Brisant – aber offen und ehrlich

Gerade erst auf Facebook entdeckt – der Beitrag lief bereits am 10. Mai  in der ARD-Sendung „Brisant“.

Ich finde die Sendung informativ und vor allem objektiv. Das Verfüttern von im Zoo getöteten überzähligen Tieren wie Antilopen, Hirschen, Rindern, Kaninchen oder anderen Nagetieren sollte kein Tabu sein. Dass die Tierrechtsorganisation Peta das anders sieht, ist bekannt. Ein Peta-Vertreter kommt in dem Beitrag auch zu Wort. Er kann mich aber nicht überzeugen. Für mich gibt es keine Alternative dazu, vom Aussterben bedrohte Arten wie zum Beispiel die im Film gezeigten Mendesantilopen in Zoos zu halten und im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms EEP zu züchten. Wenn dann wegen der Haremsbildung zu viele männliche Nachkommen da sind – warum sollte man die ins Tierkrematorium karren und verbrennen oder auf einem Tierfriedhof verscharren, wenn sie gesund sind und als besonders hochwertiges Futter für die Raubtiere verwendet werden können?

Es freut mich, dass endlich auch eine Fernseh-Redaktion das ohne Emotionen zeigt und nicht wieder die üblichen Tierretter-Freibiergesichter vor die Kamera geholt hat, die – wie leider mehrmals in den letzten Jahren – wieder mal gegen den Nürnberger Tiergarten vom Leder ziehen. Ein Beitrag, der aufklärt und nicht aufhetzt!

 

Wie Marderhunde für Mode missbraucht werden

MarderhundHeute mal wieder ein Fernsehtipp: Am Freitag, 29. April, um 13.15 Uhr geht es bei der Sendung „Planet Wissen“ in der ARD um „Das blutige Geschäft mit dem Pelz“ – in diesem Fall um das Fell von Marderhunden. Deren Pelz verwenden Modemacher gern, um Mantelkragen aufzupeppen. Das ist leider wieder richtig „in“.

Die Sendung ist allerdings nur etwas für Leute mit starken Nerven. Der Tierschützer und Dokumentarfilmer Manfred Karremann hat für den Beitrag zum Beispiel gefilmt, wie Marderhunde auf einem Markt in China mit einer Metallstange erschlagen werden. Als ob diese Quälerei nicht schon genug wäre, ziehen die Händler den Tieren dann meist auch noch bei lebendigem Leib das Fell ab.

Manfred Karremann ist Gründer der Tierschutzorganisation „Animalnetwork“, die er im Jahr 1997 ins Leben gerufen hat, um Patenschaften für Tiere in Not zu vermitteln und Missstände aufzudecken. Er selbst ist Vegetarier. Im Lauf der letzten Jahre hat er 170 Tiere bei sich aufgenommen, die sonst getötet worden wären.

