon. Hochdramatisch. Haben Sie keine anderen Probleme ???

  20. @Steffi Arendt und Frank Albrecht
    c.c. Volker Zielke und die Autorin

    Was für eine unsinnige Diskussion!! Mag sein, das die Zahlen nicht realistisch sind, da im Moment niemand exakt sagen kann, wie oft Dauerkartenbesitzer ihren Lieblingszoo besuchen, aber gemessen an den vorhandenen Dauerkarten im Verhältnis zu Tageskarten ist das doch eher zweitrangig. Selbst wenn man nur 6 Besuche je Dauerkarteninhaber annimmt, gibt es immer noch sehr viele Millionen Menschen, die Zoo´s besuchen und es werden trotz oder sogar gerade wegen der Anti-Zoo-Kampagnen jedes Jahr mehr!!

    Allein der Berliner Zoo hat 2017 über 13.000 Zoocards mehr als noch 2016. Dennoch machen die 57.000 Dauerkarten nur einen sehr geringen Anteil der gesamten über 2 Millionen Eintrittskarten aus.

    Im übrigen ist doch wohl jeder Mensch, während eines Zoobesuchs genau in diesem Moment auch ein Zoobesucher und das in völliger Unabhängigkeit von der Anzahl seiner Zoobesuche.

    Der Taschenspieltrick ist doch in Wahrheit, eine Differenzierung zwischen Zoobesuchen und Zoobesucher*innen vorzunehmen.!!

    Wenn jemand wie ich im Jahr verschiedene und mehrere Zoo´s besucht, dürfte ich nach dem Ansinnen von Frau Arendt und Herrn Albrecht als nur ein Besucher gezählt werden, obwohl ich in sechs Zoo´s ein Besucher war – diese Zählweise wäre völlig falsch und völliger Unsinn!

    Schönes Wochenende!

  21. @ Petra Thalmeier
    „Noch nicht mal der VdZ selbst behauptet das.“

    Vielleicht sollten Sie da Bedienen von Suchmaschinen noch mal üben. In nur wenigen Schritten findet man Aussagen des VdZ, die den Artikel oben bestätigen. Schauen Sie z.B. beim Presseportal mit dem Suchtext „Verband der Zoologischen Gärten (VdZ)“

  22. @Klaus Mierswa

    @Klaus Mierswa
    Zweitrangig? Würden Tierrechtsorganisationen die Teilnehmer*innen ihrer Veranstaltungen auch nur annehmen oder mit solchen eindeutig unrealistischen Zahlen wie die Zoo-Gefangenschaften propagieren, wären sie der erstes der einen riesigen Aufschrei machen würde. Sind es Zoo-Gefangenschaften, ist natürlich alles völlig normal. Und ihre Annahme, es werden jedes Jahr mehr (auch wegen Anti-Zoo-Kampagnen) ist angesichts der unrealen Zahlen nur lächerliches Wunschdenken oder Schönreden. Da wäre Kaffeesatzlesen sogar noch realer. Und eine Zoo-Gefangenschaft mit einem hohen Jahresergebnis, Berlin u.a. wegen der Pandas eher ein kurzfristige Ausnahme, ist nicht als allgemeingültige Schablone für alle Zoo-Gefangenschaften zu werten.

  23. @steffi arendt
    ..danke für die Erwähnung der DTG & verbandsfreien Zoos ! Das erhöht die Besuchszahlen um einige schlappe Millionen. Der Touri aus dem fernen Schweden kauft sich ganz bestimmt gleich eine Jahreskarte für den Wildpark in McPomm….
    @klaus mierswa
    ..danke ! Den Berliner Zoo kennt auch Wikipedia. Dort fand ich eine Tabelle (ab 2002) Überschrift „Besucherzahlen“ …………… Handlungsbedarf für Erbsenzähler !!! Sie haben 6 verschiedene Zoos besucht ? Klasse , freut mich : Sie sind jeweils also 1/6 Besucher. Da haben Sie aber schlafende Hunde geweckt: So können Zoogegner die Zahl noch weiter nach unten drücken.

  24. @frank albrecht
    „kurzfristige Ausnahme“ ?? 2011 bis 2017 hat der Zoo Berlin jährlich ein Plus zwischen 1,7% und 8% gehabt. Lediglich 2016 waren es 3,1% Minus (trotzdem über drei Millionen Besucher) Sie sollten mehr Berichte lesen.

