Tierschutz im Australien-Urlaub

Heute mal ein ganz besonderer Tipp für Leute, die nach Australien reisen. Die meisten möchten dort ja unter anderem Tiere beobachten. Wer sich auch für das Überleben bedrohter Tiere einsetzen will, für den gibt es als Tourist verschiedene Möglichkeiten. Mehrere Naturschutzprojekte im Südosten Australiens interessieren sich für Urlauber als Gasthelfer. In den meisten Fällen muss man allerdings davon ausgehen, dass man für Unterkunft und Verpflegung selbst aufkommen muss.

Hier ein paar Beispiele: In den Phillip Island Nature Parks – etwa eineinhalb Stunden von Melbourne entfernt – finden ab Juli dreitägige Freiwilligen-Programme für Zwergpinguine statt. Tagsüber geht es hauptsächlich darum, Bäume und Sträucher zu pflanzen. Dafür wird man abends oder nachts belohnt, wenn man bei der Pinguinparade zuschauen kann. – Nähere Infos findet man hier.

Wer Koalas helfen will, hat dazu ab September Gelegenheit im Süden von Victoria, im Cape Otway Centre. Dort geht es während eines drei- bis sechstägigen Einsatzes vor allem um den Schutz von Eukalyptusbäumen, in und von denen die Koalas leben. Außerdem kann man sich in der Einrichtung für die vom Aussterben bedrohten Riesenbeutelmarder engagieren. – Infos hier.

Ebenfalls in Victoria ist die Organisation „Conservation Volunteers“ aktiv. Für sie kann man ökologische Freiwilligenarbeit leisten. Die Helfer kommen zum Beispiel im Grampians-Gebirge zum Einsatz, wo sie sich um den Schutz des Tasmanischen Langnasenbeutlers verdient machen können. Freiwillige können sich für drei oder sechs Tage melden. – Infos hier.

 

Sexy Kakapo

Ich bin ja immer auf der Suche nach Neuigkeiten in Sachen Tiere, durchforste Fernsehprogramme nach Tiersendungen oder surfe im Internet, um interessante tierische Begebenheiten zu finden.

Da bin ich diesmal im Blog des Journalisten Stefan Niggemeier auf einen empfehlenswerten Beitrag gestoßen. Er schreibt über  Douglas Adams und den Fotografen Mark Carwardine, die sich vor Jahren gemeinsam auf Reisen zu  den „letzten Tieren ihrer Art“ begaben. Ihre Erlebnisse haben sie damals in ein Buch gepackt (Kult!!), außerdem gab es dazu eine Radioserie bei der BBC.

Nun hat sich der Schriftsteller Stephen Fry mit Carwardine zusammengetan und die letzten Tiere ihrer Art erneut besucht. Was die beiden dabei herausgefunden haben, hat die BBC vor kurzem in einer Fernsehserie ausgestrahlt.

Eine Szene daraus zeigt einen von Hand aufgezogenen Kakapo, der sich offenbar heftig in den Fotografen verliebt hat und aus dieser Zuneigung keinen Hehl macht.

Ich glaube, Niggemeiers „Flausch am Sonntag“ und die Szene mit dem Kakapo Sirocco könnten auch den Lesern meines „Achtung, Wolf!“-Blogs gefallen. Ich wünsche viel Spaß damit!

Franziska hat Flockes Gehege gekauft

NZ-Leserin Franziska Gehler ist ganz stolz: Sie ist Besitzerin des künftigen Geheges von Flocke im Nürnberger Tiergarten. Nicht in Wirklichkeit, sondern bei der Community www.whatsyourplace.de Dort kann man real existierende Orte im Internet kaufen.

Wer sich das Grundstück mal anschauen möchte – so gelangt man dorthin: mit einem Klick auf http://www.whatsyourplace.de/places/750/eisbaer-flocke-zoo-nuernberg

Na dann: viel Spaß beim virtuellen Ausflug!