Der Hund ist auf den Menschen gekommen

Wir haben es wirklich weit gebracht auf unserer Welt. Bisher war es ein Thema, dass viele Menschen Allergien gegen Tiere haben. Eines der prominentesten Beispiele dafür ist Malia, die Tochter des amerikanischen Präsidenten, die bekanntlich wegen ihrer Allergie gegen Hundehaare lange Zeit auf den „First Dog“ warten musste.

urn:newsml:dpa.com:20090101:100226-11-13067Nun gibt es eine neue Entwicklung:  Hunde leiden immer öfter unter Allergien. Vor allem Doggen, Labradore und West Highland Terrier sind betroffen. Sie müssen sich zwar nicht mit Heuschnupfen herumplagen wie wir Menschen, sondern oft mit einer Art „Heujucken“. Denn Allergien wirken sich bei Hunden weniger auf die Atemwege als auf die Haut aus.

Und was löst bei den Vierbeinern eine Allergie aus? Da geht es den Ärmsten ähnlich wie uns: Hausstaub, Milben oder Pollen sind häufige Ursachen. Auch schlechtes Futter kann Schuld an einer Allergie sein.
weiter lesen

Tierischer Jahresrückblick

Auf Jahresrückblicke stößt man derzeit allüberall – leider nicht nur gerade jetzt, da das Jahr wirklich zu Ende geht, sondern schon seit Anfang Dezember. Was danach noch passiert ist, konnte eben nicht mehr in solchen Jahresrückblicken erscheinen. – Sei´s drum!

Auch ich möchte für meine Blog-Leser einen Blick zurück werfen – nicht im Zorn, sondern auf  Tiere, die im ablaufenden Jahr Schlagzeilen gemacht haben.

First DogDa hätten wir zunächst das wichtigste Tier des Jahres: Wer sonst könnte das sein als der „First Dog“ in den USA? Bei seiner Wahl zum US-Präsidenten hatte Barack Obama seinen beiden Töchtern Malia und Sasha versprochen, dass sie einen Hund bekommen würden. Wochenlang fieberte die ganze Welt mit, welche Hunderasse es sein würde, für die sich die Präsidentenfamilie entscheiden würde. Die US-Medien berichteten fast täglich über den neuesten Stand der Dinge. Schließlich gab man einem Portugiesischen Wasserhund den Vorzug. Er heißt „Bo“. Im April zog er ins Weiße Haus ein. Der schwarze, wuschelige Hund eroberte im Sturm die Herzen der Menschen.

Das verschlafenste Tier des Jahres ist für mich ein Dachs, der betrunken mitten auf der Straße seinen Rausch ausschlief. Dabei schlummerte er so tief, dass ein Autofahrer ihn für tot hielt. Der Mann alarmierte die Polizei. Als die Beamten eintrafen, wachte der Dachs endlich auf, war aber immer noch beschwipst.  Es stellte sich heraus, dass er zu viele überreife Kirschen gefressen hatte, die von einem Kirschbaum gefallen waren. Die Geschichte trug sich in Goslar (Niedersachsen) zu.

Der Unglücksrabe des Jahres unter den Tieren ist für mich ein kleiner Igel, der in Emsdetten (Nordrhein-Westfalen) mit einem Sahnebecher auf dem Kopf durch die Fußgängerzone irrte. Das Tierchen hatte offenbar die Reste aus dem Becher ausschlecken wollen und war dann in dem Gefäß steckengeblieben. Die Polizei konnte den Igel schließlich befreien.

Dann wäre da noch das diebischste Tier des Jahres. Nein, es handelt sich nicht um eine Elster, sondern um einen Fuchs. Der hat auch nicht die Gans gestohlen – aber so um die 200 Schuhe. Die klaute er nachts aus Gärten und Hauseingängen in Föhren (Rheinland-Pfalz) und schleppt sie anschließend in seinen Bau. Ob der Fuchs ein Schuh-Fetischist ist oder aus welchem anderen Grund er Nacht für Nacht auf Diebestour ging, konnte bis zum heutigen Tag nicht geklärt werden.