  25. @ Frank Albrecht
    Sie brauchen mir nicht das Wort im Mund herum zu drehen – das kann ich schon selbst!

    Ich habe „zweitrangig“ in einem völlig anderen Zusammenhang benutzt, als Sie es jetzt darstellen, was ja aber für Sie völlig normal ist. Es ging im meinem Text um das Verhältnis Dauerkarten zu Tageskarten, aber auch Sie lesen ja nur was Sie wollen und betreiben dann Wortklauberei, weil sonst die Argumente fehlen!

    Sie haben sich übrigens eben schon wieder selbst ins Knie geschossen:
    „Würden Tierrechtsorganisationen die Teilnehmer*innen ihrer Veranstaltungen auch nur annehmen oder mit solchen eindeutig unrealistischen Zahlen wie die Zoo-Gefangenschaften propagieren, wären ….“

    Wie werden den die Teilnehmer z.B. bei Anti-Zoo-Demo´s ermittelt? Antwort: Sie werden geschätzt oder im überschlagverfahren gezählt und zwar von den Veranstaltern, von der Presse und sogar von der Polizei. Es ist zwar wohl so, dass speziell Sie jedem Teilnehmer persönlich die Hand schütteln können, weil die Zahl dann doch überschaubar ist, aber es findet in keinem Fall eine exakte Zählung statt.!! Es passiert also ständig genau das, was Sie in Ihrem Text schreiben die Zahlen werden angenommen! Aber keine Sorge, so wichtig das ich mich darüber aufrege und einen Aufschrei mache sind sie nicht 😉

    Ihrem Ansinnen zu folgen, würde bedeuten das Einschaltquoten, Zuschauerzahlen bei Kinofilmen, Fährbenutzer, Fahrgast der DB usw. ganz neu gezählt und berechnet werden müssten. Denn jeder der mehrmals etwas nutzt, dürfte ja nur einmal gezählt werden.

    Für Ihre Demo´s und andere Veranstaltungen bedeutet das dann aber, dass beim nächsten Mal die Besucher- bzw- Teilnehmerzahl gegen NULL gehn dürfte – DENN ES WAREN JA ALLE SCHON MAL DA 🙂

  26. K.Mierswa schreibt: „Allein der Berliner Zoo hat 2017 über 13.000 Zoocards mehr als noch 2016. Dennoch machen die 57.000 Dauerkarten nur einen sehr geringen Anteil der gesamten über 2 Millionen Eintrittskarten aus.“

    57.000 Dauerkarten mal vom VdZ angenommnenen 20 Besuchen pro Jahr machen 1,14Mio Besuche. Ein „sehr geringer Anteil“ am Gesamtbesuchsaufkommen von angeblich 2 Mio???

    K.Mierswa weiter: „Wenn jemand wie ich im Jahr verschiedene und mehrere Zoo´s besucht, dürfte ich nach dem Ansinnen von Frau Arendt und Herrn Albrecht als nur ein Besucher gezählt werden, obwohl ich in sechs Zoo´s ein Besucher war – diese Zählweise wäre völlig falsch und völliger Unsinn!“

    Ersetzen Sie den Begriff „BesucheR“ doch mal mit Person/Zoofreund/Zoointeressierter o.ä. Merken Sie was? Es war in der Tat nur EINE Person, die sechsmal Zoos besucht hat, nämlich Sie. Trotzdem wird in der Statistik so getan, als seien das sechs Personen gewesen.

    Schönes Wochenende!

  27. @Petra Thalmeier

    Sie sollten sich wirklich besser Informieren, bevor Sie hier etwas ablassen!
    Ich habe bewusst von „über 2 Millionen Eintrittskarten“ geschrieben, denn hier handelt es sich tatsächlich um verkaufte Eintrittskarten – die Zahl der Zoobesuche liegt weit über 3 Millionen! Noch Fragen?

    Auch wenn ich den Begriff >>„BesucheR“ doch mal mit Person/Zoofreund/Zoointeressierter<< ersetze, ändert das so rein garnichts an der Tatsache, dass diese(r) "Person/Zoofreund/Zoointeressierter" im Moment seines Besuches ein zu zählender Zoobesucher war! Oder etwa doch?

