Nun ist das Werk vollendet

Für einige meiner Leser, die es unbedingt sehen wollten und denen ich   versprochen habe, es zu zeigen: Das Bild  von Christan Rösner auf einer Hausfassade am Nürnberger Nordostring – einer der meistbefahrenen Straßen in der Stadt –  ist nun vollendet (Foto:
Anestis Aslanidis). Heute wurde es offiziell vorgestellt. Es handelt sich nicht wirklich um  Reklame (die war aus Denkmalschutz-Gründen nach der Sanierung der Hauswand nicht mehr  zulässig), trotzdem ist das Kunstwerk mit Sicherheit eine tolle Werbung für den Tiergarten. Denn an dem Gebäude fahren  Schätzungen zufolge jeden Tag rund 20.000 Fahrzeuge vorbei, und an der Kreuzung stehen die Autos ziemlich lange, wenn die Ampel Rot zeigt. So haben die Menschen in den Fahrzeugen Gelegenheit, das Bild auch genauer zu betrachten. Werbeexperten gehen davon aus, dass das Tier(garten)motiv im Jahr bis zu zehn Millionen Blicke auf sich ziehen wird. Finanziert wird die – im wahrsten Sinne des Wortes – Kunst am Bau vom Verein der Tiergartenfreunde.

Christian Rösner hat das Motiv auch als Linolschnitt in Schwarzweiß gedruckt. Von der Gesamtauflage von 120 Stück werden 100 Exemplare für 100 Euro verkauft: über die Geschäftsstelle des Vereins der Tiergartenfreunde. Wer Interesse hat, kann sich unter der Adresse vonfersen@tgfn.de auch per Mail an den Vereinsvorstand wenden.

Auf die (Tier-)Freundschaft!

giraffenplakatEine gelungene Plakat-Aktion des Vereins der Tiergartenfreunde Nürnberg: Wer in der Stadt unterwegs ist, kann die originellen Tierfotos an Plakatwänden kaum übersehen. Ich war so begeistert, dass ich gleich ein Plakat abfotografiert habe, um die Aktion hier im Blog vorzustellen. Gerade in Zeiten, da Zoos in öffentlicher Hand wie der Nürnberger Tiergarten unter chronischem Geldmangel leiden, finde ich diese Art der Unterstützung ebenso gelungen wie notwendig. Zusammen mit der neuen „Tiergarten-Straßenbahn“ wird auf diese Art und Weise Werbung für eine Einrichtung gemacht, die fast alle Nürnberger (einschließlich ihres Oberbürgermeisters Ulrich Maly!) lieben und der zunehmend auch deutschlandweit mehr Aufmerksamkeit zuteil wird.

Mit der tierischen Straßenbahn zum Zoo

strassenbahnViele werden sie wahrscheinlich schon vermisst haben: Die „Tiergartenstraßenbahn“ in Nürnberg mit den lustigen Tiermotiven. Nach fast neun Jahren wurde sie im Sommer dieses Jahres im wahrsten Sinn des Wortes aus dem Verkehr gezogen, um überholt und „re-designt“ zu werden. Seit heute ist eine neue Ausgabe dieser Straßenbahn in Nürnberg unterwegs, und zwar ein moderneres Fahrzeug. Sie wirbt nicht nur auf der Strecke der Linie 5 für den Zoo am Schmausenbuck, sondern im ganzen Stadtgebiet – beklebt mit Tiermotiven ausschließlich von Arten, die im Tiergarten Nürnberg gehalten werden, also zum Beispiel Eisbären, Delfinen, Nashörnern, Löwen und Tigern, Buntmardern oder Schabrackentapiren.

