Schäfer-Idylle mitten in der Hauptstadt

Ländliche Idylle auf den Grasflächen des einstigen Flughafengeländes Berlin-Tempehof: Dort weiden in dieser Woche 100 Schafe (Foto: epd) und kümmern sich um die Landschaftspflege. Schäfer Knut Kucznik hütet die Tiere zusammen mit drei Hirtenhunden. Ich finde, das ist eine originelle Idee, die beweist, wie Naturschutz mitten in der Großstadt funktionieren kann und dass er notwendig ist. Schäfer Knut Kucznik will mit dieser Aktion aber auch die Öffentlichkeit über das Schäferwesen informieren und veranstaltet zu diesem Zweck am 21. Oktober ein großes Schäferfest auf dem Tempelhofer Feld, zu dem mehrere Dutzend Schäfer aus dem gesamten Bundesgebiet anreisen.

Sie wollen damit auf ihre schlechte wirtschaftliche Situation aufmerksam machen: Ihr Einkommen liegt mit durchschnittlich rund 26.000 Euro im Jahr unter dem Mindestlohnniveau. Auch deshalb ist die Zahl der Schäfereien ist in Deutschland rückläufig; ihre Zahl ist jetzt zum ersten Mal unter 1000 gesunken. Die Schäfer fordern deshalb von der Bundesregierung eine Weidetierprämie – im Gegensatz zu Deutschland gibt es die in 22 anderen europäischen Ländern bereits. Meiner Meinung nach eine berechtigte Forderung, denn Schäfer tragen mit ihren Herden zum Natur- und Artenschutz wie auch zur Vernetzung von Biotopen bei. In Zeiten des großen Insektensterbens ist dieser Beitrag gar nicht hoch genug einzuschätzen.

Wie kommt die „Lebende Krippe“ am Tiergarten-Eingang an?

Anfangs dachte ich: Oh je, warum hat der Tiergarten Nürnberg seine „Lebende Krippe“ mit Schafen, Maria, Josef und Hirten nur woandershin verlegt? Früher war sie ganz hinten auf dem Zoogelände, beim Kinderzoo, zu finden – sehr stimmungsvoll! Seit vergangenem Jahr hat sie einen neuen Platz gleich im Eingangsbereich, hinter den Toren. Das hat mir gar nicht gefallen, als ich davon hörte. Doch ich habe meine Meinung geändert, nachdem ich mir die Sache selber angeschaut hatte.

Der neue Standort hat den Vorteil, dass die Besucher näher an das Krippen-Szenario heranrücken können als im Kinderzoo, wo der Krippenstall doch ein ganzes Stück weit von der Gehege-Absperrung entfernt lag. Auch alle Besucher, denen der Weg bis zum Kinderzoo bei Kälte, Schnee oder Eis zu weit war, haben es nun leichter. Das Ambiente passt jedenfalls: Gegenüber der Krippe stehen ein paar Buden, die denen auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt ähneln. Außerdem sorgt der große Christbaum im Eingangsbereich für festliche Stimmung.

Ich finde es immer wieder nett, dass Mitarbeiter aus den  verschiedensten Bereichen des Zoos am Schmausenbuck ihre Adventswochenenden und sogar ein paar Stunden am Heiligen Abend opfern, um bei dem Krippenprojekt mitzumachen. Maria wird in diesem Jahr von Corinna Heinke dargestellt, Josef von Wolfgang Scheffler und der Hirte von Andreas Haller. Besonders gutmütige Ouessantschafe gehören ebenfalls zum Krippen-„Personal“. (Das Skandal-Schaf Rosi durfte hingegen an so einem „biblischen Ort“ nicht mitmischen.) Last but not least: Zoopädagoge Christian Dienemann gibt bei verschiedenen Veranstaltungen den Weihnachtsmann.

