Neu im Wüstenhaus: Vögel

Das Wüstenhaus im Tiergarten Nürnberg wird immer attraktiver für die Zoobesucher: Jetzt sind dort auch Vögel zu sehen, und zwar drei Vogelarten aus den Trockengebieten des nördlichen Afrika: Schmetterlingsfinken (Uraeginthus bengalus), Wüstengimpel (Bucanetes githagineus) und  – auf obigem Foto zu sehen – Senegalamaranten (Lagonosticta senegala, Foto: Tiergarten Nürnberg). Damit wird die Tierwelt im Wüstenhaus, das einen der Wüste nachempfundenen Lebensraum abbilden soll, um ein weiteres Stück komplettiert. Bisher werden in dem ehemaligen Nilpferdhaus Insekten wie Mistkäfer, kleine Säugetiere und Schuppenkriechtiere wie Atlasagamen, Oman-Dornschwanzagamen und Skorpionschwanzgeckos gehalten.

Alle drei neuen Vogelarten gehören zur Familie der Finken und sind nur selten in Zoos zu sehen. Der rötlich gefärbte Senegalamarant ist einer der am häufigsten gehaltenen afrikanischen Prachtfinkenarten. Auch die bläulichen Schmetterlingsfinken werden in Europa als Ziervögel gehalten. Eher unscheinbar kommt der Wüstengimpel daher, auch Wüstentrompeter genannt; auf dem Bild ist ein weibliches Exemplar zu sehen (Foto: Tiergarten Nürnberg). Diese Vogelart fällt vor allem durch ihren markanten Ruf auf, der an den Klang einer Trompete erinnert.