Die Flocke-Story im Fernsehen

Ich weiß schon: Derzeit dreht sich alles um die Fußball-Weltmeisterschaft. Das war vor ungefähr zwei Jahren ganz anders: Da war unsere Eisbärin Flocke Superstar und in allen Medien zugegen.

antibesNun ist die berühmte Eisbärin mit ihrem Rasputin schon seit fast zwei Monaten gar nicht mehr in Nürnberg – die beiden sind bekanntlich nach Antibes an die Côte d´Azur umgezogen. Nach ersten Fotos, die drei der Tierpfleger mitgebracht haben, die Flocke nach Südfrankreich begleitet haben, gibt es nun am Montag, 14. Juni, im ZDF einen Film über Flocke: „Flockes große Reise – ein Eisbär zieht um“ heißt er und wird um 15.15 Uhr im ZDF ausgestrahlt.

Die 45 Minuten lange Dokumentation blickt auch noch einmal zurück. Von Flockes Geburt im Dezember 2007 über die ersten aufregenden Wochen, in denen keiner wusste, ob das kleine weiße Fellknäuel überleben würde, und ihre Teenager-Zeit, als sie mit Rasputin gemeinsam die Besucher im Nürnberger Tiergarten begeistert hat, bis hin zum Abschied von Franken lässt der Film die „Flocke-Story“ noch einmal Revue passieren. Und dann bekommen die Zuschauer die Eingewöhnungsphase der zwei Eisbären im Marineland von Antibes zu sehen.

Ich glaube, der Beitrag kann eine erholsame Abwechslung im wochenlangen WM-Einerlei bieten. Schließlich ist ja nicht jeder Fußball-Fan.

Recht nett, dieses neue Gehege!

Na, wie schaut´s aus mit dem Gartenvögel-Zählen? Schon erledigt? Falls nicht, wird es jetzt höchste Zeit!

antibesFür alle, die schon fleißig gezählt haben, löse ich jetzt mein Versprechen von vergangener Woche ein und zeige eines der ersten Fotos aus dem „Marineland“ in Antibes, das Flocke (links) und Rasputin in ihrer neuen Heimat zeigt. Oder muss ich jetzt sagen: Flocon und Raspoutine? Egal, die zwei haben ihre neue große Freianlage jedenfalls in Besitz genommen und scheinen sich wohl zu fühlen. Kein Wunder, eine Gelände von 2200 Quadratmetern mit Wasserfällen, Meerwasser-Becken, Tundralandschaft, Felsen und Eishöhlen, falls es den Polarbären mal zu viel wird im heißen Mittelmeer-Sommer: Es ist alles vorhanden, was Eisbären-Herzen höher schlagen lässt.

Allerdings liebt Flocke, wie alle Besucher des Nürnberger Tiergartens wissen, Sonne und Wärme sehr. Auf den Sandsteinfelsen im Aquapark hat sie selbst in der größten Mittagshitze ausgiebige Sonnenbäder genommen. Also dürften die Befürchtungen, unsere beiden Nürnberger Eisbären könnten an der Côte d´Azur unter der Hitze leiden, überzogen sein.  Flocke und Rasputin haben auch in Mittelfranken lernen können, mit Temperaturen über 30 Grad umzugehen. Und wer weiß: Wenn es heuer wettermäßig in dem Stil weitergeht wie bisher, werden die beiden noch dankbar für ihr dickes Fell sein!

Flocon und Raspoutine vor der Premiere

Was macht eigentlich Flocke? Wie geht es ihr und Rasputin in ihrer neuen Heimat in Südfrankreich? Aus dem „Marineland“ in Antibes hört man bisher noch nichts. Die beiden Nürnberger Eisbären waren dort zwar wohlbehalten eingetroffen, wie hier berichtet, doch seitdem herrscht Funkstille zwischen Nürnberg und der Côte d´Azur.

nice-matin-ours-polaires-30-avril-2010Ich habe daher ein wenig in der französischen Presse gestöbert und bin fündig geworden: Im „Nice Matin“, der Zeitung, die in Nizza erscheint, gab es am 30. April einen größeren Artikel über Flocke und Rasputin – die nun „Flocon“ und „Raspoutine“ heißen. Und da zeigt sich ein interessantes Phänomen: In dem Blatt ist nicht unsere „Flogge“ der Star, sondern Rasputin, der auch im Bild gezeigt und als ein für seine zwei Jahre „schon sehr beeindruckender Eisbärenmann“ bezeichnet wird. Flocke Superstar – das war einmal, zumindest in diesem Artikel hat Rasputin ihr den Rang abgelaufen. Aber das kann sich ja noch ändern in den nächsten Wochen.