Die „Lebende Krippe“ und der Adventsmarkt öffnen an den Samstagen und Sonntagen im Advent von 11 Uhr bis 15.30 Uhr ihre Pforten. Auch am 24. Dezember kann die „Lebende Krippe“ von 11 bis 15.30 Uhr bewundert werden. Der traditionelle Lichterzug findet am Samstag, 10. Dezember, ab 16.30 Uhr statt (Treffpunkt am Haupteingang). Zur Waldweihnacht lädt die evangelische Kirchengemeinde St. Nikolaus/St. Ulrich (Mögeldorf) mit dem Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde Auferstehungskirche (Zabo) ein, und zwar am Sonntag, 18. Dezember, ab 16 Uhr am Haupteingang. Kinder können bei beiden Veranstaltungen Laternen mitbringen – bitte keine Taschenlampen, damit keine Tiere geblendet werden!

Mich würde interessieren, was meine Blog-Leser über den Umzug der „Lebenden Krippe“ vom Kinderzoo in den Eingangsbereich denken.

Chris – um über 40 Kilo leichter

VorhernachhherGestern ging die Geschichte vom Merino-Schaf in Australien, das von seinem dicken, verfilzten Wollvlies schier erdrückt wird, um die Welt.  Nun hat das Ganze doch ein gutes Ende genommen: Das Schaf, das mittlerweile „Chris“ genannt wird, ist jetzt um 40 Kilo leichter. Der australische Landesmeister im Scheren, Ian Elkins, hat das Tier erlöst und dabei wahrscheinlich einen neuen Weltrekord aufgestellt. Er benötigte sage und schreibe 42 Minuten dafür – normalerweise braucht er für eine Schafschur nur drei Minuten. Chris bekam zur Sicherheit ein Beruhigungsmittel, bevor Ian Elkins sich ans Werk machte und Chris um genau 40,45 Kilo erleichterte. Für gewöhnlich werden Merino-Schafe alle zwölf Monate geschoren und liefern dann gerade mal fünf Kilo Wolle. – Das Foto zeigt Chris vor und nach der Schur. Um ihn warm zu halten, wurde er in einen Daunenmantel gesteckt.

Übrigens hat Chris mit seinen gut 40 Kilo Wolle seinen Schicksalsgenossen Shrek aus Neuseeland um einiges übertrumpft: Der wurde im Jahr 2004 von 27 Kilogramm Wolle befreit. Und Chris ließ auch den bisherigen, ebenfalls aus Neuseeland stammenden Rekordhalter namens Big Ben hinter sich, dem Anfang vergangenen Jahres 28,9 Kilo Wolle abgeschnitten wurden.

Schaf muss Schafspelz loswerden

Merinoschafneu
Es gibt Tierschicksale, bei denen man nicht weiß, ob sie nun bloß erfunden oder wahr sind, so unglaublich klingen sie. Das hier ist so eines: In Australien, im Buschland Mulligan Flats in der Nähe der Hauptstadt Canberra, wurde ein freilaufendes Merino-Schaf gesichtet, das so viel schwere Wolle mit sich herumträgt, dass es für das Tier lebensgefährlich ist. Das Schaf ist vier- bis fünfmal größer, als es normalerweise wäre. Offenbar hat das Tier mehrere Jahre in der Wildnis gelebt, denn der „Schafspelz“ wächst rund sieben Zentimeter pro Jahr. Merino-Schafe, die wegen ihrer wertvollen Wolle begehrt sind, können krank werden oder sterben, wenn sie nicht regelmäßig geschoren werden.

Tierschützer haben nun einen Aufruf an professionelle Schafscherer gegerichtet, dem Schaf zu helfen und es von seiner schweren Last zu befreien. Selbst der australische Landesmeister im Scheren hat nach eigenen Angaben noch nie so viel Wolle auf einem Schaf gesehen. Er geht davon aus, dass die Schur in diesem Fall bis zu zwei Stunden dauern würde. Das Problem ist nur, dass das Schaf nervös auf die Gegenwart von Menschen reagiert; offenbar steht es unter Stress.

Möglicherweise kann das Tier jetzt einen Rekord brechen: Es ist wahrscheinlich noch größer als das berühmte Merino-Schaf Shrek. Shrek schleppte nach sechs Jahren in der Wildnis von Neuseeland immerhin 27 Kilogramm Wolle mit sich herum. Im Jahr 2004 wurde Shrek von dieser Last befreit.