Die  VAG-Verkehrs-Aktiengesellschaft und der VGN haben die Neugestaltung der aus fünf Wagenteilen bestehenden Niederflur-Straßenbahn umgesetzt. Sie kann maximal 231 Personen befördern, hat 87 Sitzplätze, zusätzlich zwölf Klappsitze und wird – passend zum ökologischen Selbstverständnis des Tiergartens – mit Ökostrom angetrieben. Sie ist die erste Variobahn, die für Werbung freigegeben wurde, und ist mit 150 Quadratmetern Folie beklebt. Übrigens nutzen jedes Jahr rund 270.000 Zoobesucher öffentliche Verkehrsmittel für die Anfahrt zum Tiergarten. Die werden für ihr umweltfreundliches Verhalten auch entsprechend belohnt: Bei Vorlage eines gültigen VGN-Fahrausweises erhalten sie einen ermäßigten Eintritt in den Tiergarten.

Zoo-Plakate, wohin man schaut

„Zwergflusspferde schwimmen nicht. Sie machen Aqua-Jogging“. So lautet einer der Slogans auf Plakaten, mit denen der Zoo Leipzig derzeit in verschiedenen Städten Nordbayerns wirbt – unter anderem auch in Nürnberg. Wollen die Sachsen jetzt dem Tiergarten Konkurrenz machen?  Der hat in diesem Sommer ebenfalls eine Plakat-Offensive gestartet, zusammen mit einer neuen Werbeagentur.

Das Ergebnis ist derzeit an verschiedenen Bus-, Straßen- und U-Bahn-Haltestellen im Stadtgebiet zu sehen. Das Motiv mit dem Eisbären, der abgekämpft in den Seilen hängt und für einen Tiergartenbesuch anstelle eines Biergartenbesuchs plädiert, hängt seit einigen Wochen an „City-Lights“-Plakatwänden. Jetzt kommt noch ein weiterer Aushang hinzu: Unter dem Motto „Bauch – Beine – Po“ machen Gorilla Fritz, ein Flamingo und ein Zebra für „ihren“ Tiergarten Reklame.
Die Nürnberger Tiergartenleitung ist davon überzeugt, dass die gleichzeitige Werbung beider Zoos sogar Synergieeffekte mit sich bringt. Wenn der Leipziger Zoo in Nürnberg wirbt, sieht man das hier als Werbung für die „Marke Zoo“ schlechthin. Die Plakate sollen auf Zoos im allgemeinen aufmerksam machen. In Nürnberg räumt man aber ein, dass sich die Kollegen in Sachsen mit Öffentlichkeitsarbeit leichter tun als. Der Werbeetat des Tiergartens wurde von einst 500 000 Euro auf Null gesenkt. Der Zoo Leipzig verfügt über Werbemittel, mit denen der Nürnberger nicht mithalten kann.
Die Presseabteilung in Leipzig hat meine Anfrage, wie hoch diese Mittel sind, allerdings nicht beantwortet. In der Mail aus Leipzig heißt es nur, der Zoo sei „eine Freizeiteinrichtung mit überregionaler Ausrichtung“, der in seinem Kommunikationsmix auch entsprechende überregionale Plakatkampagnen habe – „vorwiegend in Regionen, die als Tagesausflugsziel in Frage kommen“.

WLAN dank Hundehaufen?

Mit diesem Problem kämpfen alle großen Städte: Jeden Tag setzen die von ihren Besitzern ausgeführten Hunde Tausende gefährlicher „Tretminen“ genau dorthin, wo man überhaupt nicht damit rechnet und prompt voll hineintritt. Mit mehreren Geräten, die fahrbaren Riesenstaubsaugern ähneln, versucht man etwa in Nürnberg, der anrüchigen Sache Herr zu werden. Doch damit bewältigt man nur einen kleinen Teil der tagtäglich anfallenden Kotmengen. Auf der anderen Seite halten sich die wenigsten Hundebesitzer an die Vorschrift, zumindest in Parks die Hinterlassenschaften ihrer Waldis und Struppis in Tüten aufzusammeln und in speziellen Behältern zu entsorgen.

