Einfallslose Australier

Über den Kampf gegen wilde Kamele – besser gesagt Dromedare – in Australien habe ich hier schon vor vier Jahren geschrieben. Damals schwante mir schon Schlimmes – aber was sich dort mittlerweile abgespielt hat, übersteigt meine Befürchtungen um einiges. In der Zwischenzeit haben Scharfschützen sage und schreibe rund 160 000 dieser Tiere abgeschossen. Dazu gab es einen genauen Plan, nach dem von Helikoptern aus auf einem drei mal so großen Gebiet wie die Bundesrepublik Jagd auf die Kamele gemacht wurde. Zu allem Überfluss kam auch noch eine außergewöhnliche Dürre, die weitere 100 000 Kamele das Leben kostete. So blieben nach Schätzungen noch rund 300 000 Exemplare übrig.

Die Behörden bewerten die Aktion als großen Erfolg, warnen aber davor, dass nach ausreichenden Regenmengen die Zahl der Tiere schnell wieder ansteigen könnte. Sie wollen deshalb weiterhin „Kontrollmaßnahmen“ durchführen, damit die Anzahl der Tiere nicht um zehn Prozent pro Jahr ansteigt. (Da kann sich jetzt jeder selbst seine Gedanken machen, was wohl darunter zu verstehen ist!) Das Fleisch der abgeschossenen Dromedare hat man übrigens zu Tierfutter verarbeitet.

Dass es die Menschen waren, die im 19. Jahrhundert Dromedare erst aus Indien wegholten, um sie dann als Lasttiere für den Bau einer riesigen Überland-Telegrafenleitung in Australien ansiedelten – eine Tierart, die auf diesem Kontinent von Natur aus überhaupt nicht vorkommt – interessiert heute niemanden mehr. Nun sieht man nur noch die Probelme, die durch die stark angewachsene Kamel-Population entstanden sind: Die wilden Herden zerstören auf der verzweifelten Suche nach Wasser Häuser in den Dörfern vor allem in Zentralaustralien. Die schwersten Schäden hatte es in Docker River (etwa 500 Kilometer südlich von Alice Springs) gegeben.

Eine andere Lösung des Problemes als das massenhafte Erschießen ist offenbar niemandem eingefallen – ein echtes Armutszeugnis für ein Land, das so viele Menschen als ihr Traumland sehen, in das sie am liebsten auswandern würden!

Futter nur mit Passwort!

Ich gebe es zu: Bisher hatte ich noch nie etwas von Prachtstaffelschwänzen gehört – nicht, bevor ich auf eine interessante Meldung gestoßen bin. Seitdem weiß ich, dass es sich bei diesen Tieren um eine Vogelart handelt, deren Heimat Südaustralien ist.

Dem Artikel, der im Fachmagazin „Current Biology“ nachzulesen ist, kann man entnehmen, dass die Vogelmütter bei den Prachtstaffelschwänzen ziemlich raffiniert sind. Um zu vermeiden, dass sie Kuckucksküken in ihrem Nest mit durchfüttern, bringen sie dem eigenen Nachwuchs, noch bevor er aus dem Ei geschlüpft ist, so etwas wie ein Passwort bei. Das hat ein Biologenteam um Diane Colombelli-Négrel von der Flinders University in Adelaide herausgefunden.

Im Verbreitungsgebiet der Prachtschwanzstaffelschwänze kommen Kuckuckskinder im Nest recht häufig vor. Deshalb haben diese Singvögel eine Methode entwickelt, sicherzustellen, dass sie nur ihren eigenen Nachwuchs mit Futter versorgen. Die Forscher haben beobachtet, wie werdende Staffelschwanzmütter bereits ihren Eiern im Nest immer wieder das gleiche Lied vorsangen, in dem ein bestimmter, einzigartiger Ton vorkommt. Diesen Ton müssen die Küken, wenn sie geschlüpft sind und um Futter betteln, in ihre Bettel-Rufe integrieren – sonst bekommen sie nichts zu fressen. Der Ton ist von Nest zu Nest verschieden, und die Weibchen bringen ihn auch den Vätern ihres Nachwuchses bei, der sie beim Füttern unterstützt.