    Natürlich werde ich bei jedem meiner Zoobsuche als Besucher, ja sogar als zahlender Besucher gezählt und das völlig zu recht. Alles andere wäre ja totaler Nonsens. Diskotheken haben plötzlich nur noch wenige hundert Besucher, weil alle gern mehrmals hingehen. Frank Albrecht hat keine Teilnehmer mehr bei Veranstaltungen, weil alles schom mal da waren. Und wir brauchen auch keine Wahlen mehr durchführen, denn alle über 22 waren ja schon mal da.

    Frau Thalmeier, merken Sie eingentlich was Sie für einen Unsinn öffentlich wieder geben?
    "Ersetzen Sie den Begriff „BesucheR“ doch mal mit Person/Zoofreund/Zoointeressierter o.ä. Merken Sie was? Es war in der Tat nur EINE Person, die sechsmal Zoos besucht hat, nämlich Sie. Trotzdem wird in der Statistik so getan, als seien das sechs Personen gewesen."

    Nein, das waren keine sechs Personen, das war ich, aber sechs Mal!! Wieso darf das nicht als das gezählt werden was es ist, nämlich als sechs Zoobesuche? Bei jedem Besuch war ich ein zahlender Besucher der zu zählen war! Das ist auch völlig unabhängig davon, ob ich einen Zoo sechs Mal oder sechs unterschiedliche Zoo´s besucht habe.

    Es geht in dem Artikel um Zoobesucher*innen und zu jedem Zoobesuch gehört eben auch immer ein Mensch oder Besucher*in. Das die Zahl nicht absolut ist, bezweifelt hier niemand und das eine exakte Ermittlung der Besuche aus Ihrer Sicht wünschenswert ist, erscheint auch logisch.

    Unlogisch und völlig weltfremd ist es hingegen, je Person nur einen einzigen Besuch zu werten, auch wenn jemand mehrmals dort war..

    Sie ziehen sich am Faktor des VdZ hoch, denken aber nicht daran, das viele Menschen mit Dauerkarten ihren heimischen Zoo nahezu täglich besuchen, gerade so, wie andere spazieren gehen! Ich bin sehr gespannt auf tatsächle Zahlen und was Menschen wie dann für Argumente finden wollen – hoffentlich wird die Erfassung bald überall geändert!

  28. Herr Mierswa, kommen Sie mal runter von Ihrer vermeinlich höheren Logik. Ihre sechs Zoobesuche werden doch gezählt, sie fließen ein in das Gesamtaufkommen von 43,6 Mio Zoobesuchen. Es hat aber, anders als im Artikel von Frau Wolf behauptet, keine 43,6 Mio Zoobesucher gegeben, sondern nur einen Bruchteil davon, die wie Sie selbst halt öfter reinmarschiert sind. Es macht einen Unterschied, ob man so tut, als gehe jeder zweite Deutsche gerne in den Zoo oder ob man sieht, dass das nur eine Minderheit macht, wenngleich ggf. mehrfach pro Jahr.

  29. @ Elke
    Niemand behauptet in dem Artikel und auch nirgendwo anders, dass jeder zweite Deutsche gern in den Zoo geht oder wo haben Sie das gelesen? Nirgends, Sie haben die Meldung lediglich so interpretiert!

    Wir sind uns sicher einig, das jeder Zoobesuch von einem Zoobesucher gemacht wird! Mehr sagt der Artikel auch nicht aus – es ist die Anzahl der Zoobesuche gestiegen und somit ist auch die Anzahl an Menschen die einen Zoo besucht haben. Menschen die einen Zoo besuchen sind lt. Definition Zoobesucher, folglich sind Zoobesuche = Zoobesucher*innen
    Wie schon des Öfteren erwähnt, ist die genannte Zahl nicht absolut. Das liegt aber den Vorgaben und der Zahlweise und nicht daran, dass das jemand nur ein Mal oder mehrmals hingeht.

    Das ist alles keine höhere Logik, zumindest nicht für Menschen mit wachem, ungetrübten Verstand.