In Mexiko City geht man jetzt ganz neue Wege, um dieses Problem zu lösen. Der mexikanische Internetanbieter Terra hat mit einer Werbeagentur zusammen eine ungewöhnliche Idee entwickelt. In zehn verschiedenen Parks von Mexiko City hat man Auffangbehälter für Hundekot aufgestellt, die den Hundebesitzern bei Einwurf eines Beutels mit Hundekot für einen bestimmten Zeitraum kostenloses WLAN bereitstellen. Und das funktioniert folgendermaßen: Wenn der Hund sein Geschäft erledigt hat, wirft Herrchen oder Frauchen eine Tüte mit dem Hundekot in die Box ein. Darin befindet sich eine Waage, die das Gewicht des Haufens feststellt. Mit dem Abwiegen werden ein Timer und das WLAN in Gang gesetzt – und schon haben die Passanten, die sich in der Nähe des Gerätes befinden, freien Zugang zum Internet. Dabei läuft der Timer umso länger, je schwerer der eingeworfene Beutel ist.

Klingt auf den ersten Blick eigentlich ganz gut und ist sicher eine unkonventionelle Werbung für den Internetbetreiber Terra. Aber das System ist offenbar noch nicht so ganz ausgefeilt, wie man sich das wünschen würde. Denn auch wenn man andere Dinge als Hundehaufen in den Behälter wirft, wird der Timer und damit WLAN aktiviert. Da wird man also wohl noch etwas herumtüfteln müssen, um die Sache in den Griff zu bekommen. Aber immerhin – ein durchaus kreativer Ansatz, finde ich.

 

Nelly kennt sich mit Fußball aus

Die Frauen-Fußball-WM ist zu Ende und damit auch die Zeit der Tier-Orakel, mit Hilfe derer das Siegerteam der einzelnen Begegnungen vorhergesagt werden sollte. Alle möglichen Zoos und Aquarien hatten sich dazu Aktionen mit verschiedenen Tierarten ausgedacht, um so für ihre jeweilige Einrichtung möglichst viel Werbung zu machen. Ich hatte hier ja schon über die Sea Life Aquarien geschrieben, die einen Nachfolger für Krake Paul suchten, der bei der Männer-Fußball-WM 2010 in Deutschland mit allen seinen Voraussagen richtig gelegen hatte.

Diesmal jedoch war der mit publikumsträchtigen Aktionen sehr geschickt agierenden Aquarienkette kein vergleichbarer Erfolg mehr beschieden. Das Rennen um das am besten orakelnde Tier machte eine ganz andere Tierart:  Sieger wurde eine Elefantenkuh aus dem Serengeti-Park in Hodenhagen (Niedersachsen). Nelly heißt das erst eineinhalbjährige Elefanten-Mädchen, das zwar bei den zwei Spielen des Halbfinales falsch lag,  sonst aber richtig tippte und auch auf Japan als Weltmeister gesetzt hatte. Zur Belohnung für ihren sportlichen Sachverstand bekam Nelly heute eine riesige Bananenstaude.

Wahl-Werbung und Forschung mit Kuh

Ich finde ja die Niederländer in manchen Bereichen (natürlich nicht im Fußball!!!) sehr fortschrittlich. Dabei denke ich etwa an ihre Haltung gegenüber Homosexuellen, Drogen oder auch Abtreibung.

Nun beweisen unsere Nachbarn im Westen wieder einmal, dass sie uns oft einen Schritt voraus sind. Nicht nur, dass es in den Niederlanden eine „Partei für die Tiere“ gibt, die sich für einen respektvollen Umgang mit Tieren und der Natur stark macht – nein, die lässt sich auch noch eine originelle Werbung für die Parlamentswahl am 9. Juni einfallen: In der Nähe des Amsterdamer Flughafens wurde auf einem Kornfeld der schon von weitem erkennbare Kopf einer Kuh gesät, nebst dem Slogan: „Wähl´ jetzt die Partei für die Tiere“. Und das auf einer Fläche von 35 000 Quadratmetern, womit die Partei auch gleich einen Weltrekord im Guinness-Buch anstrebt.

urn:newsml:dpa.com:20090101:100528-10-11833Das passt ganz gut zu einer zweiten Nachricht zum Thema Kuh: Ein Forscher aus Niedersachsen hat jetzt ein Computerprogramm zur Entschlüsselung der Kuh-Sprache entwickelt. Die ungefähr 700 „Muh“-Laute, die er in Kuhställen aufgenommen hat, lassen sich seiner Ansicht nach auf  zehn verschiedene Bedeutungen reduzieren. Die hat der Forscher gespeichert, und Bauern können das Blöken ihrer Kühe nun damit vergleichen und ihnen ihre Bedürfnisse leichter erfüllen – etwa Hunger, Durst, zu pralles Euter etc.