Am 7. Mai, so heißt es in der Zeitung weiter, sollen die beiden Eisbären im „Marineland“ erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden. Bisher waren sie zur Eingewöhnung nur im Innengehege untergebracht, unsichtbar für die Besucher. Die einzigen Menschen, zu denen sie derzeit Kontakt haben, sind  ihre Pfleger.

Doch die Freianlage wird vorab schon den schillerndsten Farben beschrieben: 2200 Quadratmeter „Tundra“-Landschaft, Wasserfälle, Meerwasserbecken mit einer konstanten Wassertemperatur von 14 Grad, klimatisierte und verschneite Höhlen – alles einzigartig in Europa. Heiße Mittelmeer-Sommer müssten Flocke und Rasputin nicht fürchten, dafür sorge ein ausgeklügeltes Klimatisierungs-System.
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Und tschüs, Rasputin!

p04232010tm2BM_rasputin_betritt_transportkiste.jpg„Tschüs, Nürnberg!“ und „Bonjour, Antibes!“, scheint Rasputin dem Fotografen zu signalisieren. Selbstbewusst und lässig, fast ein wenig machohaft, stieg der halbstarke Eisbär in die Transportkiste. Flocke und Rasputin sind am Freitag um 9 Uhr wohlbehalten an der Côte d’Azur angekommen. Die Fahrt nach Antibes dauerte mit Pausen über 16 Stunden.

Das „Marineland“ mit der gerade erst fertiggestellten, einzigartigen Meerwasseranlage hat der Koordinator des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms für Eisbären als neues Zuhause für Flocke und Rasputin ausgesucht.

Mittlerweile ist Flockes Papa Felix aus Dänemark im Aquapark des Tiergartens eingetroffen. Vera und er haben sich schon beschnuppert; die beiden sollen bald wieder für Nachwuchs sorgen.

Fotos von Flocke und Rasputin in Südfrankreich kann ich leider noch nicht zeigen. Da keine Fotografen mit auf der Reise dabei sind, dürften wir auf die Mitarbeiter des „Marineland“ in Antibes angewiesen sein. Der stellvertretende Direktor des Nürnberger Tiergartens, Helmut Mägdefrau,  rechnet selbst nicht vor Mitte nächster Woche mit Bildern. Also müssen wir uns eben gedulden!

Wir vergessen Dich nie, Flocke!

adeflockeJetzt ist es also wirklich so weit: Unsere „Flogge“, auf die wir so stolz waren, hat Nürnberg verlassen. Am Donnerstagnachmittag wurden Flocke und ihr Eisbärenfreund Rasputin in einen Spezialtransporter verladen. Wenig später ging die Fahrt nach Südfrankreich los.

Schon vor ein paar Tagen hatten Flocke-Fans zum Abschied am Eisbärengehege im Nürnberger Tiergarten diese Luftballons angebracht und auf die Scheibe geschrieben: „Servus, ade“ und „Au revoir“ in Antibes. Unser NZ-Fotograf Hagen Gerullis hat das natürlich im Bild festgehalten. Über den tatsächlichen Abreisetermin der prominenten Eisbärin und ihres Gefährten hatte der Tiergarten, um Presse- und Besucherrummel zu vermeiden, strenges Stillschweigen bewahrt. Boulevard-Zeitungen hatten hanebüchene Berichte veröffentlicht, entweder mit Falschmeldungen über den Transporttermin oder mit der unverschämten Behauptung, der Tiergarten  lasse die zwei Eisbären heimlich wegbringen.