Die Frage, warum Kuckuckskinder dieses „Passwort“ im Gesang nicht erlernen, obwohl sich ihre Eier ja auch in den Nestern befinden, beantworten die Wissenschaftler folgendermaßen: Kuckuckseier werden erst später zu den anderen Eiern hinzugelegt. In der ihnen so verbleibenden kürzeren Zeit können die Kuckucksembryos die speziellen Brut-Rufe der Vogelmutter offenbar nicht so abspeichern, dass sie sie nach dem Schlüpfen beherrschen.

 

Rätselhafte Todesfälle

Was ist in diesen Tagen bloß mit den Schildkröten auf dieser Welt los? Erst segnet der berühmte „Einsame George“, die berühmteste Schildkröte auf den Galapagos-Inseln, das Zeitliche. (Inzwischen hat man festgestellt, dass sein Herz versagt hat.) Und nun kommt es auch noch zu einem rätselhaften Massensterben von Schildkröten in Australien.

Dabei ist es schon fast bizarr, was „Down under“ mit diesen Reptilien passiert: Es sind nämlich ausgerechnet tote Suppenschildkröten, die da zuhauf an den Stränden von Queensland angespült werden. Den Behörden zufolge soll es sich um gut genährte Tiere handeln – wie passend eigentlich, wenn sie später in der Suppe gelandet wären! Ich hoffe, jetzt versteht mich niemand falsch – ich finde die toten Tiere wirklich nicht lustig.

Bisher hat niemand auch nur einen Schimmer, was mit den Schildkröten – korrekt bezeichnet man sie als Grüne Meeresschildkröten –  passiert ist. Sie litten unter keiner erkennbaren Krankheit, und bei ihren Untersuchungen konnten Wissenschaftler auch keine Anzeichen von Vergiftung oder Rückstände von Chemikalien in den Kadavern feststellen. Die toten Turtles waren auch nicht von Parasiten befallen. Sollte es tatsächlich doch so etwas wie Selbstmord bei Tieren geben? – Mysteriös ist die Sache auf jeden Fall, oder?

 

Schutz für bedrohte Koalas

Koalabären gehören zu den größten Touristenattraktionen in Australien. Alle lieben die knuddeligen Beuteltiere mit dem wuscheligen grauen Fell. Zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts gab es noch mehrere Millionen von diesen Tieren in Australien. Mittlerweile sind es nach Expertenschätzung der Koala-Stiftung nur noch höchstens 100 000 Exemplare.

Deshalb hat die Regierung sich nun entschieden, in einigen Regionen des Kontinents Koalas auf die Liste der gefährdeten Arten setzen zu lassen und unter Schutz zu stellen.  Bedroht sind die Tiere vor allem in dicht besiedelten Gebieten an der Ostküste, in den Bundesstaaten New South Wales, Queensland und auch in Australiens Hauptstadt Canberra. Dort werden überall ihre Lebensräume nach und nach zerstört, hauptsächlich durch Bauprojekte und den Ausbau des Straßennetzes. Immer öfter kommt es außerdem zu Zusammenstößen mit Autos. Auch Angriffe durch wilde Hunde und verschiedene Krankheiten dezimieren den Koala-Bestand immer mehr.

Dann gibt es aber auch Landesteile mit großen, teils sogar wachsenden Koala-Populationen – besonders im Süden Australiens, beispielsweise in Victoria. Dort fressen die Koalabären, die sich überwiegend von Eukalyptusblättern ernähren, in manchen Gegenden sogar ihren ganzen Lebensraum kahl. Deshalb greifen die Behörden dort sogar ein, um die unkontrollierte Ausbreitung der Tierart zu verhindern.