Also, wenn ich einer Partei für Tiere angehören würde, wäre mein nächster Schritt klar: Eine Beschwerde bei diesem Forscher, weil er Kühe für dumm verkauft und ihnen nicht mehr als zehn verschiedene Signale zutraut.

Die mit den Wölfen leben

WolfUnsere Welt ist gläsern geworden: Wer an Daten herankommen will, kriegt sie auch: Das Paradies auf Erden für gezielte Kundenwerbung. So flatterte mir dieser Tage eine Karte aus Freyung ins Haus, die mich zu einem Natur-Erlebnis-Wochenende unter dem Motto „Auf den Spuren der Wölfe“ in den Bayerischen Wald locken soll.

Klingt nicht schlecht, muss ich zugeben: Geführte Tour durch das Tierfreigelände mit Besuch des Wolfsgeheges, das ist natürlich für mich der interessanteste Programmpunkt. Und das Schlossfest rund um das Schloss Wolfstein klingt ebenfalls recht vielversprechend. Auch die nicht wolfspezifischen Ausflugsziele treffen genau meinen Geschmack: Besichtigung des weltweit längsten Baumwipfelpfades mit 44 Meter hohem Baumturm. Dort wollte ich schon immer mal hin, seit meine Kollegen in der „Nürnberger Zeitung“ darüber einen Artikel veröffentlicht haben. Schließlich stelle ich mir auch die geführte Wanderung durch die Wildbachklamm „Buchberger Leite“ sehr reizvoll vor, die als eine der beeindruckendsten Schluchtenlandschaften Bayerns angepriesen wird.

Und dass dann obendrein ein gefüllter Rucksack unter dem Motto „Hungrig wie ein Wolf “ zu den „Inklusivleistungen“ gehört – ich muss mich wirklich wundern: Woher kennen die nur alle meine Vorlieben? Ist man im – von uns Mittelfranken oft ein wenig hochnäsig so genannten -Bayerisch Kongo derart vertraut mit den Wölfen, dass sogar die Tourist-Information genau weiß, wie sie unsere Art am einfachsten um den Finger wickelt? Es scheint so: Die mit den Wölfen leben, kennen eben am besten wölfische Stärken und Schwächen.

Vielleicht sollte ich mir ernsthaft überlegen, mein Blog „Achtung, Wolf!“ umzubenennen? Lieber irgendeinen Tarn-Namen suchen? – Aber das ist ja das Problem: Wölfe können sich schlecht verstellen – sonst wären wir womöglich Füchse. Und das wäre dann eine ganz andere Geschichte…

Artenschutz vor der Haustür

lbv-sammlungNach der schrecklichen Meldung aus China zurück ins idyllische Franken. Heute mal wieder ein eher praktischer Tipp: Ab sofort und noch bis zum 21. März führt der Landesbund für Vogelschutz seine diesjährige Frühjahrs-Haus-und-Straßensamlung durch. Die hat inzwischen schon eine 30-jährige Tradition: 1980 hat der LBV in einigen Kreisgruppen damit angefangen. Mittlerweile hat sich dieses zarte Pflänzchen zu einer der erfolgreichsten bayernweiten Sammlungen für Natur- und Artenschutzprojekte sowie Umweltbildung entwickelt. In diesem Jahr wirbt nebenstehendes Plakat mit dem süßen Hamster für die Sammlung.

Für diese Sammlung engagieren sich viele Menschen in Bayern: In der Altersgruppe der 20- bis 40-jährigen war fast ein Viertel der Bevölkerung schon einmal mit der Sammeldose oder einer Freundesliste für den LBV Spenden unterwegs.

