Kürbissafari im Tiergarten

Heute mal wieder ein Veranstaltungstipp von mir. Der 31. Oktober und damit Halloween naht unaufhaltsam. Aus diesem Anlass bieten ja auch immer mehr Zoos spezielle Veranstaltungen an. Im Nürnberger Tiergarten gibt es aber keine Grusel-Party, sondern eine Kürbissafari. Sie steht unter dem Motto: „Such und schätz!“ Und das funktioniert so: Erst muss man im Tiergarten eine Kürbis-Pyramide finden, dann die Zahl der aufgetürmten Kürbisse schätzen.

Wer richtig liegt, nimmt an einer Verlosung teil. Es gibt Preise wie zum Beispiel Eintrittskarten in den Tiergarten zu gewinnen, auch Lebkuchendosen in Form einer Litfaßsäule und Lupenkarten werden verlost. – Das Foto entstand im Herbst vergangenen Jahres: Panzernashorndame Sofie lässt sich Kürbisse schmecken, die nach dem letztjährigen Kürbisfest an die Zootiere verfüttert wurden (Foto: Tiergarten Nürnberg).

Attacken im Zoo

Vor ungefähr einem Monat habe ich hier schon mal darüber geschrieben, wie in Alice Springs (Australien) ein Siebenjähriger im Zoo ein Blutbad unter den Reptilien angerichtet hat.

Jetzt hört man aus einem anderen australischen Zoo, dem von Adelaide, von brutalen Zoobesuchern: Dort haben vier Teenager einen alten, fast schon blinden Flamingo beinahe totgeschlagen und damit für Schlagzeilen gesorgt. Die vier Jugendlichen, 17 bis 19 Jahre alt, misshandelten den Vogel vor den Augen anderer Zoobesucher aufs schwerste. Sie verletzten das Tier am Schnabel und an einem Auge und werden nun wegen Tierquälerei angeklagt. Ein Motiv, warum sie auf den Flamingo losgingen,  gaben sie nicht an. 

Tierärzte haben den Vogel glücklicherweise noch retten können, indem sie ihn in ein künstliches Koma versetzten und seine Wunden verarzteten. Der 75 Jahre alte (!!)Flamingo lebt schon seit den 1930er Jahren im Zoo von Adelaide, ist dessen ältester Bewohner und gilt als Wahrzeichen des Zoos. Entsprechend schockiert war die Öffentlichkeit, als der Vorfall bekannt wurde.

Manchmal drehen Zootiere aber den Spieß um und gehen ihrerseits zum Angriff über. So geschehen im Zoo von Frauenfeld in der Schweiz. Dort hat ein Schimpanse einen Zoobesucher in die Hand gebissen. Der zweijährige Sohn des Mannes hatte einfach die Sicherheitsabsperrung vor dem Affenkäfig nicht beachtet und war trotz Verbots ganz nahe ans Gitter des Schimpansenkäfigs herangegangen. Da fasste ein Affe durchs Gitter, packte das Kind und hielt es fest. Der Vater des Jungen versuchte daraufhin, den Kleinen wegzuziehen. Das quittierte einer der Schimpansen mit einem Biss in seine Hand. Der Zweijährige kam ohne Verletzung davon.