Aus Schaden nicht klug geworden

Also, irgendwie werden die Australier auch nicht schlauer: Nun hat ein Wissenschaftler aus Downunder die Idee, die immer wieder auftretenden Buschbrände mit Afrikanischen Elefanten zu bekämpfen. Dabei hat es in der Vergangenheit in Australien schon ein paarmal Probleme mit Tieren gegeben, die von anderswo importiert wurden: Kamele, die man ins Land holte, damit sie Waren in der Wüste transportieren, haben auf der Suche nach Wasser ganze Dörfer belagert (darüber habe ich hier schon geschrieben). Aga-Kröten aus Amerika, die in australischen Zuckerrohrplantagen Schädlinge bekämpfen sollten, haben sich übermäßig vermehrt und setzen mit dem Gift aus ihren Drüsen den einheimischen Tieren Australiens ganz schön zu.

Und jetzt sollen also Elefanten aus Afrika Feuerwehr spielen. Nicht etwa, indem sie mit ihrem Rüssel Löschwasser versprühen. Nein, sie sollen das Bartgras in der Savannne auffressen. Dieses Gras fängt nämlich extrem leicht Feuer und wirkt regelrecht als Brandbeschleuniger. Und jetzt kommt der Clou: Auch dieses Gras haben die Australier (sie nennen es „Gamba grass“) einst aus Afrika eingeführt – als Weidegras. Inzwischen breitet es sich unkontrolliert aus, und niemand schafft es, sein Wachstum in vernünftige Bahnen zu lenken.

Tiere, die von Natur aus in Australien leben, sind zu klein, um das sehr hoch wachsende Bartgras zu fressen – deshalb schielen die Forscher von der Universität Tasmanien nun nach größeren Viechern und sind auf die Elefanten gekommen. Auch Nashörner könnten ihrer Meinung nach geeignet sein, um das Gras zu vertilgen. Auf alle Fälle halten die Wissenschaftler die natürliche Unkrautvernichtungsmethode für besser als den Einsatz von Chemie: Die wäre wiederum eine Gefahr für einheimische Tierarten.

Tja, so hat man sich nun in einen Teufelkreis hineinmanövriert, weil man der Natur ständig ins Handwerk pfuscht. Ob der Mensch irgendwann einsieht, dass er nicht ungestraft Gott spielen darf?

Tierschutz im Australien-Urlaub

Heute mal ein ganz besonderer Tipp für Leute, die nach Australien reisen. Die meisten möchten dort ja unter anderem Tiere beobachten. Wer sich auch für das Überleben bedrohter Tiere einsetzen will, für den gibt es als Tourist verschiedene Möglichkeiten. Mehrere Naturschutzprojekte im Südosten Australiens interessieren sich für Urlauber als Gasthelfer. In den meisten Fällen muss man allerdings davon ausgehen, dass man für Unterkunft und Verpflegung selbst aufkommen muss.

Hier ein paar Beispiele: In den Phillip Island Nature Parks – etwa eineinhalb Stunden von Melbourne entfernt – finden ab Juli dreitägige Freiwilligen-Programme für Zwergpinguine statt. Tagsüber geht es hauptsächlich darum, Bäume und Sträucher zu pflanzen. Dafür wird man abends oder nachts belohnt, wenn man bei der Pinguinparade zuschauen kann. – Nähere Infos findet man hier.

Wer Koalas helfen will, hat dazu ab September Gelegenheit im Süden von Victoria, im Cape Otway Centre. Dort geht es während eines drei- bis sechstägigen Einsatzes vor allem um den Schutz von Eukalyptusbäumen, in und von denen die Koalas leben. Außerdem kann man sich in der Einrichtung für die vom Aussterben bedrohten Riesenbeutelmarder engagieren. – Infos hier.

Ebenfalls in Victoria ist die Organisation „Conservation Volunteers“ aktiv. Für sie kann man ökologische Freiwilligenarbeit leisten. Die Helfer kommen zum Beispiel im Grampians-Gebirge zum Einsatz, wo sie sich um den Schutz des Tasmanischen Langnasenbeutlers verdient machen können. Freiwillige können sich für drei oder sechs Tage melden. – Infos hier.

 

Ende gut, alles gut für Frodo?

