Guten Morgen, Uefa!

Die internationalen Proteste von Tierschützern und verschiedene Medienberichte haben zwar dazu geführt, dass die Ukraine unter Druck geriet mit ihrer unmenschlichen Massentötung von Straßenhunden im Vorfeld der Fußball-EM 2012. Sie hat ein Tötungsverbot verhängt. Die Verantwortlichen sollen außerdem versprochen haben, Tierheime für die Streuner zu bauen oder sie sterilisieren zu lassen. – Doch wer kontrolliert eigentlich, ob sich irgendjemand an das Verbot bzw. die Versprechen hält? Dass das wohl nicht der Fall ist,  haben auch schon viele Kommentatoren in Blogs und Internetforen geschrieben.

Nun hat sich endlich auch der europäische Fußballverband Uefa zu Wort gemeldet. Guten Morgen! Dort „begrüßt“ man das Tötungsverbot, heißt es in einer Meldung der Deutschen Presse-Agentur. Da kann man ja nun wirklich nur noch drüber lachen! Ich befürchte, diese Herren haben sich nach dem „Begrüßen“ auch ganz schnell wieder von dem für sie unliebsamen Thema verabschiedet. Jedenfalls habe ich keine Meldung bei dpa gefunden, dass man bei der Uefa tatsächlich aktiv etwas gegen die grausame Tötungsmaschinerie – ich erspare meinen Lesern ein Foto von in Blutlachen liegenden toten Hunden – unternimmt.

Da fällt mir ein: Beim Grüßen nickt man ja mit dem Kopf – vielleicht haben die hohen Fußball-Herren das Ganze ja einfach nur abgenickt?!