Droht jetzt eine "Bo-mania"?

Das hat gerade noch gefehlt! Jetzt löst Bo, der neue Hund im Weißen Haus, eine Welle der Begeisterung für seine Rasse aus: Der Portugiesische Wasserhund, den bislang kaum jemand kannte, droht sich zum neuen Modehund zu entwickeln. Doch bisher gibt es weltweit nur etwa 1000 Exemplare. Die wenigen Züchter können sich bereits vor Anfragen kaum retten.

Tierschützer rund um den Globus sprechen bereits Warnungen aus: Finger weg von dieser Rasse, denn sie ist zumindest für Großstadtmenschen ohne eigenes Haus und Garten komplett ungeeignet. Die wuscheligen Vierbeiner, die ein wenig an Pudel erinnern, brauchen nämlich jede Menge Auslauf. Schön finden sie es auch, wenn Herrchen und Frauchen ihnen einen Swimmingpool oder ein anderes Gewässer bieten können. Denn sie schwimmen für ihr Leben gern. Einst wurde diese Rasse von Fischern in Portugal gehalten. Die Hunde trieben ihren Besitzern Fische ins Netz oder bewachten auch mal den Fang.

Man kann nur an die Vernunft der Menschen appellieren: Schafft jetzt keinen solchen Hund an, wenn ihr ihm nicht optimale Bedingungen bieten könnt! Sonst werden die Tierheime bald überrannt von „Bos“, die ihre Besitzer wieder zurückgeben wollen, weil sie – zu spät – merken, dass das doch nicht der geeignete Hausgenosse ist. Und noch eine Gefahr besteht: Dass obskure Hundezüchter hier das Geschäft ihres Lebens wittern und „Wasserhunde“ züchten, was das Zeug hält.

Obwohl, wenn ich mir es recht überlege, vielleicht könnte ich mir da auch ein zweites Standbein….

Große Tiere unter sich

Da hat Barack Obama aber ganz schön bedripst dreingeschaut: Als Bo, der neue First Dog Amerikas, im Weißen Haus eintraf, stand plötzlich nicht mehr „Mr President“ im Rampenlicht, sondern der Vierbeiner. Und Omaba schien sich eine Zeitlang wie das fünfte Rad am Wagen zu fühlen – eine Rolle, die er irgendwie nicht gut draufhat.

Der Portugiesische Wasserhund sprang unterdessen wild über den Rasen (hier zu sehen), auf der Suche nach einem Baum. Immerhin: Dieses Problem erkannte Obama sofort und sprach es auch gleich in die bereitgehaltenen Mikrofone hinein. Konnte er doch so seine Kompetenz in Hundefragen beweisen.

Eines aber hat die First Lady viel besser begriffen als ihr Mann: Wenn man mit einem Hund zusammen aufs Bild oder vor die Kamera möchte, bückt man sich am besten zu dem Tier hinunter. Doch nicht jeder macht sich gern klein: Dazu gehört eine innere Größe, die nicht jeder besitzt.

Und das ist er, der First Dog

Diesen Augenblick haben Tierfreunde in aller Welt und natürlich vor allem die beiden Töchter von Barack Obama seit Monaten herbeigesehnt: Malia und Sasha haben endlich den lang versprochenen Hund bekommen. Es ist, wie in diesem Blog schon mehrmals angekündigt (zuletzt hier), ein Portugiesischer Wasserhund. Morgen, Dienstag, soll er ins Weiße Haus einziehen.

„Bo“ heißt das sechs Monate alte Hundekind und ist ein Geschenk von Senator Edward Kennedy und seiner Frau. Die beiden halten selbst auch diese Rasse. Bo soll die Herzen der Obamas im Sturm erobert haben und schon sehr gut auf das hören, was man ihm befiehlt. Er ist schwarz, hat eine weiße Brust und weiße Pfoten und einen kleinen weißen Flecken an der Schnauze. Man kann ihn sich zum Beispiel auch hier anschauen.