Hommage an Bernhard Grzimek

Wenige Wochen vor seinem 106. Geburtstag – geboren wurde er am 24. April 1909 – kehrt er ins Fernsehen zurück: der  große Bernhard Grzimek. Natürlich nicht er selbst, schließlich ist er schon 1987 gestorben. Grzimek ist in Person des Schauspielers Ulrich Tukur zu sehen (Foto unten). Die ARD drehte einen zweiteiligen Fernsehfilm über das Leben des berühmten Tierarztes, Frankfurter Zoodirektors und Tierfilmers Bernhard Grzimek. Ausgestrahlt wird das Werk auf einen Rutsch am Karfreitag, 3. April, ab 20.15 Uhr. Wer nach 165 Minuten noch immer nicht genug hat, kann sich danach noch eine halbstündige Doku über das Leben und Wirken von Grzimek reinziehen. Beide Sendungen tragen den schnörkellosen Titel „Grzimek“.
GrzimekVor sechs Jahren, zum 100. Geburtstag des großen Tierfreunds, habe ich ihn hier schon einmal gewürdigt. Sein Leben lang hat er sich unermüdlich für Tiere, Natur und Umwelt eingesetzt. Die Sendung „Ein Platz für Tiere“ – die mittlerweile Kult ist – hat ihn fast 30 Jahre lang direkt in die deutschen Wohnzimmer gebracht, immer zusammen mit einem lebendigen Tier, das bei seiner Moderation dabei sein durfte  – oder, aus heutiger Sicht, eher musste. „Ein Platz für Tiere“ startete in den 1950er Jahren, lief also in einer Zeit, als man noch nicht zwischen -zig Fernsehkanälen wählen konnte. Deshalb sah ihn praktisch jeder Zuschauer, der den Apparat an diesem Abend einschaltete.
Als Themen wie Tier-, Arten- und Naturschutz bei uns noch niemanden sonst interessierten, war Grzimek schon Vorkämpfer für die Erhaltung der natürlichen Lebensräume von Tieren, vor allem auf dem afrikanischen Kontinet. Er engagierte sich dort für die Einrichtung von Naturreservaten und setzte sich mit seinem Film „Serengeti darf nicht sterben“ selbst ein Denkmal: Als erste deutsche Produktion nach dem Zweiten Weltkrieg  wurde sie 1960 mit einem Oscar ausgezeichnet. Aber Grzimeks Freude darüber dürfte sich in Grenzen gehalten haben, denn ausgerechnet bei den Dreharbeiten zu diesem Werk kam sein Sohn Michael durch einen Flugzeugabsturz ums Leben; er wurde nicht einmal 25 Jahre alt. Ein weiterer schwerer Schicksalsschlag traf Grzimek, als sein Adoptivsohn Thmoas 1980 Selbstmord beging.
Die Drehbuchautoren mussten in Grzimeks Fall nicht allzu viel Phantasie mitbringen. Denn das Leben dieses Mannes war gespickt mit privaten Höhen und Tiefen und bietet so jede Menge Stoff für großes Kino, oder besser gesagt: für großes Fernsehen. Regisseur Roland Suso Richter und die Besetzung der Person Grzimeks mit Ulrich Tukur sowie seiner Frau Hilde mit Barbara Auer lassen auf einen packenden Fernsehabend hoffen!

Großer Tierschützer wird 90

Natur- und Umweltschutz – das war in den 1970er Jahren bei uns noch ein Fremdwort. Doch nicht für ihn: Horst Stern. Der berühmte TV-Journalist, Tierfilmer und Schriftsteller wird am Mittwoch, 24. Oktober, 90 Jahre alt.

Ich erinnere mich noch gut an seine Sendung „Sterns Stunde“, die in den 1970er Jahren in der ARD lief. Darin brachte er dem Publikum Haus- und Wildtiere auf neuartige Weise näher. Immer achtete er darauf, Tiere nicht zu vermenschlichen. Ähnlich wie bei Bernhard Grzimeks „Ein Platz für Tiere“ hing ich damals vor der Glotze und verpasste keine Folge der Serie.

Schon frühzeitig kritisierte Horst Stern scharf den gedankenlosen Eingriff des Menschen in die Natur und berichtete über die Zerstörung der Umwelt durch den Menschen. Er warnte früher als andere vor dem Waldsterben, prangerte beispielsweise den Ausbau des Main-Donau-Kanals an oder berichtete über Tiere in der Pharmaforschung.  Gerechtigkeit für Tiere und Umwelt hat er sich dabei stets auf die Fahnen geschrieben und damit – sowie mit seinen beeindruckenden Filmaufnahmen von Tieren – Millionen von Fernsehzuschauern begeistert. Weniger bekannt dürfte sein, dass er im Jahr 1975 einer der Mitbegründer des Bundes für Umwelt und Naturschutz in Deutschland (BUND) war – unter anderem zusammen mit Bernhard Grzimek. Übrigens war Stern nicht von Haus aus Journalist, sondern gelernter Bankkaufmann.

Aus der aktuellen Fernsehberichterstattung hat Stern sich Mitte der 1980er Jahre ausgeklinkt. Aber er arbeitet als Schriftsteller weiter, der Bücher wie „Jagdnovelle“ , „Kopfliebe“ oder „Das Gewicht einer Feder“ schrieb. Er lebt jetzt in Passau und hat sich komplett aus der Öffentlichkeit zurückgezogen (deshalb stammt obiges dpa-Foto auch aus dem Jahr 1997). Auch alle Interview-Wünsche anlässlich seines 90. Geburtstags hat er abgelehnt.

