Kürbissafari im Tiergarten

Heute mal wieder ein Veranstaltungstipp von mir. Der 31. Oktober und damit Halloween naht unaufhaltsam. Aus diesem Anlass bieten ja auch immer mehr Zoos spezielle Veranstaltungen an. Im Nürnberger Tiergarten gibt es aber keine Grusel-Party, sondern eine Kürbissafari. Sie steht unter dem Motto: „Such und schätz!“ Und das funktioniert so: Erst muss man im Tiergarten eine Kürbis-Pyramide finden, dann die Zahl der aufgetürmten Kürbisse schätzen.

Wer richtig liegt, nimmt an einer Verlosung teil. Es gibt Preise wie zum Beispiel Eintrittskarten in den Tiergarten zu gewinnen, auch Lebkuchendosen in Form einer Litfaßsäule und Lupenkarten werden verlost. – Das Foto entstand im Herbst vergangenen Jahres: Panzernashorndame Sofie lässt sich Kürbisse schmecken, die nach dem letztjährigen Kürbisfest an die Zootiere verfüttert wurden (Foto: Tiergarten Nürnberg).

Die Meerbarbe als Trendsetterin

Heute mal ein kleines Quiz – als Tierfreund will man sich ja auch weiterbilden. Nicht nur in Sachen Tierwelt, auch sprachlich. Und da im weltweiten Netz Englisch die Sprache Nummer eins ist, will ich versuchen, beide Bereiche miteinander zu verbinden.

Hier also die Frage: Was ist „mullet“? Nachdem heutzutage keiner mehr Fragen ohne Multiple-Choice beantworten kann, gebe ich mehrere Möglichkeiten vor.

Please choose the correct definition and click the link.

a) a type of jacket

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b) a type of wine

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c) a type of hair style

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Ich bin normalerweise nicht für englische Bezeichnungen, aber ich muss zugeben, dass mir für eine solche Frisur weder der Begriff „Vokuhila“ (für „Vorne kurz hinten lang“) gefällt noch eine Umschreibung wie „80er-Jahre-Matte“. Und weil ich Tierfreund bin, werde ich „mullet“ für diese Art von Frisur gerne übernehmen.

Ob sich da die Meerbarbe beleidigt fühlt? Ich hoffe nicht!!!

Virtuelles Eisbärenbaby – nein, danke!

flockegro_.jpgFlocke wird immer erwachsener, man kann sich kaum noch vorstellen, was für ein hilfloses Baby sie vor ein paar Monaten war. Ach, waren das noch Zeiten, als wir Tag für Tag im Fernsehen mitverfolgen konnten, wie ihre vier Pfleger sich rührend um das Bärchen kümmerten, ihm das Fläschchen gaben, Bäuerchen machen ließen, das Bäuchlein massierten, Haut und Fell mit der Bürste und Babyöl liebevoll massierten – und wie Flocke dabei sichtbar wuchs und gedieh.

Da hätte man doch am liebsten gleich selbst mitgeholfen, oder?

Jetzt kann man das – wenn auch nur virtuell. „MyBär“ heißt ein Spiel, das SAT.1 anbietet. Man kann einem Eisbärenbaby einen Namen geben und es vom Neugeborenen bis zum Jungbären aufziehen, mit vielen Fläschchen, Streicheleinheiten und jeder Menge Pflege. Allerdings ist das Spiel so angelegt, dass man nach einer gewissen Zeit ein Pause einlegen und sich richtig anmelden muss, mit Benutzernamen und Passwort, um bis zu Ende spielen zu können.

Ich habe mal ein bisschen mit der virtuellen Bärenpflege angefangen. Naja, die ersten ein, zwei Minuten mögen ja noch ganz lustig sein. Aber dann fehlt mir was: Die Nürnberger Pfleger, die in ihrem hinreißenden Fränkisch liebevoll die nettesten Kosenamen für Flocke fanden, das süße keckernde Geräusch, das unsere Flocke beim Saugen immer von sich gegeben hat, die ihr missliebige Prozedur des Abkotens …. ach ja! Das kann kein Spiel im PC ersetzen!!!

Und deswegen spiele ich auch nicht zu Ende, denn wie ein junger Eisbär aussieht, das weiß ich ja inzwischen, und das schaue ich mir lieber live im Nürnberger Tiergarten an.