Wie viele Tiere verschwinden noch, Teil 2

Muntjak
Kann das noch mit rechten Dingen zugehen? Nun ist schon wieder ein Tier aus dem Tiergarten Nürnberg verschwunden: ein Chinesischer Muntjak (ein Zwerghirsch). Diese Art wird in 26 Mitgliedszoos des Verbands der Zoologischen Gärten gehalten. Am Schmausenbuck lebt ein Paar zusammen mit den Panzernashörnern in einer Anlage, nämlich im früheren Elefanten-Freigehege. Erst vor kurzem war das junge Rotkopf-Schaf Rosi aus dem Tiergarten nach München ins Rotlicht-Milieu „entführt“ worden, dann wurde bekannt, dass die Präriehunde nach dem Winterschlaf nicht mehr aufgetaucht waren. Das Verschwinden des Muntjaks ist hingegen weniger rätselhaft: Am Sonntag, 31. Mai, suchte der kleine Hirsch bei tierpflegerischen Arbeiten in seinem Gehege das Weite. Sechs Tage später wurde er höchstwahrscheinlich außerhalb des Tiergartenzauns gesichtet. Die Zooleitung hat Forstbehörden und Jäger informiert. Wer den Muntjak sieht, wird gebeten, dem Tiergarten Bescheid zu geben, damit der Kleinhirsch wieder eingefangen werden kann.

Wir erinnern uns: Mit den Muntjaks hatte der Tiergarten vor einigen Jahren schon einmal Probleme – darüber habe ich hier geschrieben. Und nun büxt also ein Muntjak-Männchen aus. Naja, vielleicht wollte es nicht mehr mit den Nashörnern in einer WG leben oder hatte Streit mit seiner Partnerin? Wollte es womöglich den Tierpflegern einen Streich spielen oder dem Zoochef  neue Sorgen bereiten? Wer weiß. Ich hatte ja kürzlich schon gefragt, wie viele Tiere wohl noch aus dem Tiergarten verschwinden. Und langsam kommt mir das wirklich komisch vor. Passiert das alles jetzt aus Zufall so kurz nacheinander? Handelt es sich um eine Pechsträhne? Ich bin schon gespannt, was jetzt wieder für Gerüchte in die Welt gesetzt werden.

 

… Schaf zu sein dagegen sehr!

schafeSchafe haben es nicht leicht, ihr Ruf ist wirklich nicht der beste. „Dumm“ sind sie angeblich. Manche, nämlich die schwarzen, gelten als böse. Junge Schafe, also Lämmer, werden schon in der Bibel nicht nur als „unschuldig“ bezeichnet – was ja an sich noch nicht negativ wäre -, sondern auch als übermäßig „geduldig“ bzw. so duldsam, dass sie sogar ohne zu murren selbst  zur Schlachtbank gehen. Kaum jemand weiß, dass Schafe viel intelligenter sind als gemeinhin bekannt. Dazu habe ich übrigens einen interessanten Artikel der „Berliner Morgenpost“ gefunden.

Und nun: der vielzitierte Skandal um „Rosi“, das Schaf aus dem Nürnberger Tiergarten, das in ein Bordell entführt wurde, manche Medien das ganze Pfingstfest über in Atem hielt und jetzt wieder wohlbehalten zum Schmausenbuck zurückkehren durfte. Ich habe die Kollegen in der Mittagskonferenz selten so aufgekratzt erlebt wie heute, mit einigen ging die Fantasie richtig durch und führte zum Beispiel dazu. Morgen werden wir beim Zeitunglesen auch noch mal so richtig lachen können, bestimmt!

Wenig zu lachen hatten dagegen zwei Schafe im Kreis Heilbronn – sind sind nämlich tot. Wurden mir nichts, dir nichts über Nacht in einem Garten gefangen und getötet. Eines der beiden Tiere hat man geschlachtet, dabei jedoch nicht fachmännisch zerlegt; das Fleisch ist jedenfalls verschwunden. Das zweite Schaf ließen die Täter einfach tot liegen. Da könnte einem wirklich – Verzeihung! – das Kotzen kommen!