Wieder einmal gilt es über ein Tierschicksal zu berichten, das ein gutes Ende genommen hat – obwohl es zunächst gar nicht so aussah.

Die Geschichte hat sich in Australien zugetragen, und es geht um ein Koala- Baby. Das wurde vor einem halben Jahr schwer verletzt gefunden – sage und schreibe 15 Schrotkugeln hatten das kleine Tier durchsiebt. Mehr tot als lebendig lag es auf einer Straße bei Brisbane in Queensland. Tierärzte glaubten nicht, dass die kleine Koalabärin, die man Frodo nannte, überleben könnte.

Doch sie hatten offenbar nicht mit Frodos starkem Willen gerechnet. Sie stand mehrere Operationen durch, die man benötigte, um alle Kugeln herauszuholen. Frodo wurde in der Tierklinik Australia Zoo Wildlife Hospital behandelt. Dort durfte sie, als sie wieder zu Kräften gekommen war, bald ins Freie. Sie erholte sich schnell und lernte sich zu ernähren, um allein in Freiheit überleben zu können. Nun ist Frodo 22 Monate alt, und die Tierärzte sind der Ansicht, dass Frodo es schafft, wenn sie demnächst freigelassen wird.  – Hoffentlich schätzen sie die Situation diesmal besser ein als im November!

Löwen bedrohen Dorf in Kenia

Nachdem es viele Jahrtausende umgekehrt abgelaufen ist, beginnen in letzter Zeit an ganz verschiedenen Orten auf der Welt, Tiere den Menschen auf die Pelle zu rücken und sie in ihrem Lebensraum einzuschränken, wenn nicht gar zu bedrohen. Vielleicht gab´s das früher ja auch schon öfter, und man hat nur nichts davon erfahren. Wie dem auch sei – ich stoße  in letzter Zeit beim Durchforsten von Tier-Nachrichten für mein Blog immer wieder auf solche Geschichten. Sei es in Australien, wo wilde Kamele ein Dorf belagert haben, oder in Sibirien, wo massenweise mongolische Gazellen eingefallen sind.

Nun gibt es einen neuen Fall von „Tier-Terror“ gegenüber Menschen: Ein Löwenrudel macht keine Jagd auf  seine üblichen Wildtiere mehr, sondern reißt Ziegen, Kühe und Esel in einem Dorf  in der Region Laikipia (Zentralkenia). Die Viehzüchter und Bauern dort leben mittlerweile in Furcht und Schrecken, die Dorfbewohner trauen sich kaum noch aus den Hütten, und die Kinder haben Angst, auf dem Schulweg von den Raubtieren angefallen zu werden.

Angeblich kommen die Löwen aus einem privaten Schutzgebiet. Deshalb beklagen sich die Dorfbewohner nun bei der staatlichen Naturschutzbehörde KWS, weil die nichts zum Schutz der Menschen in der Gegend unternehme. Als dann doch Mitarbeiter von KWS ins Dorf kamen, um die Lage zu checken, vertrieben die Dorfbewohner sie kurzerhand. Sie hätten zu spät reagiert, lautete ihre  Begründung.

Jetzt wollen die Menschen des Dorfes die Sache selbst regeln. Es sieht nicht so aus, als würde das etwas Gutes für die Löwen bedeuten: Möglicherweise lautet der Plan, die Tiere zu töten. Und das ist das Traurige an all den geschilderten Fällen: Am Ende sind immer die Tiere die Opfer.

Jägern droht die Hölle

Was ist nur los mit unserer Welt? In Australien gibt es Kamel-Plagen, in Russland eine Antilopen-Invasion: In der ostsibirschen Baikal-Region wurde, nachdem dort rund 40 000 ausgehungerte Tiere aus der benachbarten Mongolei eingefallen waren, der Notstand ausgerufen. In der Nähe der Grenze drängen sich über 60 000 weitere Mongolei-Gazellen, weil sie wegen des harten Winters kein Futter mehr finden. Die Jagd auf die Tiere bleibt – zumindest in Russland – trotzdem verboten, denn Mongolei-Gazellen stehen dort auf der Roten Liste bedrohter Tierarten. Sie sind so selten, dass es in unserem Archiv kein Foto gibt – ich hätte sie gerne hier abgebildet. Selbst bei „Wikipedia“ ist kein Foto, sondern nur eine Zeichnung zu finden.