In Antibes werden Flocke und Rasputin im Meeres-Themenpark „Marineland“ einziehen. Wenn wir Nachricht haben, ob die beiden gut an der Côte d´Azur angekommen sind, werde ich das natürlich gleich vermelden.

Flocke bleibt mindestens bis Ostern

FlockeIch persönlich freue mich ja: Der Abschied von Eisbärin Flocke verschiebt sich nochmals weiter nach hinten. Flocke und ihr russischer Freund Rasputin bleiben jetzt über die ganzen Osterferien hinweg im Nürnberger Tiergarten. Wahrscheinlich freuen sich andere Flocke-Fans mit mir.

Momentan geht man davon aus, dass Flocke und Rasputin erst in der zweiten Aprilhälfte nach Südfrankreich umziehen. Der Grund für den erneuten Aufschub: Die Eisbärenanlage im „Marineland“ in Antibes wird nicht im geplanten Zeitrahmen fertig. Die Bauarbeiten haben sich durch den langen und ungewöhnlich schneereichen Winter an der Côte d’Azur verzögert und dauern noch an.

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Flocke bleibt noch etwas länger

Asche über mein Haupt: Die Urlaubsvertretungen sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Erst lassen sie sich mit ihrem Beitrag einige Tage Zeit, und dann kommen sie zu allem Überfluss auch noch mit einer schlechten  Nachricht daher: Die Tiergartenpreise werden nämlich ab dem 1. April 2010 erhöht. Ein Erwachsener zahlt künftig 9 Euro statt bisher 8,50 Euro, für Kinder bis 13 steigt der Preis von 4,20 auf 4,50 Euro. Auch Nürnberg-Pass-Besitzer müssen künftig mehr berappen: Bei den Erwachsenen geht der Preis von 3,70 auf 4 Euro hoch, bei Kindern von 2 auf 2,20 Euro. Die Familienkarte für zwei Erwachsene mit Kindern kostet künftig 21 statt bisher 20 Euro.
Aber ein kleines Trostpflaster habe ich auch noch: Flockes Abschied verschiebt sich noch weiter nach hinten. Von der ursprünglichen Planung her hätte die Eisbärin ja schon im Januar nach Südfrankreich umziehen sollen, dann hieß es Mitte Februar, später war von Anfang März die Rede. Jetzt werden  Flocke und ihr Gefährte Rasputin doch noch etwas länger am Schmausenbuck bleiben.
„Mitte März wird es auf jeden Fall“, sagte Tiergarten-Chef Dag Encke der Nürnberger Zeitung. Der Bau der neuen Meerwasser-Anlage in Antibes habe sich wegen des harten Winters verzögert. Während sich die Besucher freuen, sitzt  die Tiergarten-Leitung nun aber inzwischen etwas auf heißen Kohlen. „Die Deckzeit wird immer knapper“, sagt Encke. Sobald Flocke und Rasputin in Richtung Frankreich unterwegs sind, will der Tiergarten bekanntlich Felix zurückholen. Bis Ende April könnte der derzeit in Aalborg (Dänemark) lebende Papa Flockes gemeinsam mit Vera wieder für Nachwuchs sorgen.
Immerhin müssen sich Felix und Vera nicht lange aneinander gewöhnen. Die beiden sind ja schon ein eingespieltes Paar.

Flocke geht weg – Kritik am Tiergarten

Unsere «Flogge» verlässt Nürnberg bald. Mit dieser Entscheidung können sich manche Eisbären-Fans nur schwer anfreunden. Der Tiergarten steht bei ihnen in der Kritik, weil er angeblich sein Zugpferd gehen lässt. Und auch das «Marineland» in Antibes  (Südfrankreich), wo Flocke eine neue Heimat finden soll, halten einige für keine gute Wahl. Was ist dran an den Vorwürfen?