Die Schatten, die der G7-Gipfel redensartlich vorauswirft, sind für die gut 600 Schafe, die normalerweise beim Schloss Elmau weiden dürfen, auch sehr dunkel. Weil dort in der Umgebung jetzt überall Polizei ist, müssen sie im Stall bleiben. Ihre Besitzerin hat Angst, dass sie wegen der strengen Sicherheitsmaßnahmen nicht zu ihren Tieren durchgelassen würde, wenn es nötig wäre.

Zuguterletzt haben wir noch den Wolf, nach dem Menschen der größte Feind des Schafes. Erst vor ein paar Wochen war die Aufregung groß, weil eine solche „Bestie“ im Osten von München Schafe gerissen hat, und nun geht die Angst um – nicht unter den Schafen, aber unter den Bauern.

Wie gesagt, schwere Zeiten für Schafe, und das mitten im chinesischen Jahr des Schafes!

Erinnern Sie sich an Dolly?

Erinnern Sie sich noch an Dolly? Genau, das war das Klonschaf, das in die Geschichtsbücher einging. Am 14. Februar vor zehn Jahren ist es gestorben.

Als Dolly am 5. Juli 1996 in Schottland zur Welt kam, glaubten viele, dass nun bald auch die Zeit geklonter Menschen kommen werde – für manche eine Hoffnung, für andere eine erschreckende Vorstellung. Den Forschern vom Roslin-Institut bei Edinburgh war jedenfalls eine bahnbrechende Technik geglückt: Erstmals gelang es, ohne biologischen Vater, sondern durch Verpflanzung von Zellkernen die genaue Kopie eines erwachsenen Säugetiers zu schaffen. Dolly wurde von einer Ersatzmutter geboren, der man die Eizelle einpflanzte. Zunächst wuchs Dolly als gesundes walisisches Bergschaf heran. Aber bald schon zeigte sich, dass sie kränkelte. Letztlich musste man sie wegen mehrerer Alterserkrankungen einschläfern. Sie wurde nicht einmal sieben Jahre alt – ein kurzes Leben für diese Schafrasse, die eine durchschnittliche Lebenserwartung von zehn bis zwölf Jahren hat. Für die Nachwelt lebt Dolly trotzdem weiter: ausgestopft im Royal Museum in Edinburgh.

Nach Dolly wurde mit dem Klonen von Säugetieren munter weitergemacht. Es gab bald geklonte Pferde, aber auch Ziegen, Schweine, Hunde, Mäuse und Rinder. In der Landwirtschaft dient das Klonen dazu, besonders wertvolle Tiere zu kopieren. Seit Dolly ist auch die Grundsatzdiskussion über Ethik in der Wissenschaft nicht abgeschlossen, sie lodert immer wieder von Neuem auf. In den 1990er Jahren kam außerdem die Befürchtung auf, dass bald auch Menschen geklont würden. Das hat sich bisher nicht bewahrheitet – noch nicht jedenfalls. Für die medizinische Forschung arbeiten Wissenschaftler aber seit Dolly an Klontechniken weiter, zum Beispiel für die Resistenz gegen Krankheitserreger oder um Ersatzgewebe für Patienten heranzuzüchten. Was die Wissenschaft im Bereich der Stammzellenforschung darf und was nicht, diese Frage wird uns sicher auch in Zukunft noch beschäftigen.

Schaf-Mafia schlägt zu

Es gibt Meldungen, über die man sich nur wundern kann. Dazu gehört auch diese: Bei unseren Nachbarn, den Niederländern, scheint eine regelrechte Schaf-Mafia im Entstehen zu sein. Ja, richtig gelesen! Die niederländische Polizei spricht tatsächlich von einer Mafia, nachdem in den letzten Monaten Hunderte von Schafen gestohlen worden sind.
Dass Schafe geklaut werden, kam in der Vergangenheit in den Niederlanden immer wieder vor. Aber jetzt erfolgen die Diebstähle in wesentlich größerem Stil. Die Behörden melden ein alarmierendes Niveau von Schaf-Diebstählen. Wie die Diebe genau vorgehen, ist offenbar unklar; es wurde auch noch keiner festgenommen.