Polizei und Umweltbehörden informieren die Bevölkerung in Sibirien jetzt eigens auf Flugblättern über das Jagdverbot. Wie wirksam das ist, bleibt abzuwarten. Denn wer will in einer solchen Region, noch dazu bei strengstem Frost, schon kontrollieren, ob das Verbot eingehalten wird? Und wer meldet da schon Wilderer? Aus der Kamel-Belagerung in Australien haben wir jedenfalls gelernt, dass derartige Geschichten für Tiere schnell ganz schlecht ausgehen können.

Immerhin: Einigen der wilden Kamele in Down Under winkt inzwischen Rettung – und zwar von anderswo auf der Welt. Eine Gruppe saudischer Tierfreunde hat im Internet eine Kampagne für die Wüstenschiffe gestartet. Die frommen muslimischen Tierschützer beziehen sich auf den Koran. Darin heißt es im 17. Vers der 88. Sure:

Sehen die Ungläubigen denn nicht die Kamele, wie sie geschaffen worden sind.

Menschen, die Kamelen Leid antun, wird im Koran außerdem schwere Strafe – sprich:  die Hölle – angedroht. Die Saudis wollen deshalb die wilden australischen Kamele dorthin bringen, wo sie geliebt und respektiert werden. – Über die Tierliebe der Moslems habe ich mich kürzlich erst in einem Kommentar zu meinem Beitrag über die Wolfsjagd in Schweden freuen können. Eine Muslima hatte dort deutlich gemacht, welcher Respekt in ihrer Religion nicht nur Menschen, sondern auch Tieren entgegengebracht wird.

Das Geheimnis der Wale

geheimnisderwaleNachdem ich wegen der vielen Feiertage vorerst noch nicht klären kann, ob ich Fotos von der Freilassung der Meeresschildkröten auf den Seychellen bekomme oder nicht, gibt´s heute wieder einmal einen Fernsehtipp:  Das ZDF zeigt am 3. und 4. Januar jeweils um 20.15 Uhr den zweiteiligen Umwelt-Thriller „Das Geheimnis der Wale“, mit Stars wie Veronica Ferres, Christopher Lambert und Mario Adorf  in den Hauptrollen.

Mag sein, dass das Drehbuch etwas zu schwülstig geraten ist und kein Klischee auslässt – das Thema des Fernsehfilms  ist trotzdem absolut brisant:  Wale als Haupt-Leidtragende der  „akustischen Umweltverschmutzung“ der Ozeane. Krach unter Wasser beeinträchtigt das Echolot- oder Sonarsystem der riesigen Meeressäuger und stört ihren Orientierungssinn. Infolgedessen stranden Wale immer häufiger, vor allem an den Küsten Neuseelands und Australiens. Erst vor ein paar Tagen habe ich hier darüber geschrieben.

Auch einige der  Stars, die im Film mitspielen, möchten die Zuschauer für dieses Problem sensibilisieren. So sind Veronica Ferres und Mario Adorf  begeisterte Taucher und kennen daher aus eigener Erfahrung den alarmierenden Zustand der Meere: Die Artenvielfalt unserer Unterwasser-Welten schwindet zusehends. Auch Christopher Lamberts Motiv, bei dem Streifen mitzumachen, war angeblich der umweltpolitische Aspekt. Das ZDF hat sich außerdem bei der Realisierung des Öko-Krimis von Experten der Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS Rat geholt.

Schließlich wird nach dem ersten Teil von „Das Geheimnis der Wale“ um 21.45 Uhr eine Sonderausgabe der ZDF-Reihe „Abenteuer Wissen“ ausgestrahlt, in der Karsten Schwanke der Frage nachgeht, warum Wale stranden. Zumindest diese Sendung verspricht spannend zu werden.