Er verliert die Geduld nicht, wenn er immer wieder aufs Neue erklären muss, warum die beliebte Eisbärin nicht am Schmausenbuck bleiben kann: Der stellvertretende Zoochef Helmut Mägdefrau verteidigt die Entscheidung des für Eisbären zuständigen Koordinators im Europäischen Erhaltungszucht-Programm (EEP), dass Flocke und Rasputin an die Côte d’Azur ziehen sollen. Im EEP wird europaweit geplant – lokale Vorlieben für ein bestimmtes Zootier kann da niemand berücksichtigen.

flockerasputinAußerdem betont die Tiergartenleitung, dass sie es für eine sehr gute Lösung hält, wenn Flocke mit ihrem Gefährten Rasputin (beide auf nebenstehendem Foto)  weiter zusammenbleibt, nachdem sich die beiden so gut aneinander gewöhnt haben. Dem Argument, Berlin hätte sich niemals von Knut getrennt wie Nürnberg nun von Flocke, weil man in der Hauptstadt auf eine solche Besucherattraktion nicht verzichten würde, hält Mägdefrau Folgendes entgegen: In Nürnberg hat Flocke zwar in ihrem ersten Jahr für ein Besucher-Plus von 19 Prozent gesorgt, im zweiten, als sie kein knuddeliges Baby mehr war, aber nicht mehr.

Mittlerweile kursiert über das «Marineland» das Gerücht, es sei eine Einrichtung, die mit enormem Energieaufwand betrieben werde. Dieser Zoo in Antibes hat sich auf Meeresbewohner wie Orcawale, Delfine, Robben, Haie, Pinguine und Seewasserfische spezialisiert. Kürzlich hat sich eine Frau aus Nürnberg verärgert an den Artenschutzbeauftragten des World Wide Fund For Nature (WWF) Deutschland gewandt: Ausgerechnet Flocke, die zur «Botschafterin für den Klimaschutz» auserkoren wurde, gehe in einen «vollklimatisierten» Zoo. – Hat der Tiergarten versäumt, sich vorher in Sachen Klimaschutz über die Einrichtung zu informieren?

«Nein», sagt Mägdefrau und holt ein wenig aus. Für Eisbären werde in Antibes gerade die europaweit einzige Meerwasser-Anlage gebaut. Die funktioniert so: Man pumpt Wasser aus der Tiefe des Meeres, das ganzjährig eine konstante Temperatur von 14 Grad Celsius hat, und leitet es in die Eisbären-Anlage. Die Innenställe der Bären werden laut Mägdefrau zwar eine Klimaanlage besitzen, «aber nur für den Notfall, zum Runterkühlen, wenn es mal zu heiß wird». Aus dem Zoo San Diego wisse man jedoch, dass dies unter ähnlichen klimatischen Bedingungen so gut wie nie nötig sei – die «Weißen Riesen» bleiben bei großer Hitze einfach draußen.

Entgegen der weitverbreiteten Meinung, Eisbären bräuchten es kalt, hat man in Nürnberg ganz anderes beobachtet: Flocke und Rasputin, ebenso wie Vera, lieben die Wärme. «Selbst in der brütenden Mittagshitze legen sie sich auf die heißen Felsen in ihrer Anlage und sonnen sich. Da sind sie wie die Deutschen in Rimini», scherzt Mägdefrau.

Zurück zur Frage des Klimaschutzes im «Marineland» Antibes: Dort sei vor einem Jahr eine neue Abteilung für umweltfreundliches Zoo-Management eingerichtet worden, erzählt der Tiergarten-Vize. Der Zoo habe begonnen, mit Photovoltaik zu arbeiten und lasse Hybridfahrzeuge über sein Gelände fahren.

Tiere gezählt, gewogen und gemessen

SetoaufwaageIm ganzen Land machen die Zoos in diesen Tagen Inventur: Tiere werden gezählt, gewogen und gemessen. So auch im Tiergarten Nürnberg. Um den Pressevertretern das an sich wenig spannende Zahlen-Material attraktiver zu präsentieren, musste das Ende August 2009 geborene Panzernashorn-Baby Seto Paitala als Zugpferd dienen: Für die Kameras lockte es sein Pfleger Oliver Pürkel mit leckerem Gemüse auf die Waage. 309 Kilo waren dort abzulesen – die Kleine hat also ganz schön zugelegt in den letzten Monaten! Es wird nicht mehr lange dauern, dann darf sie sich  nicht mehr auf die Waage stellen, denn die geht nur bis 400 Kilo. Der Pfleger nutzte auch gleich die Gelegenheit, um die Schulterhöhe des weißbeinigen Nashornbabys zu messen: 97 Zentimeter.