„Bo“ haben ihn Malia und Sasha angeblich genannt, weil ihre Cousins eine Katze haben, die auch so heißt. Bo soll auch schon einmal probeweise das Weiße Haus besucht haben und alle mit seinem für so einen kleinen Hund bemerkenswert guten Benehmen verblüfft haben. Nicht einmal eine Pfütze hat er auf den wertvollen Teppichen hinterlassen – ein Missgeschick, das kleinen Hunden sonst häufig passiert.

Höchste Zeit für den First Dog!

Jetzt hat Barack Obama seinen ersten „Europa-Marathon“ fast geschafft: G 20-Gipfel, NATO-Gipfel, Rede über Atomwaffen in Prag … Die Heimreise in die USA steht bevor. Und damit auch das Wiedersehen mit den beiden Töchtern Sasha und Malia. Die mussten eine ganze Zeitlang nicht nur ohne den Herrn Papa auskommen, sondern auch ohne ihre Mutter, die Obama begleitet hat.

Wir erinnern uns: Im April, so hatte der mächtigste Mann der Welt seinen Kindern versprochen, wolle er endlich sein Versprechen einlösen und ihnen den lang ersehnten Hund besorgen. Michelle Obama soll den Zeitpunkt angeblich konkreter genannt haben: Nach den Frühlingsferien.

Zuletzt war ein Portugiesischer Wasserhund  (siehe diese Abbildung aus einem Buch der Edition Tieger) im Gespräch – eine Rasse, für die ich mich persönlich bisher nicht so sehr erwärmen konnte.

 Aber das ist ja egal: Hauptsache, die zwei Mädels kriegen endlich ihr Haustier! Sie müssen schließlich immer wieder für längere Zeit auf ihre Eltern verzichten, da sollten sie doch wenigstens tierischen Trost an einer nasskalten Hundeschnauze finden. Mein Vorschlag an die Obamas: Wenn Ihr schon mal hier in „good old Europe“ seid, dann macht schnell noch einen Schlenker nach Portugal und sackt so ein Viech mit ein! Wäre doch ein nettes Mitbringsel.

Das soll ein First Dog sein?

Lange genug haben sie warten müssen, die beiden Töchter von Barack Obama. Seit der Mann als Präsident eine Krise nach der anderen managen soll, war vom versprochenen Hund für Malia und Sasha nicht mehr die Rede. Das habe ich hier ja schon ausgiebig kritisiert.

Aber jetzt ist wieder Bewegung in die Sache gekommen. Die First Lady hat die Sache in die Hand genommen und für ihre Töchter einen „Portugiesischen Wasserhund“ ausgesucht. Empfohlen wurde ihr diese Rasse angeblich vom demokratischen Senator Ted Kennedy, der selbst zwei Exemplare davon besitzt.

Mag sein, dass diese Hunde politisch korrekt und gutmütig sind und mit bis zu einem halben Meter Größe und 25 Kilo Gewicht als Familienhunde das Idealmaß besitzen. Doch wodurch zeichnen sie sich sonst aus? Dadurch, dass sie zwischen Krallen und Pfoten eine Schwimmhaut haben und deshalb jahrhundertelang von Fischern auf der Iberischen Halbinsel gehalten wurden? Dadurch, dass sie angeblich schon auf den Schiffen der großen Entdecker mitfuhren?

Ich frage mich: Wozu muss der First Dog der USA eigentlich ein guter Schwimmer sein? Ist Obama ein Fischer? Plant er eine größere Schiffsreise? Will sich seine Frau mit den Kindern auf dem Meeresweg von ihm absetzen, weil sie sehen, dass die politische Realität ein wenig von dem abweicht, was sich die Obamas vor der Wahl erträumt haben? Fragen über Fragen.

Obamas Kinder wollen ihren künftigen Hund doch einfach liebhaben können. Und mal ehrlich: Findet Ihr/finden Sie diesen Köter süß? Also, ich nicht.

