Exoten auf dem Vormarsch

urn:newsml:dpa.com:20090101:100819-99-01113Auf den ersten Blick mag man das Phänomen belächeln, aber auf den zweiten muss man es ernst nehmen: In Deutschland machen sich nach und nach mehr gebietsfremde (im Fachjargon: invasive) Tierarten breit.

Der Deutsche Jagdschutz-Verband hat dazu jetzt eine neue Untersuchung von elf Tierarten auf 50 Prozent aller land- und forstwirtschaftlich genutzten Flächen Deutschlands abgeschlossen und erste Trends für einige Arten veröffentlicht. Das Ergebnis lässt sich so zusammenfassen: Waschbären, chinesische Marderhunde und afrikanische Nilgänse fühlen sich bei uns äußerst wohl und vermehren sich wesentlich schneller, als Fachleute ursprünglich angenommen hatten.

Das Problem dabei ist, dass diese Exoten, die in Sachen Lebensraum und Nahrung nicht sehr wählerisch sind, heimische Tiere verdrängen, die auf bestimmte Gebiete und Futterquellen angewiesen sind.
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