Die Diebstähle sind wahrscheinlich auf die stark gestiegenen Preise für Hammel- und Lammfleisch zurückzuführen. Dieser Anstieg wiederum hängt damit zusammen, dass Länder, in denen die Schafzucht traditionell eine große Rolle spielt – etwa Neuseeland oder Australien -, die Produktion von Schaffleisch reduziert haben. Vertreter von niederländischen Landwirtschaftsorganisationen nehmen an, dass die geklauten Tiere geschlachtet werden und ihr Fleisch in holländischen Metzgereien verkauft wird. Vielleicht werden die Schafe auch illegal exportiert.

Nun heißt es, die Polizei sei der Schaf-Mafia auf der Spur. Sie hat außerdem in der Nähe von Nijmegen, unweit der Grenze zu Deutschland, vor kurzem 309 vermisste Schafe auf einen Schlag wiedergefunden. – Ich bin gespannt, ob man in nächster Zeit etwas darüber hört, wie sich diese Geschichte weiterentwickelt.

Ach du Schreck, Shrek ist tot!

Wieder einmal gibt es eine besonders kuriose Geschichte aus der Welt der Tiere. Neuseelands berühmtestes Schaf, ein Merinoschaf namens Shrek, ist tot. Es war vor ein paar Wochen krank geworden, deshalb ließ es sein Besitzer jetzt einschläfern. Shrek wurde 17 Jahre alt und war damit unter Umständen auch das älteste Schaf Neuseelands. Die meisten Schafe werden dort nämlich etwa im Alter von sechs Jahren geschlachtet.

Shrek wird als freiheitsliebendes Schaf in die Geschichte Neuseelands eingehen. Das hat folgenden Grund: Shrek war einst geflohen, als er geschoren werden sollte. Dem Tier gelang es, sich sieben Jahre lang im Bergland der Südinsel zu verstecken. Während dieser Zeit lebte er wie ein wildes Schaf und fand in verschiedenen Höhlen Unterschlupf. 2004 wurde er dann aber eingefangen. Sein Körper hatte durch Unmengen von Wolle einen riesigen Umfang erreicht – deshalb musste sich Shrek nun doch der Schafschur unterziehen. Das Ganze wurde medienwirksam inszeniert und live von Fernsehkameras übertragen. Shrek war nach der langen Zeit völlig zugewachsen – bei der Schur kamen nicht weniger als 27 Kilo feinste Merinowolle zusammen.

Shreks Besitzer nutzte die Gunst der Stunde und machte einen Haufen Geld mit Shrek, der in Neuseeland ein Star wurde. Das Schaf tourte durchs Land, und sein Besitzer ließ sich jeden Auftritt teuer bezahlen. Bei einem der Auftritte wurde Shrek auf der Spitze eines Eisbergs geschoren, der vor der Küste der Südinsel im Meer trieb. Die Neuseeländer begeisterten sich für das Tier. Shrek anvancierte zur Hauptfigur mehrerer Kinderbücher, wurde von der damaligen Ministerpräsidentin empfangen und durfte sich über einen eigenen Stall, einen eigenen Pfleger und einen eigenen Ausstellungsraum freuen. Mit Shreks Hilfe kamen schließlich auch erkleckliche Summen für wohltätige Zwecke zusammen.

Nun scheint ganz Neuseeland um Shrek zu trauern. Es gibt mittlerweile natürlich eine Facebook-Seite (R.I.P. Shrek the Sheep). Shreks Besitzer plant angeblich eine Beerdigung und hat wohl auch angekündigt, dass er Shreks Asche auf Neuseelands höchstem Berg verstreuen will. Aber es kommt noch besser: Sogar ein Trauergottesdienst soll für Shrek abgehalten werden, berichten verschiedene Medien. Und zwar an einem passenden Platz: In der Kirche „Zum Guten Hirten“ in Tekapo.