First Cat und First Dog

So sind amerikanische Präsidenten nun mal: Solange sich im Wahlkampf oder auf Pressekonferenzen mit süßen Haustieren Punkte sammeln lassen, müssen die armen Vierbeiner herhalten. Kaum ist der Wahlkampf vorbei oder ist man aus dem Amt ausgeschieden, interessiert man sich nicht mehr für die armen Viecher.

Jetzt ist „Socks“ gestorben, der Kater der Clintons, einst als „First Cat“ hofiert. Immerhin 18 Jahre wurde er alt. Das ist aber mitnichten das Verdienst von Bill Clinton. Denn als der 2001 aus dem Regierungssitz ausziehen musste, nahm er Socks nicht mit, sondern überließ ihn seiner Sekretärin Betty Currie. Die kümmerte sich seither rührend um den Schmusekater. Bei den Clintons dagegen hatte er offenbar ausgedient – und das, obwohl er ihnen angeblich so viel Freude bereitet hat. Das ließ zumindest die Clinton-Stiftung anlässlich von Socks`  Tod die Öffentlichkeit wissen. Davon wierderum weiß wahrscheinlich keiner aus der Familie Clinton etwas.

Und nun zu Barack Obama: Im Wahlkampf hatte er seinen Töchtern einen Hund versprochen, für den Fall, dass die Familie ins Weiße Haus einziehen würde, wie ich in diesem Blog auch berichtet habe, zum Beispiel hier und hier. Und jetzt? Über vier Wochen sind seit Obamas Amtsantritt vergangen, und nichts ist mehr zu hören von diesem Thema!! Klar, ich weiß auch, dass der gute Mann derzeit andere Sorgen hat. Aber wenn einer mit seinen Versprechen so lax umgeht… Ich finde, weder mit Tieren noch mit Kindern darf man derartig umspringen, auch nicht als US-Präsident – schon gar nicht als US-Präsident!!!!

Wer wird denn nun First Dog in Amerika?

Die spannende Frage, welchen Hund Barack Obama nach dem Einzug ins Weiße Haus nun seinen Töchtern schenken will, wird nach wie vor weltweit heiß diskutiert. In einer Rede am 17. Januar, also noch vor seinem Amtsantritt, soll sich Obama für zwei Rassen als Favoriten ausgesprochen haben: den Portugiesischen Wasserhund und den Labradoodle – eine Mischung aus Pudel und Labrador.

Wer sich für das Thema interessiert, dem empfehle ich, das hier anzuklicken.

Barack Obama und die Welt der Tiere

Er ist bald der mächtigste Mann der Welt: Barack Obama, der künftige Präsident der USA. Aber selbst er hat nicht so viel Macht, dass er oder seine Familie allein darüber entscheiden könnte, was für einen Hund seine beiden Töchter zum Einzug ins Weiße Haus bekommen sollen. Wer wird First Dog?, lautet eine der in diesen Tagen am häufigsten gestellten Fragen auf dieser Welt.

Zunächst hatte sich Obama für eine Golden-Retriever-Pudel-Kreuzung, „Goldendoodle“, entschieden. Doch damit eckte er gleich bei vielen Amerikanern an. Sie halten dies für eine zu „reinrassige“ und damit zu elitäre Lösung, die zu Obama so gar nicht passt.  Bei der Aktion eines Tiervereins haben 50000 Menschen unterschrieben, dass Mr President seinen Staatshund nicht von einem Hundezüchter holen sollte, sondern lieber aus dem Tierheim. Ein benachteiligter Hund soll „First Dog“ werden. So viel zur Macht des mächtigsten Mannes der Welt.

Obama wäre aber nicht Obama, wenn er nicht geschickt auf den Zug aufgesprungen wäre. Er hat inzwischen verkündet, dass er einen Hund aus einem Tierheim „retten“ werde.

Alpaka.JPGAndererseits reicht die Macht Barack Obamas bis in die Welt der deutschen Zoos hinein. Am Tag, als Obama zum neuen US-Präsidenten gewählt wurde, erblickte im Frankfurter Zoo ein Alpaka-Baby das Licht der Welt. Tja, dreimal dürfen die Leser dieses Blogs raten, auf welchen Namen der Kleine wohl getauft wurde…