 

 

Tiere auf großer Wanderschaft

Ab und zu weise ich in meinem Blog auf Fernsehsendungen über Tiere hin, die mir lohnenswert scheinen. Heute ist es wieder mal so weit: Die ARD sendet ab 12. März um 20.15 Uhr an drei aufeinanderfolgenden Montagen die Dokureihe „Erlebnis Erde“.  Ein Kamerateam hat sich an die Fersen von Tieren geheftet, die weite Wanderungen auf sich nehmen, um zu überleben.

Ob Elefanten auf der Suche nach weit entfernten Wasserlöchern, Gabelböcke, die ihr Revier mit der Jahreszeit wechseln, Walrösser, die den Sommer über die arktischen Gewässer Russlands bevorzugen, oder Monarchfalter (siehe Foto), die ihre Reisen zwischen Nordamerika und Mexiko nach verschiedenen Generationen einteilen – diese Tiere und Tausende andere müssen regelmäßig riesige Entfernungen hinter sich bringen. Um sich zu paaren, in den Genuss eines anderen Klimas zu kommen oder reich gedeckte Futtertische vorzufinden.

In vielen Fällen ist es der Forschung noch nicht gelungen, die Hintergründe für diese gewaltigen Wanderbewegungen herauszufinden. So ist es meist noch unbekannt, wodurch und wie die Tiere auf ihrer Reise geleitet werden. David Hamlin ist mit der Kamera verschiedenen Tieren auf ihrer Wanderschaft gefolgt und liefert großartige Bilder von Tieren und Landschaften.

 

Kann Anori Gottschalk retten?

Deutschlands Fernsehzuschauer haben in dieser Woche eine der größten Enttäuschungen der TV-Geschichte erlebt: „Gottschalk live“ im Vorabendprogramm der ARD. Wie man eine Sendung ohne Konzept starten kann, nur im Vertrauen darauf, dass Gottschalk es mit seinem Beliebtheits-Bonus schon richten wird, bleibt allen ein Rätsel. Es gibt mittlerweile einen kollektiven Aufschrei der Internet-Gemeinde, und die Zuschauerquote – heute das Maß aller Dinge – stürzte innerhalb von vier Tagen im Steilflug ab.

Überraschendes wurde uns versprochen, aber bisher ist nichts als ein müder Abklatsch von „Wetten, dass…“ geboten. Couch-Gespräche mit Promis, nur eben ohne Wette, dafür von aufdringlichen Werbespots zerhackt, dazwischen der nach der ersten Sendung schon langweilige Hinweis auf Facebook, Twitter und Chat-Möglichkeiten für die jungen Zuschauer – das war´s auch schon! Eine hässliche Krawatte als Running Gag kann da auch nichts mehr retten. Tiere als zuverlässige Quotenbringer hat man vorsichtshalber ebenfalls eingebaut. Nicht nur den Hund aus dem neu angelaufenen Film „Fünf Freunde“. Auch eine tägliche „Live-Schaltung“ in den Wuppertaler Zoo soll es geben, wo Eisbärenbaby Anori mit seiner Mutter über eine Videokamera in der Wurfhöhle zu sehen ist.

Wir Nürnberger kennen diese unscharfen Schwarzweiß-Bilder seit Flocke zur Genüge. Pech, dass der Tiergarten in diesem Jahr mit keinem Eisbärenbaby aufwarten kann. Das wäre wohl mehr gewesen als eine Riesenwerbung. Ich gehe mal davon aus, dass der Zoo Wuppertal für die Wurfhöhlen-Bilder den einen oder anderen Euro von der ARD bekommt. Die Nürnberger unter meinen Lesern dürfte interessieren, dass die Eisbärenmutter in Wuppertal keine andere ist als Vilma, die im selben Jahr, als Flocke zur Welt kam, in Nürnberg Zwillinge geboren hat, die sie aber nach einigen Wochen selbst auffraß; die Kleinen waren höchstwahrscheinlich nicht gesund. Auch in Wuppertal hatte Vilma übrigens ein zweites Jungtier. Das überlebte aber nur eine Woche und wurde dann – wie der Zoo in einer Pressemeldung es formulierte – „nach Eisbärenart beerdigt“. Lars, der Vater von Knut, ist auch der Vater von Anori. Das Geschlecht des Babys konnte noch nicht bestimmt werden, Gottschalk hat es aber schon mal locker-flockig als männlich definiert.