    Und ja, ich weiß da meine Besuche gezählt werden und in das Ergebnis einfließen, nur wird hier laufend behauptet das genau das falsch wäre. Genauso falsch übrigens, wie von jedem zweiten Deutschen zu sprechen, denn auf deutsche Zoo´s entfallen ja „nur“ 34,9 Mio. Besucher. Das ist natürlich eine Minderheit, wenn man für Deutschland die Einwohnerzahl von 82 Millionen annimmt. Diese Minderheit wird noch kleiner, weil ja auch viele Touristen und Migranten ohne deutsche Staatsbürgerschaft in Zoo´s gehen. Oh Gott, was machen wir denn nun nur mit diesen vielen falschen Zahlen???
    Mein Vorschlag ist, machen Sie doch mal zusammen mit den entsprechenden Organisationen eine nachvollziehbare und repräsentative Umfrage, wie viele Deutsche tatsächlich Ihrer Argumentation folgen und wirklich gegen Zoo´s sind. Wenn Sie dazu Zahlen haben, unterhalten wir uns erneut über das Wort Minderheit.

    Außerdem wäre es durchaus nett, wenn angesprochene Personen selbst und unter ihrem eigenen Namen antworten würden, statt das hier immer neue Menschen mit der selben IP-Adresse auftauchen. 😉

  30. @petra thalmeier

    der Berliner Zoo/Tierpark/Aquarium multipliziert da nicht mit 20. Woher haben Sie diese Angabe ??

  31. @frank albrecht
    Aktuell sind Sie und Ihr „Endzoo“ schwer unter Beschuss ! Da wird Ihre Glaubwürdigkeit doch schwer angezweifelt. Was sagen Sie dazu ???

  32. Ich freue mich über den Anstieg der Besucherzahlen in den VdZ-angeschlossenen Zoos.

    Ich freue mich aber auch, dass Frank Albrecht (und all die anderen Tierrechtler, denen die Gemeinnützigkeit hoffentlich bald entzogen wird) mit ihren „Scheinargumenten“ diese Entwicklung nicht aufhalten können.

    Herzlichen Glückwunsch an die VdZ-Zoos.

  33. Da ja von selbst ernannten Experten und anderen Zoo-Gegnern nicht mehr viel kommt und auch nicht viel zu erwarten ist, hier ein wahrscheinlich letzter Kommi (wenn keine Antworten folgen) von mir, dass ich so auch bei FB gepostet habe:

    „Hier noch etwas zum Thema VdZ-Faktor für unsere geschätzten Dauermitleser und alle anderen Zoogegner, die uns immer das Fehlen von Fakten und Belegen vorwerfen :

    Wie man unschwer auf der Homepage des VdZ herausfindet, kann der Faktor auch nicht annähernd so hoch sein, wie von den Zoogegnern angenommen.

    Laut Faktenblatt des VdZ mit Stand Nov. 2017 sind im VdZ 71 Zoo´s vereinigt, die alles zusammen ca. 4,5 Millionen Jahreskarten-Inhaber vorweisen können.

    Nimmt man jetzt den von den Zoogegnern angenommenen Faktor 20 zur Hochrechnung, würden allein daraus rund 90 Millionen Zoo-Besuche resultieren. Ergo kann der Faktor auf keinen Fall bei 20 liegen, da der VdZ für 2017 „nur“ von 40 Millionen Besuchen schreibt. Selbst wenn der Faktor nur bei 9 liegen würde, entspräche das immer noch mehr als den genannten Besuchen und es wäre noch keine einzige Tageskarte gezählt.

    Selbst bei der Annahme eines realistischen Faktors von 6 Besuchen je Jahreskarte (denn sonst rechnet sich der Kauf einer Karte nicht wirklich), käme man immer noch auf 27 Millionen Besuchen. Da blieben nur 13 Millionen für Tageskarten übrig, was einem Durchschnitt von 183.100 Karten je Zoo ausmachen würde. Diesen Durchschnitt halte ich allerdings für viel zu gering, da z.B. allein in Berlin rund 2 Mio Tageskarten verkauft werden.

    Egal wie – die von den Zoogegnern und ZOOExperten angenommenen Faktoren lassen sich rein logisch durch Mathematik als falsch nachweisen.

    Ach so, noch völlig vergessen:
    Die in dem Bericht oben genannten 43,6 Millionen Besuche sind die Zahl der 71 im VdZ organisierten Zoo´s. Allein in Deutschland gibt es aber rund 900 Zoo´s und auch bei denen wird es ein paar Besuche geben!! Merkt ihr was?

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