Panzernashörnchen ist derzeit – neben den drei kleinen Tigern – einer der großen „Stars“ im Tiergarten. Natürlich lockt auch Flocke noch viele Besucher an, zusammen mit ihrem Freund Rasputin ist sie ja nur noch wenige Wochen lang in Nürnberg, um dann nach Südfrankreich umzuziehen. Aber der Mega-Run auf Flocke hat doch deutlich abgenommen. So haben im vergangenen Jahr „nur“ noch 1,04 Millionen Menschen den Tiergarten besucht. Das Rekord-Jahr war 2008, als Eisbärenbaby Flocke die Riesenattraktion war; damals kamen fast 19 Prozent mehr Besucher als 2009.

Lesern, die sich für Zahlen interessieren, möchte ich weitere Ergebnisse der Inventur nicht vorenthalten: 2009 lebten 2548 Tiere aus 254 Arten in dem Zoo am Schmausenbuck. Sie haben 28 Tonnen Karotten verspeist, außerdem 13 500 Salatköpfe, 19 Tonnen Äpfel, sieben Tonnen Birnen, 3,7 Tonnen Bananen, 160 Tonnen Runkelrüben, 137 Tonnen Heu, 30,8 Tonnen Kraftfutter, 76,5 Tonnen Fisch und 23,7 Tonnen Fleisch.

2009 war für den Tiergarten ein Jahr der Um- und Neubauten: Das sanierte Raubtierhaus wurde nach über zwei Jahren wiedereröffnet, der neue Pavianstall in Eingangsnähe in Betrieb genommen, das Guanako-Gehege zum Natur-Erlebnis-Garten umgestaltet. Außerdem zog sich der Bau zweier zusätzlicher, ansprechend gestalteter Toiletten-Anlagen eine Zeitlang hin.

Die größte Baustelle des alten Jahres wird auch im neuen nicht verschwinden: Die Delfinlagune mit angeschlossenem Seekuh-Haus soll 2011 fertig sein – wenn alles klappt. Denn in diesem Bauwerk stecken eine Reihe von Unwägbarkeiten. Sollte etwa beim Transport der riesigen Unterwasser-Einsicht-Scheibe aus Acryl (zweieinhalb Meter hoch, 12 Meter breit, 30 Zentimeter dick), irgendetwas schiefgehen, kann sich die Bauzeit gleich um Monate verlängern. Das gute Stück kommt per Schiff und Lkw aus Japan. Nur dort und in den USA gibt es einen Anbieter dafür.

Flocke bleibt noch bis Februar!

FlockeUnd wieder eine gute Nachricht – diesmal für alle Flocke-Fans: Die berühmte Eisbärin verlässt Nürnberg doch noch nicht im Januar 2010, wie es ursprünglich geplant war, sondern voraussichtlich erst Mitte Februar.

Grund für den späteren Umzug von Flocke und ihrem Gefährten Rasputin an die Côte d’Azur ist, dass die neue Meerwasser-Anlage für Eisbären im „Marineland“ in Antibes noch nicht fertig ist. Deshalb hat die Zooleitung beim Tiergarten angefragt, ob Flocke und Rasputin noch eine Zeitlang in Nürnberg bleiben könnten.

Der nun ins Auge gefasste Umzugstermin Mitte Februar lässt sich mit den Plänen, die man am Schmausenbuck in Sachen Eisbären-Haltung schmiedet, gut vereinbaren: Sobald Flocke und Rasputin in Südfrankreich sind, soll Felix, Flockes Papa, der zurzeit im Rostocker Zoo lebt, wieder nach Nürnberg zurückkehren und Flockes Mutter Vera möglichst wieder decken.

Wir Nürnberger freuen uns schon und hoffen auf gesunde Eisbärenbabys im nächsten Winter!