So nett kleine Eisbären auch rüberkommen – irgendwie ist doch seit Knut, spätestens seit Flocke, die Luft raus. Zwar bedeutet „Anori“ auf Grönländisch „Wind“. Aber einen Sturm der Begeisterung kann auch das weiße Fellknäuel in dieser Sendung nicht entfachen.

Eisbären als Fernsehstars

Der ganz große Hype um Eisbär Knut ist zwar vorüber, und auch das Flocke-Fieber hat sich längst gelegt. Trotzdem geht von den Polarbären für viele Menschen eine besondere Faszination aus. Das zeigt sich nicht zuletzt darin, dass Fernsehsendungen über Eisbären immer wieder hohe Einschaltquoten erreichen.

Auch in dieser Woche gibt es an zwei Abenden Fernsehbeiträge über Eisbären im Programm, die durchaus sehenswert sein dürften:

Heute, am 14. März, zeigt die ARD um 20.15 Uhr im Ersten in der Reihe „Erlebnis Erde“ die Folge „Eisbären hautnah“. Der berühmte britische Tierfilmer John Downer, für seine außergewöhnlichen Tieraufnahmen bereits zurecht mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet, hat drei Jahre lang eine Eisbärenfamilie in Spitzbergen (Norwegen) filmisch begleitet. Um von den Tieren nicht bemerkt zu werden und so nah wie möglich an die Eisbären heranzukommen, hat er alle möglichen Tricks angewandt. So arbeitete er zum Beispiel mit ferngesteuerten Kameras, die als Eisscholle getarnt waren. Damit gelangen ihm spektakuläre Bilder von der Eisbärenmutter und ihren Jungen.

Auch „arte“ widmet sich dem Thema Eisbären. Am Mittwoch, 16. März, strahlt der Sender um 19.30 Uhr den Film „Herrscher des Nordens“ aus. Die Dokumentation geht der Frage nach, ob die Polarbären durch den Klimawandel wirklich so stark bedroht sind, wie Tierschützer und Umweltaktivisten es befürchten. Führt die Eisschmelze im Nordpolarmeer tatsächlich zum Aussterben der Weißen Riesen? Oder schaffen es diese Tiere, durch Anpassung neue Überlebensstrategien zu entwickeln? Wie sinnvoll sind die Pläne, die Eisbären zu retten, indem man sie in die kältere Antarktis umsiedelt?  – Im Sommer 2010 startete eine Expedition unter der Leitung von Falk Mahnke an die Nordküsten Spitzbergens, um das Leben der Eisbären zu ergründen. Die Forscher haben Überraschendes herausgefunden und stellen es in dieser Dokumentation vor.

Der Kampf ums Überleben

Tiersendungen im Fernsehen – da gibt es mittlerweile ein riesiges Angebot. Aber nicht immer bedeutet Masse auch Klasse. Manchmal möchte ich meinen Blog-Lesern aber eine Sendung empfehlen, die besonders interessant zu werden verspricht. Mein Tipp diesmal: „Erlebnis Erde: Das Wunder Leben“ am Montag, 10. Januar, um 20.15 Uhr im Ersten. Im ersten Teil der BBC-Serie geht es um das Thema „Der Kampf ums Dasein“.

5_T1_Das_Wunder_LebenIn die preisgekrönte Produktion haben Reporter und Kameraleute der BBC über 3000 Drehtage investiert und mehr als 100 Tiere beobachtet. Sie haben Szenen von außergewöhnlichem Verhalten von Tieren mit der Kamera eingefangen, wie sie bisher noch nicht im Fernsehen gezeigt wurden. Und sie stellen dem Zuschauer Überlebensstrategien von Tieren vor, die wirklich spannend sind.

Große Tümmler vor der Küste Floridas etwa haben raffinierte Tricks für den Fischfang entwickelt. Sie tricksen ihre Beute mit Hilfe von Schlamm aus, den sie auf dem Meeresboden aufwirbeln. Ein weiteres Beispiel sind Kapuzineraffen in Nordbrasilien (siehe Foto), die sich äußerst erfindungsreich zeigen, wenn es darum geht, ihren Hunger zu stillen: Sie knacken die Kerne der Steinnusspalme mit Hilfe von „Hammer und Amboss“ – Werkzeuge, deren Einsatz die Affen mit Intelligenz und Geschicklichkeit gelernt haben.