Ich glaube, das ist eine wichtige Sache für den Artenschutz in unserer unmittelbaren Umgebung, zu der jeder etwas beitragen kann. Gerade zum jetzigen Zeitpunkt, wo die internationale Artenschutzkonferenz noch tagt, müssten doch alle sehr motiviert sein, ihr eigenes Scherflein dazu beitragen zu können, oder?

Tierische Olympia-Maskottchen

Den Vorschlag von „mandy wagenknecht“, die in ihrem Kommentar auf meinen letzten Beitrag über Wölfe die Idee hatte, auch mal was über Werwölfe zu schreiben (gerade jetzt, da dieses Thema groß im Kino rauskommt), finde ich an sich gut. Aber der Aktualität wegen muss ich mich heute unbedingt um ein anderes Thema kümmern, das ich schon seit Tagen vor mir herschiebe: die Olympischen Spiele, die morgen in Vancouver beginnen.

Was soll denn Sport mit Tieren zu tun haben, mag sich nun vielleicht mancher fragen. Doch er vergisst, dass auf der Welt alles irgendwie zusammenhängt. Also: Auch bei diesen Spielen kommen wieder einmal tierische Maskottchen zum Einsatz. Das macht die sportlichen Ereignisse, die ich zu einem guten Teil auch am Fernseher verfolgen werde, für mich noch viel interessanter. Wenn ich schon vor einem Wettkampf den netten Glücksbringern begegne, steigt bei mir die Laune gleich ein Stück weiter nach oben. Und auch als Souvenirs werden sie eine Menge Geld in die Kassen spülen.

urn:newsml:dpa.com:20090101:100203-99-02064Diesmal heißen sie Sumi, Miga und Quatchi. Drei Figuren, denen die Kanadier jetzt dauernd über den Weg laufen und umgekehrt. Es handelt sich um Wesen, die für die Ureinwohner Kanadas eine bedeutende Rolle spielen. Sumi, das ist der Schutzengel für Tiere – womit ich wieder bei meinem oben erwähnten Beitrag „Schutzengel für die Wölfe“ wäre. Sumi besitzt Flügel, nämlich die des Donnervogels. Wenn er nicht fliegt, sondern geht, dann tut er das auf den starken Fellbeinen des Schwarzbären. Miga ist ein sportliches Seebär-Mädchen, das gerne surft und snowboardet. Miga ist halb Orca, halb Bär. Das rührt daher, dass sich in den Mythen der kanadischen Urbevölkerung Orca-Wale an Land in Bären verwandeln. Das Ungetüm Quatchi mit den Riesenfüßen und dem dicken Fell soll es tatsächlich gegeben haben. Quatchi ist allerdings ein sanfter, fast schüchtern zu nennender Riese, und er hat eine Schwäche für Eishockey. Toll: Da kommt wirklich (fast) alles zusammen, was Kanada ausmacht!

Dann gibt es da noch einen Vierten im Bunde, der allerdings kein offizielles Olympia-Maskottchen ist: Mukmuk, das Murmeltier. Mukmuk heißt in der Sprache der Ureinwohner so viel wie Essen, und das deutet auch schon auf MukMuks Lieblingsbeschäftigung hin: Er widmet einen großen Teil seiner Zeit der Nahrungsaufnahme.

Im Vergleich zu diesen Gestalten nehmen sich die Maskottchen früherer Olympischer Winterspiele direkt langweilig aus. Ich erinnere mich trotzdem gern an den Waschbären von Lake Placid (1980), der auf den schönen Namen Roni the Raccoon hörte. Oder an den kleinen Wolf Vucko von Sarajevo (1984), der immer so süß „Sarajevooooooooo“ heulte und dafür sorgte, dass das vorher schlechte Image der als ekelhafte Räuber verschrienen Wölfe sich schlagartig verbesserte. Und dann fallen mir noch die zwei Eisbären von Calgary (1988) ein, Hidy und Howdy. Ob die beiden auch ein wenig zum allgemeinen Eisbären-Hype beigetragen haben, der in den letzten Jahren überall auf der Welt ausgebrochen ist?