Auch in technischer Hinsicht verspricht die BBC-Serie herausragende Bilder: So wurde mit HD-Superzeitlupe in 2000 Bildern pro Sekunde gedreht, um in allen Sequenzen zu zeigen, wie schnell manche Tiere reagieren. Die Zunge eines Chamäleons ist beispielsweise fünf Mal schneller als ein F 16-Jagdbomber.

Auf diese Serie kann man als Tierfreund nur gespannt sein. Nach der Auftaktsendung am 10. Januar sind weitere fünf Folgen zu sehen, immer montags im Ersten.

Christkind bringt Knut ins Fernsehen

urn:newsml:dpa.com:20090101:091218-10-11009Für alle, die sich das Warten aufs Christkind am Heiligen Abend kurzweiliger gestalten wollen, habe ich einen Fernseh-Tipp: In der ARD wird um 12.05 Uhr der eineinhalb Stunden lange Film „Knut und seine Freunde“ ausgestrahlt.  Im Kino war der Streifen zwar ein Flop. Doch als Unterhaltungsfilm im Fernsehen dürfte er viele Zuschauer erfreuen.

Regisseur Michael Johnson erzählt nicht nur das Schicksal von Knut und seinem Pfleger Thomas Dörflein, an dem Millionen von Menschen auf der ganzen Welt so großen Anteil genommen haben. Auch Knuts Freunde treten im Film auf: Masha und Pasha – wie Knut von ihrer Mutter verlassen -, müssen sich in den einsamen Schnee- und Eiswüsten Weißrusslands durchschlagen. Mit von der Partie sind auch die Eisbärenkinder Lasse, Linn und Kunik mit ihrer Mutter Maidu.

In dem Film nimmt nicht jedes Tierschicksal ein gutes Ende. Und auch in der Wirklichkeit gab es zumindest für Thomas Dörflein, den Ersatzvater von Knut,  kein Happy-End: Er ist bekanntlich im September 2008 an Herzversagen gestorben, hat aber die Kinopremiere des Films im März 2008 noch erlebt und fand den Streifen „ganz großartig“.

Nun, da der Film im Fernsehen läuft,  können wir uns ja eine eigene Meinung darüber bilden. Um ungeduldige Kinder davon abzuhalten, die Weihnachtsvorbereitungen am Heiligen Abend zu stören, taugt der Film mit Sicherheit allemal.

Das nach wie vor unglaubliche Tierquiz

FrankElstnerFrank Elstner hat ja kürzlich zum letzten Mal die Sendung „Verstehen Sie Spaß“ moderiert. Womit er den Fernsehzuschauern aber erhalten bleibt, das ist unter anderem „Das unglaubliche Quiz der Tiere“. Die nächste Ausgabe wird am Donnerstag, 3. Dezember, um 20.15 Uhr in der ARD ausgestrahlt.

An sich finde ich das Quiz ja über weite Strecken sehr lehrreich. Aber leider hat man seit der ersten Sendung vor gut zwei Jahren das Konzept beibehalten, größtenteils exotische Tiere ins Studio vor die Kamera zu holen und sie gleißend hellen Scheinwerfern, schweißtreibender Wärme und dem tosenden Applaus des Publikums auszusetzen. Natürlich lässt man sie auch mit den Fernsehstars posieren, die als Kandidaten auftreten. Das habe ich damals schon als Qual für manche Tiere empfunden, und das tue ich immer noch. Es ist im Fernsehen einfach nicht mehr zeitgemäß  und obendrein völlig überflüssig, denn man kann ja jederzeit auf Filmzuspielungen zurückgreifen. Manchmal mutet die Quizshow an wie eine Aneinanderreihung von Zirkusnummern mit dressierten Tieren.

Auch für die winterlich-weihnachtliche Sendung am Donnerstag stehen wieder alle möglichen Tierauftritte im Fernsehstudio auf dem Programm. Elstner will Polarfüchse, Elche, Huskys, Schneeeulen – und als Höhepunkt einen weißen Tiger begrüßen. Da kann ich nur sagen: Und täglich grüßt das Murmeltier!